
Der Bildungserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Rolle von ethnischer und institutioneller Diskriminierung
- 30 Seiten
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Der Bildungserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Rolle von ethnischer und institutioneller Diskriminierung
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Integration, Note: 1, 3, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit analysiert, welche Ursachen dem Bildungserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund zugrunde liegen können. Der Fokus liegt dabei auf möglichen Formen der Diskriminierung im Bildungssystem, die sich insbesondere negativ auf den Bildungserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund auswirken. Ob solche Diskriminierungen existieren und an welchen Stellen sie zum Einsatz kommen bzw. kommen können, wird in der Arbeit erörtert. Hierfür wird zunächst die Situation von Kindern mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem näher erläutert. Im Anschluss daran werden die im fachlichen Diskurs genannten Ursachen skizziert und mögliche Formen von Diskriminierungen im Schulalltag sowie ihre Folgen beschrieben. Abschließend werden die im Fachdiskurs vorhandenen Positionen dargestellt.Bildung und Wissen sind zentrale Ressourcen in unserer Gesellschaft. Neben Geld haben sie entscheidenden Einfluss auf die Handlungs- und Gestaltungsspielräume von Menschen. Bildung ist in kapitalistisch geprägten Gesellschaften aber auch ein Wirtschaftsfaktor, der die Wettbewerbsfähigkeit steigert, Innovationspotenzial fördert und somit auch zum Wirtschaftswachstum entscheidend beiträgt. Die Vermittlung von Bildung und Wissen geschieht in modernen Gesellschaften vorrangig institutionell, also über Bildungseinrichtungen, die staatlich strukturiert und reglementiert sind. Bildung ist somit auch ein Politikum und je nach politischem Lager existieren unterschiedliche Auffassungen darüber, wie Bildungsungleichheit zu bewerten ist, wann sie gerechtfertigt ist bzw. wann sie als ungerecht gilt.Als Orientierungsrahmen dient dabei meist das Leistungsprinzip: Chancengleichheit bedeutet in diesem Sinne also keine Ergebnisgleichheit, denn Ungleichheiten beim Bildungserfolg werden bei ungleicher Leistung gerechtfertigt. Diese Rechtfertigung setzt jedoch auch voraus, dass gleiche Handlungsmöglichkeiten bei den Akteurinnen und Akteuren bestehen müssen. Insbesondere der Pisaschock im Jahr 2001 hat deutlich gemacht, dass etliche Defizite im deutschen Bildungssystem existieren. Zum einen zeigen sich diese bei den kognitiven Fähigkeiten und hier insbesondere in der Lesefähigkeit, im Textverstehen und im Mathematikverständnis. Zum anderen wurde durch die Ergebnisse der PISA-Studie, die von der OECD durch-geführt wird, aber auch deutlich, dass sich in Deutschland anhand der Dimension der sozialen Herkunft eine sehr deutliche Bildungsungleichheit abzeichnet.
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