
Die Wirkungsgeschichte von Johann Casper Lavaters Physiognomik im Spiegel der Castings von James Bond-Filmen
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Die Wirkungsgeschichte von Johann Casper Lavaters Physiognomik im Spiegel der Castings von James Bond-Filmen
Über dieses Buch
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 2, 7, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorthesis untersucht die Wirkungsgeschichte von Lavaters Physiognomik im Spiegel der Castings von James Bond-Filmen. Johann Casper Lavater versuchte im 18. Jahrhundert von äußeren Merkmalen auf den Charakter eines Menschen zu schließen. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit wird dieser fast 250 Jahre zurückliegende Versuch Lavaters mit den Castingprozessen der längsten Filmreihe der Geschichte verglichen, wodurch geprüft wird, ob Lavaters Physiognomik noch Relevanz besitzt. Der erste Film "James Bond 007- jagt Dr. No" erschien 1962. Der aktuellste Film "James Bond 007 – Spectre" erschien 2015. Folglich erstreckt sich die Filmreihe bereits über sechs Dekaden. Für 2020 ist bereits ein weiterer Film mit dem Titel "James Bond 007- No Time to Die" bestätigt. In dieser Zeitspanne spielten die Bond-Filme bis heute über 15 Milliarden Euro ein.Als Grundlage der Filme dienen die Romane von Ian Fleming. Die Prozesse des Castings lassen sich zwischen Literatur und Film verorten. Da über die Castings der James Bond-Filme keine Aufzeichnungen einzusehen sind, bleibt als Analyse nur der Vergleich des Ergebnisses, die Besetzung des Films, und der Grundlage, der Romane Ian Flemings. Zu den einzelnen Themen der Physiognomik und der James Bond-Filme gibt es jeweils unzählige Veröffentlichungen. Jedoch gibt es keine Literatur, die konkret Lavaters Physiognomik aus dem 18. Jahrhundert mit der James Bond-Filmreihe des 20. und 21. Jahrhunderts vergleicht und in Bezug setzt. Als Primärquellen dieser Arbeit dienen die Physiognomische[n] Fragmente von Johann Casper Lavater, die Romane Casino Royale und Dr. No von Ian Fleming und die entsprechenden zwei James Bond-Filme. Als wichtigste Sekundärliteratur bezüglich der Castingprozesse dienen Texte von Jörg Schweinitz über Stereotypen und von Umberto Eco über die Erzählstruktur der Bond-Romane. Als Literatur bezüglich Lavaters Physiognomik werden Texte von Georg Christoph Lichtenberg und Roland Barthes verwendet.
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