
O du mein Österreich
(K)eine Lobeshymne. (K)eine Lobeshymne. Über die Frage, wer hinter den österreichischen Hymnen steht
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O du mein Österreich
(K)eine Lobeshymne. (K)eine Lobeshymne. Über die Frage, wer hinter den österreichischen Hymnen steht
Über dieses Buch
Woran denken Sie bei Hoamatland und "Land der Berge"?
Hymnen. Sakrosankte Identifikationssymbole jeweiliger Bevölkerungen? Aus der Zeit gefallener, pathetischer Schwulst? Wo sie zwischen diesen beiden Polen anzusiedeln sind, welch problematische Schöpfer etliche von ihnen haben und wie damit von offizieller Seite umgegangen wird, untersucht das vorliegende Buch.
Österreich nennt acht Landes- und eine Bundeshymne sein Eigen. Fünf davon wurden von engagierten NS-Parteigängern und/oder radikalen Antisemiten komponiert oder getextet. Zwei weitere – vor dem Untergang der Monarchie verfasst, aber erst danach zu Hymnenehren gelangt – erheben territoriale Ansprüche auf längst verlorene Gebiete. Die Bundeshymne, jüngst im Hinblick auf ausgewogenere Geschlechterrepräsentanz angetastet, lässt uns jetzt jubeln. Aber nicht, weil die Neufassung so gut gelungen wäre.
Wie Fahnen oder Hoheitszeichen genießen Hymnen einen besonderen Schutz, für den das Strafrecht einen speziellen Paragraphen vorsieht. Wer sie herabwürdigt oder verächtlich macht, muss sogar mit Gefängnis rechnen. Nur, was heißt das? Auch darüber lohnt es sich nachzudenken. Begleiten Sie die Autorinnen und Autoren auf einer kurzweiligen, spannenden Reise durch die Hymnenlandschaft Österreichs voller Abgründe und Flachstellen.
Mit weiteren Beiträgen von:
Walter Fink, Evelyn Schalk, Brigitte Scott, Alexia Stuefer
- Über die Frage, wer hinter den österreichischen Hymnen steht
- Mit aktuellen Rechercheergebnissen zum Zustand der österreichischen Hymne(n)
- In Zusammenarbeit mit der IG Autorinnen Autoren
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Halftitle
- Title
- Inhalt
- Vorwort der Herausgeber
- Schön bist du, groß und strahlend Zu Geschichte und Bedeutung der Hymnen
- Keine Geschwisterlichkeit im Vaterland Zur problematischen Textanpassung der Bundeshymne 2012
- »Nur ein Mann aus dem Volke kann wirklich das Lied des Volkes schaffen!«1 Die Ständestaatshymne des jüngsten Bundeslandes
- »Aus dem Bett gesprungen, mit der Muse gerungen und Gnade gefunden«1 Die jüngste der österreichischen Hymnen
- Wenn eine Hymne Grenzen sprengt Hundert Jahre steirische Realitätsverweigerung
- Der abtreibungsresistente Judenbandwurm Die langen Schatten einer Landeshymne
- »Wo man mit Blut die Grenze schrieb«1 Vom Vaterlandslied zum Heimatlied zur Abwehrkampfhymne
- Sinnende Straßen im Glockenreigen Die Salzburger Landeshymne und ihre Schöpfer
- Hoch die Niederlage! Personenkult als Hymne1
- »Und trennte mich die größte Kluft« Vom Ländle zu Oho Vorarlberg
- Große Töne Hymnen und Strafrecht aus österreichischer Sicht1
- ANHANG
- Endnoten
- Biographien
- Danksagungen