
Über Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz "Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit"
- 13 Seiten
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Über Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz "Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit"
Über dieses Buch
Essay aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1, 3, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Essay über Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz im Seminar: Urteilskraft in Ästhetik und Sozialphilosophie! Urteilskraft in Ästhetik und Philosophie meint die Verbindung zwischen der Ästhetik und dem Sozialen. Eine Diskussion über die "Ästhetisierung des Sozialen" entsteht. Wie wirken und beeinflussen die Verbreitung visueller Medien das soziale Leben? Im Folgenden möchte ich dazu den Kunstwerkaufsatz: Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit von Walter Benjamin näher beleuchten und deren Sicht auf den Gewinn und die Kritik an dieser "Ästhetisierung" beleuchten. Walter Benjamin wurde 1892 in Berlin geboren. Er absolvierte zunächst sein Abitur, danach beendete er sein Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte und promovierte erfolgreich in Bern. Danach arbeitete Benjamin als selbstständiger Schriftsteller und Publizist. Als 1933 die Machtübernahme der Nationalsozialistin erfolgte, kam er aufgrund seiner Angehörigkeit des assimilierten Judentums, in das Pariser Exil, wo er seinen Aufsatz "Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit" verfasste. 1939 kehrte er aus der Haft zurück und wählte ein Jahr später in der Nähe von Port Bou den Freitod. Anhand Walter Benjamins Biografie wird schnell deutlich, dass er in der Zeit der Entstehung des Faschismus lebte. Eine gesamteuropäische faschistische Bewegung war im Gange. Durch diesen Geschichtsumschwung und der unverzüglichen Technikerneuerungen verlor das eigenständige Kunstwerk seine Stellung als Reflexionsmedium und Sinnbildform der Bürger, sodass mit dem Faschismus das Ende der bürgerlichen Kunst einhergeht. Sein Aufsatz ist daher eine Reaktion auf den gesellschaftlichen Kunstwandel. In diesem beschreibt er den Vorgang der Moderne, welche den Kunst- und Kulturbegriff vollkommen unterminiert. Die Gründe dafür liegen in der massenhaften Reproduktion kultureller Werke, denn die 1930er Jahre waren geprägt von neuen technologischen Durchbrüchen. Zunächst schreibt Benjamin über die Geschichte der Reproduktion, zeigt Unterschiede zwischen traditionellen Kunstwerken und Werke der Moderne auf und thematisiert den Einfluss von Fotografie und Film im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit. Es erfolgt die Einführung von Reproduktionstechniken und ihre Möglichkeiten, Probleme, Auswirkungen und Konsequenzen.
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