
- 21 Seiten
- German
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Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1, 0, Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie - Das Rauhe Haus, Veranstaltung: Lebenswelt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage nach dem Normalen. Es wird danach gefragt, was überhaupt normal ist und auf welche Art und Weise Gesellschaften Normalitäten produzieren. Im ersten Teil dieser Arbeit wird zunächst die Entstehung und die Ziele der Behindertenbewegung dargestellt. Es soll verdeutlicht werden, welche Bedeutung Normalität im Bezugsrahmen von Behinderung hat. Anschließend hierzu, wird das Normalisierungsprinzip nach Bengt Nirje vorgestellt. Aus der Behindertenbewegung entstanden, werden im nächsten Abschnitt die Disability Studies vorgestellt, welche Behinderung aus einer anderen Perspektive beleuchten und als ein soziales Modell von Behinderung zugrunde legen.Der nächste Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Herausbildung von Normen, die auf den Körper bezogen werden. Es wird die Sichtweise des französischen Sozialphilosoph Michel Foucault dargestellt, der den (behinderten) Körper als Konstrukt verschiedener Diskurse und Effekt vielfältiger Normalisierungspraktiken versteht. Im nächsten Abschnitt soll anschließend aufgezeigt werden, welche Anschlüsse es an die Theorie des zuvor vorgestellten Michel Foucault in den Disability Studies gibt, welcher ein medizinisches Modell von Behinderung darlegt und auf den klinischen Blick aufmerksam macht.Im fünften Abschnitt wird der Frage nachgegangen, was überhaupt Normalität ist. Hierfür wird auf die Arbeiten von Jürgen Link zurückgegriffen, welcher einen Vorschlag für die Differenzierung von Norm und Normalität vorgelegt hat. Nachdem die Differenzierung stattgefunden hat, werden die Normalistischen Strategien, der Protonormalismus und der flexible Normalismus, dargestellt. Im letzten Abschnitt, dem Fazit dieser Arbeit wird aufgezeigt, wo und in welcher Form sich der Normalismus im Umgang mit behinderten Menschen zeigt. Die Sichtweise von Michel Foucault und Jürgen Link werden kurz reflektiert, um anschließend zu verdeutlichen, wie angewandte Wissenschaften und Professionen wie die Soziale Arbeit, in die Normalisierung involviert sind.
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