
Darstellung und Legitimation von Reliquienraub- und Handel im Frühmittelalter anhand von Einhards "Die Übertragung und Wunder der Heiligen Marzellinus und Petrus"
- 22 Seiten
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Darstellung und Legitimation von Reliquienraub- und Handel im Frühmittelalter anhand von Einhards "Die Übertragung und Wunder der Heiligen Marzellinus und Petrus"
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 2, 0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Geschichtswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Was waren die Gründe für einen Reliquienraub? Wie lief ein solcher und der Handel mit Reliquien ab? Welche Wirkung wollte Einhard mit dem Verfassen seines Translationsberichts erzielen? Was ist an seiner Erzählung typisch oder untypisch für einen Translationsbericht? Welche inhaltlichen und stilistischen Mittel nutzt er, um einen unchristlichen, kriminellen Akt in einen von der Christenheit Legitimierten zu wandeln? Meine Nachforschungen führten mich zu der These, dass sich das Rauben von Reliquien im Frühmittelalter, zu einem anerkannten Prozedere unter Geistlichen und Adeligen im Frankenreich entwickelte und durch das Niederschreiben der angeblichen Wunder der Heiligen legitimiert und infolgedessen von der Gesellschaft akzeptiert wurde. Um meine These zu untermauern und die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, werde ich in der folgenden Hausarbeit zunächst den Raub, den Handel und die Translation von Reliquien im Frühmittelalter näher beleuchten. Hiernach werde ich Einhards Translationsbericht und seinen Quellenwert in Bezug zu meiner Fragestellung erörtern. Nachfolgend werde ich das Phänomen Reliquienraub im Frühmittelalter anhand von Einhards Darstellung mit besonderem Fokus auf den Ablauf und die Akteure analysieren. Zudem wird sich diese Hausarbeit mit der Legitimation des Reliquienraubs und der Rolle der Heiligen in Einhards Werk befassen. Für diese Arbeit werden mir die Monographien "Furta Sacra" des amerikanischen Historikers Patrick Geary, "Reliquientranslationen nach Sachsen im 9. Jahrhundert" von Hedwig Röckelein und "Ich und Karl der Große" von Steffen Patzold und der Aufsatz "Einhards Römische Reliquien" von Prof. Dr. Hans Reinhard Seeliger als primäre Lektüre dienen. Der Textteil der Hausarbeit wird schließlich mit einem Fazit und einem Ausblick bezüglich zukünftiger Forschungsfragen und -möglichkeiten abgeschlossen.
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