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Karl Jaspers' Kritik am christlichen Offenbarungsglauben
Über dieses Buch
Masterarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1, 7, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Untersuchung nimmt Jaspers Religionsphilosophie kritisch unter die Lupe. Es soll gezeigt werden, dass Jaspers Philosophieverständnis eine Übereinstimmung mit den genuin christlich-theologischen Glaubensgehalten notwendigerweise ausschließt. Es wird sich herauskristallisieren, dass es nicht ausschließlich der Glaube an ein singulär gültiges Offenbarungsgeschehen einer Religion als nur einer der Faktoren ist, der im Fokus von Jaspers Kritik steht. Vielmehr ist Jaspers Denken generell kritisch positioniert gegenüber jeglicher Form von Dogmatik. Es soll dabei der Weg nachgezeichnet werden, welche Argumente gegen den christlichen Offenbarungsglauben aus der Perspektive von Jaspers philosophischem Glauben sprechen. Im Anschluss daran soll gezeigt werden, wie eine Transformation des Offenbarungsglaubens nach Jaspers aussehen könnte. Zusätzlich sei darauf hingewiesen, dass die Offenbarungskritik mit ihrem Absolutheitsanspruch zwar im Fokus der Arbeit steht, aber darüber hinaus auch die Kritik an dem Phänomen der christlichen Religion insgesamt thematisiert wird. Dazu gehören dann auch Exkurse, die Jaspers in das Phänomen der Mystik und in das Programm der natürlichen Theologie unternimmt. Der Kritik an diesen beiden Phänomenen wird auch im Rahmen dieser Untersuchung Rechnung getragen. Es ist nicht möglich, Jaspers Offenbarungskritik losgelöst in Form einer isolierten Betrachtung darzustellen, zu erläutern und zu kritisieren, ohne auf wesentliche Grundgehalte seiner Philosophie einzugehen. Daher nimmt die Erläuterung von wesentlichen Gehalten der Jaspersschen Philosophie einen breiten Raum ein in dieser Arbeit. Methodisch begründen kann man die ausführliche Darstellung der Philosophie Jaspers' mit dem Hinweis darauf, dass deren Grundzüge gleichsam sowohl das Arsenal der Religionskritik als auch das anzustrebende Ideal der Religion darstellen. Sobald die Grundsätze des Heidelberger Philosophen dargelegt sind, können hieraus seine religionskritischen Argumente abgeleitet und erläutert werden, welche auf seiner philosophischen Herkunft basieren. Hinsichtlich der Kernfrage einer Subjekt-Objekt-Spaltung lässt sich für die Theorie des Umgreifenden somit ein begriffliches Grundgerüst herleiten, mit Hilfe dessen sein Existenzbegriff dargelegt werden kann.
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