
- 42 Seiten
- German
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Über dieses Buch
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2, 3, Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, warum Kaiser Hadrian den Fokus auf Konsolidierung legte, statt sich, als oberstes Ziel römischer Außenpolitik, die Expansion vorzunehmen.Kaiser Hadrians (117-138) Charakter und seine Hinterlassenschaft haben die Menschen über Jahrhunderte fasziniert. Er ist aufgrund seiner regen Tätigkeit auf militärischem, juristischem und administrativem Gebiet einer der bedeutendsten Herrscher der Römischen Kaiserzeit. Durch seine intensiven Bemühungen um einen inneren Ausbau der Provinzen hat er die Entwicklung des Reiches sowohl außen- als auch innenpolitisch entscheidend beeinflusst und gilt daher zurecht, wie Kornemann behauptet, als ein "großer Adoptionsherrscher". Henderson betitelt den Herrscher als "Begründer des Goldenen Zeitalters der Antonine" und nach Taeger sei er "eine der geistig bedeutendsten Herrschergestalten der Menschheitsgeschicht". Darüber hinaus zählt er, wie in der Forschung und Literatur zahlreich wiederholt wird, zu den "interessantesten Figuren der antiken Welt".Es werden Hinweise zu Beweggründen herausgearbeitet, die für eine fakultative Konsolidierungspolitik Hadrians sprechen. Die Betonung liegt hierbei auf Hinweise. Es sind keine sicheren Argumente, die die Ausgangsfrage zweifelsfrei mit "ja" beantworten lassen. Aufgrund der "überbordende[n] Phantasie der Autoren, Sorglosigkeit im Umgang mit den Fakten, ausgeprägte[n] Parteilichkeit und mitunter auch einfach Unkenntnis der Sachverhalte" in historischen Erzählungen, ist es einem nicht möglich, die Konsolidierungspolitik Hadrians weder als notgedrungene noch als fakultative Entscheidung für einen gesicherten Fakt zu halten.Um die Argumente jedoch stichhaltiger zu gestalten, wird auf die Frage eingegangen, ob und welche Alternativen Hadrian bei seinen politischen Entscheidungen gehabt hatte. Waren die Grenzen so stark überdehnt, dass eine Sicherung der Grenzen durch die Erbauung von Limes der einzig realisierbare Weg war? Bot sich keine Alternative zum Verzicht von exponierten Provinzen oder zur Beschränkung auf Bestandssicherung? Zudem wird das Heer vorgestellt und untersucht, ob es in der Lage war, Kriege zu führen und andere Länder einzunehmen. Zu guter Letzt soll auf die Frage eingegangen werden, ob Hadrian mögliche Vorbilder hatte, nach denen er seinen Richtungswechsel frei und bewusst gerichtet hat.
Häufig gestellte Fragen
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