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Über dieses Buch
Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Geschichte der Pädagogik, Note: 2, 0, Philipps-Universität Marburg (Institut für Schulpädagogik), Veranstaltung: Schule - Erziehung - Autorität, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem vorliegenden wissenschaftlichen Portfolio wird die komplexe Beziehung zwischen Schule, Erziehung und Autorität in querschnittartig in einem historischen und theoretischen Kontext analysiert. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie ein traditioneller Begriff der Autorität in der empirischen Unterrichtsforschung revitalisiert und für die Herausforderungen der heutigen Bildungslandschaft fruchtbar gemacht werden kann. Die erste Sektion der Arbeit widmet sich der Geschichte der Pädagogik von der Aufklärung bis zur Gegenwart, wobei insbesondere die Entwicklungen und Umbrüche im pädagogischen Denken des 18. und 19. Jahrhunderts in den Blick genommen werden. Anhand der grundlegenden Werke von Philosophen wie Immanuel Kant und Johann Heinrich Pestalozzi wird aufgezeigt, wie sich die Pädagogik von einer autoritätszentrierten zu einer zunehmend emanzipatorischen Disziplin entwickelt hat. Im zweiten Abschnitt wird der Erziehungsbegriff der Aufklärung näher untersucht, speziell unter Bezug auf Kants Erziehungsverständnis. Kants Philosophie stellt den Menschen als vernunftbegabtes Wesen dar, dessen Erziehung nicht nur der Wissensvermittlung dient, sondern vor allem der Förderung der moralischen und praktischen Fähigkeiten. Dieser humanistische Ansatz ist nach wie vor von zentraler Bedeutung für das Verständnis von Erziehung im Kontext von Selbstbestimmung und Mündigkeit. Die Auseinandersetzung mit Kants Pädagogik bietet tiefe Einblicke in die Weichenstellungen der modernen Erziehungswissenschaft und stellt den historischen Rahmen für das spätere Verständnis von Autorität in der Bildung dar.Der dritte und zentrale Teil der Arbeit widmet sich der Frage der pädagogischen Autorität und ihrer Rolle im Unterricht. Autorität wird hier nicht als ein rein autoritärer Begriff verstanden, sondern als ein vielschichtiger pädagogischer Ansatz, der sowohl Vertrauen als auch Verantwortung umfasst. Anhand der empirischen Forschung von Jörg Twardella wird aufgezeigt, wie der Begriff der pädagogischen Autorität in der modernen Unterrichtsforschung eine neue Relevanz erlangt hat. Grundlage sind die Werke von Blankertz, Koller und Twardella.
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