
Bedingungen für Aushandlungsprozesse in einer postmigrantischen Gesellschaft
Nach Naika Foroutan und weiteren Autoren
- 21 Seiten
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Bedingungen für Aushandlungsprozesse in einer postmigrantischen Gesellschaft
Nach Naika Foroutan und weiteren Autoren
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2, 3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Untersuchung von Aushandlungsprozessen in einer postmigrantischen Gesellschaft. Dabei wird auf die Arbeiten von Autoren (die sich mit diesem Thema befasst haben) eingegangen, mit speziellem Fokus auf die Arbeiten der Migrationsforscherin Naika Foroutan. Die Basis der Überlegung ist hierbei, Theorien über die Bedingungen der Aushandlungsprozesse von Naika Foroutan darzustellen und diese den Analysen anderer Migrationsforscher gegenüber zu stellen.Wenn wir einen Blick in die Geschichte werfen, können wir beobachten, dass Migration schon immer ein integraler Bestandteil jeder Gesellschaft war. Die Ursachen dafür waren bisher größtenteils Krieg, Hungersnot oder auch Vertreibung aus dem jeweiligen Ursprungsland. In dem neuen Land muss der Akteur sich dann der neuen Umwelt anpassen und bestimmte Bedingungen und Erwartungen erfüllen, um mit den Menschen in seiner Umgebung interagieren zu können. Die neue Kultur und die Lebensweise der Einheimischen wirken für den Akteur in einer Migration oftmals neu und befremdlich, weshalb man in dem Kontext auch oft von einer Anpassungsphase spricht. Ist die Anpassungsphase vorüber, entsteht der Anspruch, sich an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Dies findet dann in einem Aushandlungsprozess statt, bei der unter anderem verschiedene Fraktionen entstehen können. Der Akteur ist in diesem Prozess bemüht an Ressourcen wie Bildung, Prestige oder auch sozialer Vernetzung, in der Verhandlung mit anderen Menschen zu gelangen. Die Frage ist jedoch, wie der Prozess verläuft und mit welchen Bedingungen und Faktoren er verknüpft ist. Der Begriff "postmigrantisch" tritt in der Migrationsforschung besonders häufig auf und ist unabdingbar, um sich auf diesem Feld der Forschung zu bewegen. Der Begriff impliziert eine Phase oder einen Zeitraum, die eine Gesellschaft mit Migrationsgeschichte erklären will und fordert gleichzeitig eine neue Perspektive auf die Menschen, deren Vorfahren emigriert sind, um die Aushandlungsprozesse in der Gesellschaft besser nachvollziehen zu können.
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