
Die Darstellung von Monströsität im Mittelalter. Das Beispiel der "Melusine" von Thüring von Ringoltingen
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Die Darstellung von Monströsität im Mittelalter. Das Beispiel der "Melusine" von Thüring von Ringoltingen
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2, 0, Freie Universität Berlin (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Aufbaumodul Ältere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll versuchen, einige Möglichkeiten der Darstellung von Monstrosität im Mittelalter aufzuzeigen und gegebenenfalls eine Definition zur Klärung der Unschärfe des Begriffes der "Monstrosität" beitragen.Denkt man an das Mittelalter zurück, so kommen einem schnell die Begriffe Monster oder Fabelwesen in den Sinn. Allerdings waren diese Wesen damals nicht nur reine Fiktion, sondern Teil der realen Welt der Menschen.In seinem Buch "Monster im Mittelalter. Die phantastische Welt der Wundervölker und Fabelwesen" beschreibt Simek die auch heutige Faszination der Monster bei der breiten Bevölkerung. So ist es nicht verwunderlich, dass die Filmindustrie gerade in diesem Genre erfolgreicher denn je agiert. Seit dem Altertum bis heute gibt es eine große Auswahlmöglichkeit zur Definition dieser Geschöpfe. Viele Autoren haben sich mit dieser Gattung beschäftigt, leider tragen sie bisher nicht zur endgültigen Klärung der Begrifflichkeiten bei. Als Beispiel wurde die Melusine von Thüring von Ringoltingen ausgewählt. Es soll außerdem untersucht werden, inwiefern ein Kontakt zwischen Menschen und andersartigen Wesen zustande kommen konnte und wie damit umgegangen wurde, ob es zwangsläufig zu einem Konflikt kommen musste. Ferner soll nachgeprüft werden ob Monster, die oft mit dem Bösen gleichgesetzt werden, auch immer als Bedrohung wahrgenommen und gesellschaftlich ausgegrenzt wurden. Auch ohne Drachen oder Riesen in diesem Werk bietet die Melusine einen guten Einblick über die Abbildung von Monstrosität im Mittelalter. Die unterschiedlichen Auffassungen von Andersartigkeit werden hier geschickt durch den Wandel der schönen Melusine in einen schändlichen Wurm, einer bösen Schlange dargestellt.Vor der Analyse der signifikanten Textstellen soll eine kurze Einführung in die Monstrosität im Mittelalter einen Überblick für die Verständlichkeit des Themas geben. Darauf folgt ein Exkurs in die Entstehung der Melusinensage, um in Thürings Roman einzuweisen. Danach beginnt der Hauptteil der Arbeit, mit der Analyse des Textes anhand relevanter Textpassagen. Diese sollen das Konzept der Monsterdarstellung verdeutlichen und die Vielfalt der Abbildungen sowie den Umgang mit dem Fremden aufzeigen. Zum Schluss folgt das Fazit, indem eine Schlussbetrachtung klären soll, ob sich die Melusine von Thüring als Beispiel zur Darstellung von Monstrosität eignet und ob es möglich ist ein genaueres Bild zur Definition dieser Wesen beizutragen.
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