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Kunst im Restauratorium
Über Spiel- und Denkräume in den 50er Jahren, ausgehend von einem Essay Peter Rühmkorfs
- 325 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Kunst im Restauratorium
Über Spiel- und Denkräume in den 50er Jahren, ausgehend von einem Essay Peter Rühmkorfs
Über dieses Buch
Die Beiträge des Bandes untersuchen Phänomene in Literatur, Bildender Kunst, Film und Musik - und nicht zuletzt auch im Werk Rühmkorfs selbst.
Die 50er Jahre sind für Kulturhistoriker ein schwieriges Jahrzehnt, weil es sich in seiner Widersprüchlichkeit dem analytischen Zugriff immer wieder zu entziehen scheint. In seinem Essay »Kunst im Restauratorium« analysiert Peter Rühmkorf 1959 die Situation der Künste dieser Dekade und deutet ihre unübersehbare Erstarrung als Folge einer großen Angst vor Veränderung.
Ein Teil der Beiträge dieses Bandes setzt sich mit Rühmkorfs Thesen auseinander: im Hinblick auf die Tendenzen und Entwicklungen des Kunstbetriebs, bezüglich der Heimat-Konzeption des zeitgenössischen Spielfilms, der sogenannten »Neuen Musik« dieser Epoche und - nicht zuletzt - in Bezug auf literarische Texte von Gerlind Reinshagen, Arno Schmidt und Wolfgang Koeppen. Ein grundlegender Text zur Zeitgeschichte der 50er Jahre in der politisch-gesellschaftlichen Nachfolge des Nationalsozialismus eröffnet den Band.
Der andere Teil der Beiträge widmet sich der Position Peter Rühmkorfs als Lyriker und Dichtungskritiker in den zeitgenössischen poetologischen Debatten und im Literaturbetrieb, dem er als Innen- sowohl wie Außenseiter scharf beobachtend begegnete. Aus dieser Doppelperspektive heraus legte er die Grundlagen seines späteren Werks.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Einführung
- Leslie Meier [Peter Rühmkorf]: Kunst im Restauratorium
- Uwe Danker (Flensburg): Ein Restauratorium? Nach der NS-Zustimmungsdiktatur: Herrschaftswechsel in gesellschaftlicher Kontinuität
- Barbara Potthast (Stuttgart): Restaurationen in der Literaturgeschichte
- Dietrich Heißenbüttel (Stuttgart): Blinde Flecken und eine verborgene Agenda: Die Restauration der Moderne in der bildenden Kunst der 50er Jahre
- Claus-Michael Ort (Kiel): »Ja grün ist die Heide, die Heide ist grün«. Die Modernisierung von ›Heimat‹ im deutschsprachigen Spielfilm der 1950er Jahre
- Veit Gruner (Heidenheim): Neue Musik in der Ära des Restauratoriums
- Annette Bühler-Dietrich (Stuttgart): Ausloten von Befindlichkeiten. Die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft der 1950er Jahre in Hörspielen von Gerlind Reinshagen
- Hans-Edwin Friedrich (Kiel): Die Spaltung der Moderne. Der Kampf um die Avantgardeästhetik
- Christoph Kleinschmidt (Tübingen): ›Pflasterer‹, ›Verhackstücker‹, ›Kastelhuber‹. Peter Rühmkorf und die Lyrik-Avantgarde der Nachkriegsliteratur
- Kevin Kempke (Stuttgart): Autorschaft im ›Restaurationsgefüge‹. Peter Rühmkorf und die ›Schreibwerkstatt Prosaschreiben‹ 1963/64 am Literarischen Colloquium Berlin
- Jürgen Wertheimer (Tübingen): Zweierlei Maß
- Sina Röpke (Kiel): »Lassen Sie uns heute die Poesie befachäugeln«. ›Leslie Meiers Lyrik-Schlachthöfe‹ als Teil von Peter Rühmkorfs Positionierungsstrategie im literarischen Feld der Nachrkiegszeit
- Stephan Opitz (Kiel): ›Methoden und Marotten der zeitgenössischen Lyrik‹
- Sabine Kyora (Oldenburg): »Ach, diese ausgeleierte Dialektik aus Stockkonservatismus und sogenannter Modernität«. Rühmkorfs Positionierungen im Literaturbetrieb der 1950er und frühen 1960er Jahre
- Sven Hanuschek (München): »Wie weit ein Autor in erotischer und atheistischer Beziehung gehen darf«. Anhand ›Seelandschaft mit Pocahontas‹: Hermann Kasack als Vermittler zwischen Restauration und Moderne
- Bernd Auerochs (Kiel): Ein Epilog: Jahrzehnte später. Zu Peter Rühmkorfs Gedicht ›So müde, matt, kapude‹ (1986)