
Kapitalmarktanomalien am deutschen Kapitalmarkt. Januar- und Montagseffekte
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Kapitalmarktanomalien am deutschen Kapitalmarkt. Januar- und Montagseffekte
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Note: 2, 0, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser empirischen Studie ist die Untersuchung des deutschen Aktienmarktes auf Existenz der Kalenderanomalien. Aufgrund der Komplexität und des Umfangs der Thematik wird sich die vorliegende Arbeit vorwiegend auf den Januar- und den Montagseffekt konzentrieren. Hierzu werden Aktienkurse über einen Zeitraum von 1991 bis 2018 untersucht. Die Arbeit erläutert zunächst die Effizienzmarkthypothese. Im Zuge dessen werden zudem die Arten von Kapitalmarktanomalien aufgezeigt. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die ausgewählten Effekte beschrieben und ein Stand zu deren empirischen Forschung gegeben. Weiterhin erfolgen die Untersuchung und die Auswertung der Ergebnisse. Die bekannte Effizienzmarkthypothese wurde vor vielen Jahrzehnten im Jahre 1965 vorgestellt, welche behauptet, dass in einem effizienten Markt die Aktienpreise immer die verfügbaren Informationen vollkommen wiedergespiegelt werden. Doch sollten die Aktienmärkte effizient sein, müssten diese dem Random-Walk entsprechen. Die Random-Walk-Hypothese besagt, dass künftige Preise nicht auf Basis vergangener Preise prognostizierbar sind und Aktienveränderungen somit unvorhersehbar sind. Die von Fama eingeführte Effizienzmarkthypothese ist eine der meist studierten und empirisch untersuchten Hypothese. Nach der Untersuchung von Fama im Jahre 1970 wurden eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt, um die Zufälligkeit des Aktienkursverhaltens zu beobachten. Bereits seit den 1970er Jahren werden in den USA und seit den 1990er Jahren in Deutschland empirische Kapitalmarktforschung intensiv durchgeführt. Jedoch nahm die intellektuelle Überlegenheit der Effizienzmarkthypothese (EMH) im Lauf der Jahre stetig ab und Zweifel sammelte sich an der gänzlichen Rationalität der Kapitalmärkte. Bereits im Jahre 1981 identifizierte Shiller Marktanomalien, welche eine Basis für viele Handelspolitiken gebildet haben, die wiederum beachtliche Aktienrenditen erzielen sollten. Vielfache empirische Studien belegen die Existenz von Marktanomalien, welche zugleich eine Verletzung der EMH darstellt. Die Existenz von Renditemustern führt dazu, dass der Markt ineffizient wird und Investoren in die Lage versetzt werden, den Markt zu überlisten und Profite zu schlagen. Die meisten empirischen Forschungen zu Kalenderanomalien beziehen sich überwiegend auf den US-amerikanischen Aktienmarkt. Allein weinige Studien fokussieren sich auf den deutschen Aktienmarkt.
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