Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz
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Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz

Eine biographische Demokratiegeschichte 1918-1933

  1. 214 Seiten
  2. German
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Der Freistaat Schaumburg-Lippe und sein Staatsrat Heinrich Lorenz

Eine biographische Demokratiegeschichte 1918-1933

Über dieses Buch

Der Freistaat Schaumburg-Lippe war der kleinste Gliedstaat der Weimarer Republik. Hier wird seine Geschichte anhand der Biographie des Staatsmannes Heinrich Lorenz (1870-1947) dargestellt. Dieses Buch erzählt ein zu Unrecht vergessenes Kapitel der deutschen Demokratiegeschichte: Schaumburg-Lippe – bekannt vor allem als einstiges kleines Fürstentum – war in der Weimarer Republik ein Bollwerk der Demokratie im Miniaturformat. Heiko Holste stellt erstmals die politische Geschichte dieses Landes dar, dessen Hauptstadt zwar ein Hort der Republikfeinde war, dessen Bevölkerung aber mehrheitlich demokratisch wählte. Die Sozialdemokratie verfügte viele Jahre lang über eine absolute Mehrheit im Landtag, die sie für eine personelle Erneuerung der Verwaltung, eine aktive Sozialpolitik und zum Schutz der Weimarer Republik nutzte. Während das Reich von häufigen Regierungskrisen, Kanzlerwechseln und Neuwahlen erschüttert wurde, herrschte in Schaumburg-Lippe politische Stabilität; noch 1933 regierte hier eine republiktreue sozialliberale Koalition. Die Geschichte des Freistaates wird entlang der Biographie seines führenden Staatsmannes erzählt: Heinrich Lorenz baute die Arbeiterbewegung im Land auf, organisierte den friedlichen Übergang von der Monarchie zur Republik und prägte die Landespolitik wie kein anderer. Lorenz, der am 9. März 1933 von Hitlers Reichskommissaren abgesetzt wurde, war der letzte sozialdemokratische Regierungschef eines deutschen Landes.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Umschlag
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. 1. Harry Graf Kessler in Bückeburg und Schaumburg-Lippes Platz in der Geschichte
  6. 2. Wegbereiter der Demokratie. Heinrich Lorenz und der Aufstieg der Arbeiterbewegung in Schaumburg-Lippe
  7. 3. Vom Fürstentum zum Freistaat. Die Revolution mit dem Stimmzettel 1918/19
  8. 4. Demokratische Weichenstellungen. Wahlrecht und vorläufige Verfassung
  9. 5. »Ganz neu ist, dass nun auch eine Dame mitberaten soll«. Die Einführung des Frauenwahlrechts und die ersten Politikerinnen
  10. 6. Fürst oder Volk – Wem gehört das Landesvermögen? Der Streit um das Domanium als Menetekel
  11. 7. Auch in Schaumburg-Lippe steht der Feind rechts. Antisemitismus, Dolchstoßlüge und Kapp-Putsch 1920
  12. 8. »Eine vom freiheitlichen Geist getragene Verfassung«. Die Landesverfassung von 1922
  13. 9. Wehrhafte Demokratie. Republikschutz und demokratische Symbolik
  14. 10. Erich Steinbrecher, Adolf Grimme und andere. Demokratische Personalpolitik und der Hass der Reaktion
  15. 11. Kampagnen gegen die Demokratisierung. Ende der Erneuerung nach der Landtagswahl 1925
  16. 12. Der gescheiterte Anschluss an Preußen. Politik zwischen Herz, Verstand und Republikfeindschaft
  17. 13. Heinrich Lorenz wird Staatsrat. Das politische Klima im Land wird rauher
  18. 14. Die Krise der Demokratie. Kommunisten, Nazis und der Preußenschlag 1932
  19. 15. Der Freistaat als demokratisches Bollwerk in Miniatur. Die verzögerte »Machtergreifung« 1933
  20. 16. Nachspiel 1945/46. Das Ende des Landes und die Gründung Niedersachsens
  21. 17. Duodez und Demokratie. Schaumburg-Lippe – viel mehr als nur ein ehemaliges Fürstentum
  22. Anhang
  23. Quellen- und Literaturverzeichnis
  24. Abbildungsnachweis
  25. Personenverzeichnis
  26. Dank