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Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, 7, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Kleiderordnungen können eine "symbolisch repräsentative" Gruppenzugehörigkeit signalisieren und somit bereits optisch die Zugehörigkeit zu bestimmten Ständen anzeigen. Auch im Mittelalter wurden Kleider als Repräsentationsform genutzt, unter anderen für die Gelehrten. So wurden sie zum Beispiel erst durch das Anlegen bestimmter Kleidung oder Kleidungselemente "gesellschaftsfähig". Zu den Gelehrten des Mittelalters zählten beispielhaft Professoren, Lehrer, Juristen, Theologen oder Mediziner (oder Kleriker). Adlige gehörten wiederum einem eigenen Stand an und hatten nicht die gleichen Vorschriften wie die Gelehrten, was sich auch in der spezifischen Kleiderordnung des Adels spiegelte. Man ordnete sich also mittels festgelegter Kleidungsstücke einer Gruppe zu, war damit ein Teil dieser Gruppe und hob sich somit gleichermaßen von anderen ab. Die Kleidung diente jedoch nicht nur der äußerlichen Repräsentation, sie stiftete auch Identität, schaffte Werte und war Träger dieser Werte. Es konnten einzelne Kleidungsbestandteile sein, die repräsentativ für die Gelehrten standen, es konnten aber auch ganze Kleidungskombinationen sein. Es stellt sich nun die Frage, welche Merkmale die Kleidungsstücke der Gelehrtenkleidung hatten? Gab es bestimmte Verzierungen, Aufsätze, Farben oder Zuschnitte, die eine Person zu einer bestimmten Gruppe zugehörig machten? Um dies zu erfahren, muss man Bildquellen und auch schriftliche Quellen analysieren und vergleichen. Eine der wichtigsten schriftlichen Quellen für Gelehrtenkleidung aus dem Mittelalter sind die Statuten der Universitäten. Wenn es Vorschriften für die Gewänder der Gelehrten gab, dann wurden sie in diesen Statuten dargelegt. Merkmale wie Gewandlänge, Farbe, Schnitt, Anlässe, zu denen die Kleidung getragen werden durfte, sowie die Personen, denen es erlaubt war, sie zu tragen.Im weiteren Verlauf werde ich näher auf die Modeerscheinungen der Adligen und die charakteristische Kleidung der Gelehrten aus dem Mittelalter eingehen. Dabei werde ich Bild- wie auch Textquellen analysieren und aus deren Erkenntnissen Schlüsse über die typischen Kleidungsstile aus dem Mittelalter gewinnen.
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