
Rechtschreibfehler innerhalb von Facebook-Kommentaren. Analyse und Vergleich
- 39 Seiten
- German
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Rechtschreibfehler innerhalb von Facebook-Kommentaren. Analyse und Vergleich
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2, 3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Graphematische Variation, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll das Maß der Rechtschreibfehler im Internet untersucht werden, ganz egal, ob sie akzeptiert werden oder nicht. Dafür werden auf der Plattform Facebook auf unterschiedlichen Seiten von Online-Zeitungen die Kommentare der Nutzer auf ihre Rechtschreibung untersucht und nach ihrer Auswertung mit einer Studie von Pießnack/Schübel zur Rechtschreibkompetenz von Abiturienten verglichen, um Aufschluss darüber zu geben, welche Rechtschreibfehler in welchem Maße gemacht werden. Es werden Begriffe des digitalen Schreibens geklärt, z. B. konzeptionelle Schriftlichkeit und Mündlichkeit. Weiterhin wird erarbeitet, welche "Regeln" und sprachlichen Variationen im Internet genutzt werden und vertiefend verschiedene Formen der digitalen Kommunikation miteinander verglichen. Wird ein gedruckter Text gelesen, erwartet man, dass er den Regeln der deutschen Rechtschreibung entspricht und keine zur Unterbrechung des Leseflusses führenden Fehler innehat. Mit dem Aufkommen des Internets haben sich allerdings die kommunikativen Prozesse und das Kommunikationsverhalten der Menschen extrem verändert: Anstelle eines persönlichen Gespräches oder Telefonates schreibt man SMS, unterhält sich in Chats und ist in Kontakt durch Social-Media Seiten wie Facebook. Dabei sind diese Aktivitäten meist schriftbasiert, verlaufen aber über Tastaturen und nicht handschriftlich, wie es besonders in der Schule bis heute Normalfall ist. Die Nutzung neuer Medien nimmt einen immer größeren Platz im Alltag der Menschen, insbesondere der Jugendlichen, ein, sodass die Frage aufkommt, welchen Einfluss sie auf die Schreibkompetenz haben. Oftmals wird das digitale Schreiben dann in Bezug zum Sprachverfall gebracht, da besonders im Internet "die Selbstverständlichkeit, mit der wir bei gedruckten Texten korrekte Schreibung voraussetzen, verloren gegangen" ist und sich so eine Vielzahl an orthografisch minderwertigen Texten findet. Pießnack und Schübel fassen den öffentlichen Diskurs zusammen: "Die Schreibkompetenz der Schüler habe nachgelassen, das Ausdrucksvermögen sei schlechter geworden, die Rechtschreibkenntnisse mangelhaft." Klar ist jedoch bereits, dass im Internet andere Maßstäbe des Schreibens zu setzen sind, da beispielsweise Chats ein auf schriftlicher Basis stattfindendes Gespräch sind und sie so ebenfalls Merkmale des Mündlichen aufweisen, bei dem Fehler durch die Spontanität oftmals vernachlässigt werden und mündliche Ausdrucksweisen durchaus akzeptiert sind.
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