
Die Rolle der Frau in der DDR-Literatur. Weibliches Schreiben in der DDR am Beispiel der Autorin Christa Wolf
- 120 Seiten
- German
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Die Rolle der Frau in der DDR-Literatur. Weibliches Schreiben in der DDR am Beispiel der Autorin Christa Wolf
Über dieses Buch
Masterarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, 7, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt die Darstellungen der Frauenrollen in der DDR vor dem gesellschaftlichen Hintergrund in der Literatur und inwiefern diese als gesellschaftskritisch verstanden werden können. Des Weiteren soll untersucht werden, in welcher Weise die Rolle der Frau sich in der Sprache und dem literarischen Stil widerspiegelt. Hierzu werden beispielhaft die Werke "Kassandra", "Medea" und "Der geteilte Himmel" von Christa Wolf herangezogen und entsprechend der Fragestellung analysiert.Um die aufgekommenen Fragen bezüglich der Frauenrolle in der DDR und des Phänomens weibliches Schreiben beantworten zu können, sowie im Anschluss Bezüge innerhalb der Literatur herzuleiten, wird die Arbeit zunächst historische Aspekte bzw. gesellschaftliche Untersuchungen thematisieren. In dem Teil Literatur in der DDR wird ein kurzer Überblick über die Literatur der DDR gegeben, sodass das Phänomen des weiblichen Schreibens später vor dem DDR-Genre eingeordnet werden kann. Schließlich wird auf die Rolle der weiblichen Autorinnen in der DDR und des weiblichen Schreibens eingegangen. Bevor die eigentliche Analyse durchgeführt wird, wird Christa Wolf als Autorin und Frau vorgestellt. Kurz werden ihre wichtigsten Werke mit ihrer Bedeutung für die DDR-Zeit veranschaulicht.Im empirischen Teil wird zunächst auf die methodische Vorgehensweise eingegangen, die für die Analyse genutzt wird. Danach werden die Werke Kassandra, Medea und Der geteilte Himmel vorgestellt, wobei die inhaltlichen und sprachlichen Besonderheiten erörtert werden. In dieser Arbeit wird nun aus der Sicht einer in der DDR-Zeit bekannten Autorin und ihrer Protagonistinnen versucht, die Parallelen zwischen der Darstellung der Frau und ihrer gesellschaftlichen Stellung in den Texten herauszuarbeiten und die neue literarische weibliche Schreibweise aufzugreifen.Schließlich werden die Ergebnisse analysiert und miteinander verglichen. Die in den Werken vorgestellten Frauenfiguren werden mit Rücksicht auf den Zeitgeist der DDR-Ära interpretiert. Es wird ebenfalls untersucht, warum diese drei Werke wie kaum ein anderes Werk der Zeit sowohl im Osten als auch im Westen großes Aufsehen erregt haben. Inwieweit waren feministische Tendenzen deutlich und wie lassen sich die Geschehnisse in der Geschichte auf die gesellschaftliche und politische Lage in der DDR übertragen?
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