
Die Kontextualisierung von Franz Kafkas "Auf der Galerie". Ein analysierender Vergleich von zwei Schulbuchkapiteln der Oberstufe
- 20 Seiten
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Die Kontextualisierung von Franz Kafkas "Auf der Galerie". Ein analysierender Vergleich von zwei Schulbuchkapiteln der Oberstufe
Über dieses Buch
Fachbuch aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1, 3, Sprache: Deutsch, Abstract: Um einen Beitrag zum didaktischen Diskurs zu leisten, beschäftigt sich diese Arbeit unter Bezugnahme des Kerncurriculums mit der Kontextualisierung desselben Textes in zwei unterschiedlichen Schulbüchern der Oberstufe. Hierbei soll es weniger um die Qualität des verwendeten Wissens innerhalb des Literaturunterrichts gehen, als vielmehr die vielseitigen Möglichkeiten und damit den Einfluss, bzw. genauer die Gefahr und das Potenzial von Kontextualisierung aufzuzeigen. Als exemplarisches Beispiel wird mit zwei Schulbuchkapiteln gearbeitet, die beide die zum Schulkanon gehörende Kafka'sche Parabel "Auf der Galerie" behandeln und jeweils auf ihre Weise präsentieren. Wie und unter welchem Einbezug von Kontextwissen wird die Parabel präsentiert und welchen Einfluss hat dies auf das Verstehen des Textes?"Kontextualisierung ist notwendige Bedingung der Interpretation" – mit dieser These Zabkas soll die vorliegende Arbeit eingeleitet werden. Das Verstehen und Interpretieren literarischer Texte stellt einen wesentlichen Bereich im Literaturunterricht der Schule dar. Schülerinnen und Schülern sollen ein autonomes Textverständnis entwickeln, das durch nahe Textargumentation Plausibilität und Kohärenz aufweist. Denn ein konstitutives Merkmal literarischer Texte ist ihre Mehrdeutigkeit – so lassen sich Texte aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven betrachten, was die Grundlage bietet für eine vielseitige Interpretation. Die verschiedenen Verständnismöglichkeiten ergeben sich häufig aus mehreren, auf den Text angewendeten Kontexten bzw. optimalerweise deren Zusammenführung. Mit seiner Betonung der Notwendigkeit von Kontexten trifft Zabka also einen wunden Punkt im literaturdidaktischen Diskurs von Kontextwissen, in welchem sich gegenwärtig unter anderem mit der Frage nach der Korrelation zwischen literarästhetischem Verstehen und domänenspezifischem Vorwissen auseinandergesetzt wird.
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