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Geschichtspolitische Umbrüche im postsozialistischen Europa
Auswirkungen auf die Erinnerungskultur
- 213 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Geschichtspolitische Umbrüche im postsozialistischen Europa
Auswirkungen auf die Erinnerungskultur
Über dieses Buch
Gedenkstättenarbeit in Zeiten des Umbruchs: Welche Auswirkungen hat der geschichtspolitische Wandel im postsozialistischen Europa?
Nach 1990 gründeten sich, teils nach blutigen Bürgerkriegen, postsozialistische Staaten auf den Gebieten Jugoslawiens, der Tschechoslowakei und der Sowjetunion. Im Zuge dessen veränderten sich die Gedenkkulturen grundlegend. Insbesondere seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ist die Gedenkstättenarbeit verstärkt herausgefordert, sich dazu zu positionieren. Umso wichtiger ist eine fundierte Auseinandersetzung mit erinnerungskulturellen Transformationen in diesen Ländern.
Das Heft beginnt mit einem Überblick zu der von Nationalisierung, Geschichtsumdeutung und Opferkonkurrenz geprägten Entwicklung der Erinnerungskulturen im postsozialistischen Raum Europas nach 1990. Es folgen Schwerpunktsetzungen auf das Baltikum und Russland, die Ukraine, Belarus, das ehemalige Jugoslawien und Polen. Auch werden die Herausforderungen für Gedenkstätten und Museen in Deutschland dargestellt, die sich mit den an Menschen aus dem östlichen und südöstlichen Europa begangenen NS-Verbrechen befassen. Daraus resultieren Veränderungen im Umgang mit Denkmälern an den historischen Orten, hinsichtlich der Forschungsperspektiven zur deutschen Besatzungspolitik und deren Opfern sowie der Präsentationsformen in Ausstellungen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Axel Drecoll und Oliver von Wrochem: Editorial
- Ljiljana Radonić: Nationen und Erinnerungskulturen im postsozialistischen Raum Europas nach 1990. Nationalisierung, Geschichtsumdeutung und Opferkonkurrenz
- Katja Makhotina: Das neue Wohlbehagen am Nationalismus. Aktuelle Entwicklungen der Erinnerungskulturen in Osteuropa
- Iryna Kashtalian: Die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges im heutigen Belarus
- Ihor Dvorkin: Memory and memorials of the Second World War in contemporary Ukraine
- Gal Kirn: Nationalisation of memory in late Yugoslavia and Slovenia. Demonisation of antifascism and national reconciliation
- Eva Hasel: Geschichte zwischen den Fronten. Erinnerung als politisches Instrument an KZ-Gedenkstätten in Kroatien und Serbien
- Stephan Lehnstaedt: Die Umbrüche in der polnischen Gedenk(stätten)kultur nach 1990 und ihre Auswirkungen auf Deutschland
- Stefanie Endlich: Memorialkultur und Geschichtsdeutungen in KZ-Gedenkstätten. Zum Umgang mit nationalen Zuschreibungen in Gedenkzeichen am Beispiel sowjetischer Häftlinge
- Alexandra Köhring/Oliver von Wrochem: Denkmalkritik im Zeichen zeitgenössischer Geschichtspolitik. Zur Erweiterung des internationalen Mahnmals in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
- Jörg Morré: Die Überwindung des Sowjetischen. Erfahrungen des Museums Berlin-Karlshorst
- Dieter Pohl: Forschungsperspektiven zur deutschen Besatzung vor dem Hintergrund der Umbrüche im östlichen Europa
- Enrico Heitzer: Solidarität von Gedenkstätten. Das »Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine« und die »Hilfe für aus Russland Geflüchtete«
- Besprechungen und Annotationen
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