
- 50 Seiten
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Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1, 0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Pannen-Peer, Merkel-Raute, Schland-Kette: Denkt man an den Bundestagswahlkampf 2013 zurück, dann hat man wohl am ehesten diese Stichwörter im Kopf und nicht Debatten über Steuererhöhungen und Mindestlöhne. Die Präsenz der Kandidaten ist jedoch nicht bzw. nicht nur auf den Wahlkampfstil der Parteien zurückzuführen. Gerade die Medien waren für die Betonung der Kandidaten im Wahlkampf verantwortlich, indem sie sich in ihrer Berichterstattung hauptsächlich auf die potenziellen Anwärter um das Kanzleramt konzentrierten. In der Wahlforschung wird die personenzentrierte Berichterstattung als Teildimension der Personalisierungsthese verstanden und unter dem Stichwort der "Personalisierung der Berichterstattung" zusammengefasst. Aus politikwissenschaftlicher Sicht drängt sich die Frage auf, welche Auswirkungen eine auf Kandidaten fokussierte Berichterstattung auf den Wähler hat. Immerhin nehmen die Medien im Wahlkampf eine wichtige Rolle ein, da sie als Vermittler zwischen Bürgern und Politik fungieren und Kommunikation zwischen den beiden Akteuren ermöglichen. Aufgrund der hervorgehobenen Relevanz des Fernsehens im Wahlkampf als Informationsmedium ist vor allem eine Analyse der Folgen personalisierter TV-Berichterstattung von wissenschaftlicher Bedeutung.Zur theoretischen Erklärung der Effekte medialer Berichterstattung auf den Wahlverhalten kann die Theorie des Primings herangezogen werden. Laut der Theorie sollte eine auf die Kandidaten fokussierten politischen Kommunikation bei den Wählern als Rezipienten bewirken, dass die Einstellung zu den Kandidaten mehr in das Bewusstsein der Wähler rückt und somit verstärkt zur Entscheidungsfindung herangezogen wird. Jedoch herrscht aufgrund widersprüchlicher Befunde in der Wahlforschung Uneinigkeit darüber, inwiefern mit einer personalisierten Berichterstattung auch ein personalisiertes Wahlverhalten einhergeht. Um einen Beitrag zu dieser Debatte zu leisten, wird in dieser Arbeit der Frage nachgegangen, ob es im Rahmen der Bundestagswahl 2013 bei der Wahl der SPD und der Union durch die personalisierte mediale politische Kommunikation des Fernsehens Kandidaten-Priming-Effekte gegeben hat.
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