
Die literarische Figur "Jesus". Ein modernes Jesusbild in "Große Freiheit – die Geschichte des Wasserwandlers"
- 58 Seiten
- German
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Die literarische Figur "Jesus". Ein modernes Jesusbild in "Große Freiheit – die Geschichte des Wasserwandlers"
Über dieses Buch
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Didaktik - Theologie, Religionspädagogik, Note: 1, 0, Universität Hildesheim (Stiftung), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Bachelorarbeit wird am Beispiel eines aktuellen Stellvertreters des Genres 'Jesusroman' eine moderne Interpretation Jesu, welche im Roman in Form einer literarischen Figur vorliegt, untersucht. Hierfür wird zunächst die Beziehung zwischen Literatur und Religion bzw. Theologie definiert. Anhand eines kurzen Überblicks über den wissenschaftlichen Diskurs soll zudem die Entwicklung dieses Verhältnisses nachvollzogen werden. Daran anschließend erfolgt eine Darstellung der von Georg Langenhorst aufgestellten Chancen eines gewinnbringenden Austausches von Literatur und Theologie, welche anhand von fünf Kriterien überprüfbar seien. Danach wird das Genre des Jesusromans beleuchtet. Hierbei sollen dessen allgemeine Charakteristika sowie seine spezifischen Ausprägungen vorgestellt werden. Im Anschluss daran folgt ein Überblick über einige, in der Literatur beliebte Jesusbilder. Der Hauptteil dieser Bachelorarbeit soll sich der Analyse der Jesusfigur innerhalb des Romans "Große Freiheit - die Geschichte des Wasserwandlers" von Matthias Lemme und Susanne Niemeyer widmen. Hierfür wird zunächst der Inhalt des Romans zusammengefasst und der Text im Hinblick auf seine Erzählperspektive untersucht. Danach wird eine Einordnung des Romans entsprechend der zuvor vorgestellten Ausprägungen der Jesusromane erfolgen. Anschließend wird die Romanfigur 'Jesus' mithilfe einer literarischen Darstellungsweise, der Charakterisierung, detailliert betrachtet. Auf der Basis dieser sowie der zuvor vorgestellten literarischen Jesusbilder soll folglich das für den Rezipierenden vermittelte Jesusbild des Romans skizziert werden. Nachdem der Jesusroman im Allgemeinen sowie auch die Je-susfigur im Expliziten eingeordnet worden sind, folgt eine Analyse des Romans in Bezug auf die von Georg Langenhorst konstatierten fünf Gewinndimensionen. Hierbei soll durch die Anwendung und Überprüfung ebendieser Dimensionen der Mehrwert des Romans sowie insbesondere seiner Jesusdarstellung im Rahmen eines theologisch-literarischen Dialogs herausgestellt werden. Der herausgearbeitete Mehrwert soll abschließend den möglichen 'Gefahren' einer solchen Interpretation gegenübergestellt werden. Zum Schluss sollen die Ergebnisse zusammengetragen und es soll die Frage beantwortet werden, welches Jesusbild in dieser literarischen Figur vermittelt wird und welche Vor- und Nachteile ebendiese Darstellung mit sich bringt.
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