
Gian Lorenzo Bernini und der Louvre. Gründe für sein Scheitern in Frankreich
- 20 Seiten
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Gian Lorenzo Bernini und der Louvre. Gründe für sein Scheitern in Frankreich
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 3, 0, Universität Salzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit setzt sich mit Gian Lorenzo Berninis Zeichnungen zu seinen architektonischen Werken auseinander. Der Hauptfokus liegt dabei auf den Entwürfen zur Ostfassade des Louvre. Dabei geht die Arbeit auf Berninis Leben und seine wichtigsten Leistungen sowie auf seine Arbeit mit Architekturzeichnungen ein. Ruhm erlangte Bernini vor allem als Bildhauer und Architekt. Zu den wichtigsten und bekanntesten Werken gehören die Skulpturen des Aeneas und Anchises, der Raub der Proserpina, Apoll und Daphne sowie die des David. Ihnen allen ist gemein, dass sie ein mythologisches Thema innehaben. Außerdem gibt es einige Elemente, die seine Skulpturen allesamt auszeichnen. Als erstes ist die Dynamik zu nennen. Jede dieser Skulpturen scheint in Bewegung zu sein und das obwohl Marmor eigentlich ein festes und statisches Material ist. Daphnes Körper ist vollkommen angespannt, während sie sich aus dem Griff des Apolls zu winden versucht. Auch Davids Körper ist angespannt und befindet sich kurz vor dem Wurf des Steins. Des Weiteren prägen Emotionen diese Skulpturen. Vor allem bei dem Raub der Proserpina und Apoll und Daphne ist die Spannung zu greifen. Man fühlt die Verzweiflung der Proserpina als sie ihrem Entführer entkommen will. Daphnes Gesicht spiegelt ihre Angst wider, während Apolls Mimik Erstaunen über die Verwandlung zeigt. Zu guter Letzt ist die Arbeit mit Licht und Schatten unverkennbar. Diese führt dazu, dass die Skulpturen plastischer beziehungsweise lebendiger wirken. Berninis Charakter lässt sich als vielschichtig beschreiben. Auf der einen Seite war er selbstbewusst, schlagfertig und charmant. Bernini wusste genau, wie er sich in der oberen Gesellschaft und an Höfen zu verhalten hatte. Dies übte eine gewisse Faszination auf seine Mitmenschen und vor allem seine Auftraggeber aus. Jedoch hatte der große Meister auch eine dunkle Seite. Er galt als jähzornig und reizbar. Dies soll sogar so weit gegangen sein, dass er seinen eigenen Bruder mit einem Degen durch ganz Rom gejagt habe. Grund dafür war Eifersucht. Kollegen und Konkurrenten war er kalt und gleichgültig gegenüber. Dies führte dazu, dass einen regen Wechsel an Arbeitern in seinen Werkstätten gab.
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