
- 325 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - PDF
Über dieses Buch
Die NGO "African Parks" verwaltet 22 große Naturparks in Afrika und gilt als Erfolgsgeschichte. Doch was und wer steckt wirklich dahinter? Olivier van Beemen deckt in seinem fesselnden Buch die staatsähnlichen Strukturen, die Macht des African-Parks-Militärs und das rücksichtslose Vorgehen gegen die lokale Bevölkerung auf. Kritiker sprechen von "grünem Kolonialismus". Oder ist es der alte Kolonialismus in neuem Gewand?
"African Parks" verwaltet eine Fläche von der Größe Großbritanniens und hat sich von zwölf afrikanischen Staaten Hoheitsrechte übertragen lassen. Die Organisation unterhält bewaffnete Kräfte mit weitgehenden Befugnissen zum Schutz der Gebiete – vor Terroristen, vor Wilderern und vor der Bevölkerung. Einheimische dürfen das von ihnen traditionell genutzte Land nicht mehr betreten, es kommt zu Folter und Vergewaltigungen. Der Safari-Tourismus, Spenden von Milliardären und westlichen Regierungen, auch der deutschen, bringen reiche Einnahmen. An der Spitze steht eine weiße Elite, die alles daran setzt, nur schöne Bilder von Großwild und intakter Natur nach außen dringen zu lassen. Olivier van Beemen hat drei Jahre lang über die Organisation recherchiert, unzählige Insider, Aussteiger und Anwohner der Parks befragt und sich nicht von Verhaftung, Spionagevorwürfen und Abschiebung abschrecken lassen. Sein aufrüttelndes Buch zeigt, was die Militarisierung des Naturschutzes anrichtet, wie die einheimische Bevölkerung drangsaliert wird und wie eine weiße Exekutive ohne demokratische Kontrolle im Namen einer "unberührten" – menschenleeren – Natur herrscht.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Widmung
- Motto
- Inhalt
- Vorwort
- 1. Unter Spionageverdacht: Benin, Februar 2022
- 2. Streit im Dschungel: Sambia, 2020
- 3. In Handschellen auf der Ladefläche: Zurück nach Benin
- 4. Kontaktsperre? Die «strategische Medienpolitik» von African Parks
- 5. Paul van Vlissingen: Ölmagnat, Jäger, Naturschützer
- 6. Marakele, Südafrika: Ein Park um jeden Preis
- 7. Mit Expansionsdrang, aber ohne Plan und Strategie
- 8. Tierhäute und andere gebrochene Versprechen in Äthiopien
- 9. Turbulente Jahre
- 10. Erfolgsgeschichte mit Schattenseiten in Ruanda
- 11. Entwicklungsprojekte: «Schöne Versprechungen»
- 12. Drei Monate Gefängnis für Kritik am Park
- 13. Im Park gelten keine Menschenrechte
- 14. Erik der Normanne, Held von Garamba
- 15. Eine wütende E-Mail
- 16. Vollständige Kontrolle in Benin
- 17. Ranger gegen Dschihadisten in Benin: Wer jagt hier wen?
- 18. Erfolge biblischen Ausmaßes
- 19. Majete, Malawi: Wo alles begann
- 20. African Parks möchte reden
- 21. «Keine Fragen mehr zu Peters Gehalt»: Ein Interview mit dem Chef
- 22. «Es bleibt beim alten kolonialistischen Denken»
- 23. Bankgeschäfte auf der Isle of Man und andere Zwielichtigkeiten
- 24. Tatkraft, Geld und Ambitionen
- 25. Koloniale Wurzeln
- 26. «Dieses weiße Getue»
- 27. Besuch in Liuwa Plain, Sambia, mit African Parks
- 28. Folter für Fortgeschrittene: Die Schaukel
- 29. Unter Gefahr für das eigene Leben
- 30. Wer kontrolliert African Parks?
- 31. Ein Staat im Staate?
- 32. Tierschmuggel im Kongo, Vergewaltigung von Kindern in Benin
- 33. Auf der Suche nach einer Wildnis für dreitausend gezüchtete Nashörner
- 34. Wie viele Gorillas, Gnus und Waldelefanten gibt es noch?
- 35. African Parks droht
- 36. Du bist selbst rassistisch und neokolonialistisch
- 37. Was denken die Geldgeber?
- Zum Schluss: Ein grünes Imperium
- Nachweise und Dank
- Anmerkungen
- Literatur
- Register
- Tafelteil
- Zum Buch
- Vita