
- 180 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Bedrohen neue Medien Intimität? Oft wird besonders an der zunehmenden Internetkommunikation die Aufrechterhaltung von intimen Beziehungen problematisiert. Zwar kann das Internet dabei helfen Kontaktmöglichkeiten gravierend zu erleichtern, es stellt sich jedoch die Frage nach deren sozialer Qualität. Eine technologisch unterstützte Fernkommunikation ist auf den ersten Blick geradezu der Gegensatz zu intimem Erleben, das bisher an räumliche Nähe der Akteure gebunden war. Die Beiträge des Bandes versammeln Studien, die diesem scheinbaren Gegensatz genauer nachgehen. Dabei wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Zusammenhang von intimen Beziehungen und neuen Kommunikationsformen fokussiert. Im Vordergrund steht jeweils das Spannungsverhältnis zwischen körperbasiertem Erleben und technologisch hergestellten Distanzen. Das Ziel der Studien ist es, zu einer empirisch gehaltvollen, näheren Bestimmung von sozialen Wandlungsprozessen durch digitale Medien beizutragen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- E<3Motion. Intimität in Medienkulturen
- „Raum am Draht“: Empirische Beobachtung zur Soziologie der mediatisierten Anmache am Fallbeispiel von Grindr
- Empathie und Introspektion in einem Netz von Gleichgesinnten
- „Wir sind zweimal zweite Wahl“
- „Ohne dass der Tod uns scheidet.“ Intimität in virtuellen Friedhöfen
- Distanzverhalten im virtuell-realen Raum
- Freundschaft und mediale Vermittlung
- Intimate Publics 2.0
- „Mein Smartphone ist mein Schatz“
- Intim werden. Annäherungsgeschichten intrakulturell erzählt