
Die Schlacht an der Milvischen Brücke. Entscheidend für Konstantins Bekehrung?
- 18 Seiten
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Die Schlacht an der Milvischen Brücke. Entscheidend für Konstantins Bekehrung?
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1, 7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich mich ebenfalls der Thematik um Konstantins Bekehrung widmen und die Frage untersuchen, ob Konstantin der Große tatsächlich als überzeugter Christ lebte. Dazu möchte ich die Schlacht an der Milvischen Brücke 312 n. Chr., welche bis heute als welthistorischer Sieg gilt, bei Laktanz und Eusebius genauer betrachten und mir ein eigenes Urteil bilden. Zunächst möchte ich einen kleinen Überblick über die Jugend des Kaisers schaffen. Darauffolgend werde ich mir Laktanz Sicht in seiner Schrift De mortibus persecuturum ansehen und anschließend die frühere Sicht und die spätere Sicht von Eusebius in der Vita Constantini untersuchen. Des Weiteren werde ich die eventuellen politischen Beweggründe für die Hinwendung zum Christentum aufzeigen. Bevor ich ein abschließendes Fazit zu der gestellten Frage ziehe, möchte ich noch Zeugnisse der Bekehrung anhand des Konstantinbogens und des Silbermedaillons von Ticinum beleuchten.Konstantin der Große ist unumstritten der erste christliche Kaiser, der in die Kirchengeschichte eingeht. In der Zeit von 306 bis 337 n. Chr. regierte er das Imperium Romanum zunächst als Mitregent und später als alleiniger Herrscher. Aber es ergeben sich zu diesem Faktum auch viele Fragen, zum Beispiel, wie es nun in Wirklichkeit zur Hinwendung des Christentums von Konstantin dem Großen gekommen ist. Diese Frage ließ sich bis heute nicht eindeutig beantworten. Viele Historiker*innen haben sich mit dieser Forschungsfrage bereits auseinandergesetzt. War es die Schlacht an der Milvischen Brücke, nach der Konstantin den Blick auf den christlichen Glauben richtete, oder handelte es sich hierbei um einen längeren Entwicklungsprozess?Ein Prozess, welcher sich erst im Laufe der Jahre 312 und 324 n. Chr. Entwickelte und eher politische Absichten verfolgte, als von religiöser Überzeugung geprägt zu sein. In der Historik spricht man hierbei von der sogenannten Konstantinischen Wende. Das Edikt von Mailand, welches Konstantin und Licinius 313 n. Chr. erlassen haben, leitete die Konstantinische Wende offiziell ein. Es gewährte den Christen erstmalig, nach dem Toleranzedikt des Kaisers Galerius, die freie Religionsausübung.
Häufig gestellte Fragen
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