
Die Lanzenstichszene bei Augustinus. Beobachtungen zur augustinischen Rezeption von Joh 19,31-37
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Die Lanzenstichszene bei Augustinus. Beobachtungen zur augustinischen Rezeption von Joh 19,31-37
Über dieses Buch
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 2, 0, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der Interpretation Augustinus hinsichtlich der Lanzenstichszene. Jedes Jahr an Karfreitag wird im Gottesdienst aus der johanneischen Passionsgeschichte, speziell aus der Perikope 19, 31-37, vorgelesen. Johannes ist der einzige von den insgesamt vier Evangelisten, der von einer Öffnung der Seite Jesu durch eine Lanze berichtet. Bereits Augustinus, "ein Meister des Wortes" und Revolutionär "im Prozess der christlichen Traditionsbildung", erkannte einen tieferen Sinn in der Durchbohrung der Seite Jesu und dem daraus fließenden Wasser und Blut. Seine Auslegungen zu dieser Perikope haben das Kirchenverständnis verändert und unser heutiges Verständnis von Ekklesiologie und Sakramentenlehre grundlegend bestimmt. Wie Augustinus diese Stelle genau interpretiert und wie er dabei sprachlich sowie stilistisch vorgeht, wird anhand seines 120. Vortrags über das Johannesevangelium in seiner Gemeinde in Hippo Regius untersucht. Die Hinführung bietet einen allgemeinen Überblick auf die Perikope aus der Passionsgeschichte des Johannes und leitet so in die Thematik ein. Nachdem die Bibelstelle inhaltlich wiedergegeben wurde, werden erste Deutungen der Öffnung der Seite Jesu aufgeführt. Daraufhin folgt der Hauptteil, der sich auf die Lanzenstichszene bei Augustinus konzentriert. Zunächst wird Augustinus Lebensweg kurz dargestellt und ebenso kurz auf seine größten Werke eingegangen. Nach dieser Vorstellung Augustinus folgt eine Einleitung in die augustinischen Traktate über das Johannesevangelium. Neben einer Einordnung der Bedeutung der 124 Traktate über das Johannesevangelium innerhalb seiner exegetischen Arbeiten, beinhaltet dieser Teil auch allgemeine Fakten über die Vorträge zum Johannesevangelium. Der darauffolgende Teil beschäftigt sich mit den Beobachtungen zur augustinischen Rezeption der Perikope 19, 31-37. Dies bildet den Kern der Bachelorarbeit. Dabei handelt es sich um die augustinische Vorstellung von der Herkunft der Kirche aus der Seitenwunde Christi. Im Rahmen dieser Analyse sind nicht nur seine Interpretationsansätze interessant, sondern auch sein stilistisches Verfahren, mit dem er unter anderem die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft konstant aufrecht hält. Somit wird nicht nur die augustinische Deutung einzelner Begriffe und Elemente herausgestellt, sondern auch seine Vorgehensweise, wie er die Zuhörer an die Grundgedanken seiner Auslegung heranführt.
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