Fragen an die jüdische Geschichte
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Fragen an die jüdische Geschichte

Darstellungen und didaktische Herausforderungen

  1. 258 Seiten
  2. German
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Fragen an die jüdische Geschichte

Darstellungen und didaktische Herausforderungen

Über dieses Buch

Nach einer großen Resonanz der Erstauflage dieses Buches von 2014 in der Fachwelt liegt nun eine ergänzte Untersuchung zur Darstellung jüdischer Geschichte in Schulbüchern und eine erweiterte Analyse inhaltlicher und didaktischer Probleme vor. Erweitert wurde das Spektrum der Lehrwerke um Ausgaben seit 2016.Hat sich in der Darstellung des Judentums und der jüdischen Geschichte etwas verändert? Was ist gleichgeblieben? Wird die jüdische Geschichte weiterhin vorwiegend als Verfolgungsgeschichte mit dem Holocaust im Fokus erzählt? Welche Perspektiven im christlich-jüdischen Verhältnis werdendurch die Geschichte hindurch eingenommen? Inwiefern werden Stereotypen in Verbindung mit falschen Informationen dekonstruiert oder werden sie, wenn auch unbewusst, weiterhin reproduziert? Erscheinen Juden nicht nur als Objekte und Opfer von Geschichte, sondern auch als Träger einer eigenen Kultur und Mitgestalter der Moderne?Aus der Untersuchung der Lehrwerke im ersten Teil des Buches ergeben sich didaktische Herausforderungen, die im zweiten Teil einer systematischen Analyse mit Konsequenzen für den Unterricht unterworfen werden.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter
  2. Einleitung
  3. Sample und empirische Befunde
  4. Vorwort zur 2. Auflage
  5. A. Qualitative Befunde
  6. 1. Antike
  7. Das Land der Bibel
  8. Griechische und Römische Antike
  9. 2. Mittelalter
  10. Wann und in welchem Zusammenhang werden Juden erstmals thematisiert?
  11. Diaspora und Beziehung zur christlichen Umwelt
  12. Das Ghetto vor dem Ghetto
  13. Gelber Fleck
  14. Geldverleih und Wucher
  15. 3. (Frühe) Neuzeit
  16. 4. Kaiserreich
  17. Fortsetzung der Ausgrenzungsgeschichte
  18. Minderheiten im (Ausgrenzungs-)Vergleich
  19. Antisemitismus verstehen?
  20. Autobiografien als „Verkehrsschilder“
  21. 5. Weimarer Republik
  22. Juden in der Weimarer Kultur
  23. Politische Morde als Bedrohung – das Beispiel Walther Rathenau
  24. Die Republik als Errungenschaft
  25. Juden in der Wirtschaft, Juden in der Wirtschaftskrise
  26. Abwehr des Antisemitismus – ein Thema?
  27. 6. Nationalsozialismus
  28. Antisemitismus, NS-Ideologie und Schuldfrage
  29. Ausgrenzung und Verfolgung bis 1939/40
  30. Holocaust
  31. Widerstand
  32. Täter- und Opferperspektiven
  33. Arbeit mit Biografien
  34. Konsequenzen, Erinnern und Gedenken
  35. 7. Nach 1945
  36. B. Qualitative Befunde 2014–2023
  37. 1. Mittelalter
  38. Vorgeschichte: Diaspora
  39. „Aus dem Miteinander …“/„… wird eine Verfolgung“
  40. Die 3 Gs: Gelber Fleck, Ghetto, Geld
  41. 2. Frühe Neuzeit bis zur Emanzipation im 19. Jahrhundert
  42. 3. Kaiserreich
  43. Eine Erfolgsgeschichte?
  44. Antisemitismus statt jüdischer Geschichte
  45. 4. Weimarer Republik
  46. 5. Nationalsozialismus
  47. Machtübernahme und Schuldfrage
  48. Ausgrenzung und Verfolgung bis 1939/40
  49. Holocaust – Täter- und Opferperspektiven
  50. Widerstand
  51. Arbeit mit Biografien
  52. Konsequenzen, Erinnern und Gedenken
  53. Nach 1945
  54. C. Didaktische Herausforderungen
  55. 1. Didaktische Grundsätze
  56. Multiperspektivität
  57. Kontroversität
  58. Gegenwartsbezug
  59. Mehrdimensionalität
  60. 2. Wie erzählt man deutsch-jüdische Geschichte? Zur Frage der Begrifflichkeit
  61. 3. Das Sündenbock-Theorem
  62. 4. Das Sozialneid-Theorem
  63. Geldverleih, Schulden und Neid im Mittelalter
  64. Kapitalismus, Erfolg und Neid im Kaiserreich
  65. 5. Texte und Kontexte, Empathie und Hermeneutik
  66. Empathie als Chance oder Grenze des Verstehens
  67. Vorwissen und Vor-Urteil
  68. Verstehen und Verständnis
  69. Texte und Kontexte
  70. 6. Ikonographie – Wenn Bilder täuschen
  71. Beispiel 1: Deportation von Juden
  72. Beispiel 2: Die Kinder von Auschwitz
  73. 7. Die Fallstricke der Chrono-Logik
  74. Backmatter