
Literarische Fiktionalität in der Vormoderne
Beiträge zu Problemen und Perspektiven
- 153 Seiten
- German
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Literarische Fiktionalität in der Vormoderne
Beiträge zu Problemen und Perspektiven
Über dieses Buch
Seit den Anfängen der bekannten Literaturproduktion sind Beschreibungen von erfundenen Personen, Gegenständen und Sachverhalten greifbar. Als 'fiktional' gilt ein Text nach modernem Verständnis deshalb allerdings noch nicht. Es muss ein Rezeptionsmodus hinzutreten, der literarische Erfindungen als solche wahrnimmt und anerkennt, sie also nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft, sondern vielmehr zum Anlass nimmt, sich die beschriebene Welt vorzustellen.
Die entscheidende Frage ist, ob diese Bedingungen bereits hinreichend für eine Bestimmung sind. Können vormoderne Texte schon als 'fiktional' bezeichnet werden? Oder soll diese Kategorie moderner Literatur vorbehalten bleiben? Welche Rezeptionsmodi sind rekonstruierbar und können als fiktional gelten? Welche Rolle spielen dabei Wirklichkeitsbezug und Wahrheit?
Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen diesen und ähnlichen Fragestellungen nach. Sie stammen aus der Latinistik, der Mediävistik und der Philosophie und sind Zeugnisse eines heterogenen und kontrovers geführten, sehr aktuellen Diskurses.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Titel
- Impressum
- Inhaltsverzeichnis
- Meike Rühl / Gabriel Siemoneit: Einleitung
- Maria Elisabeth Reicher: Fiktionalität, indirektes Behaupten und das Kooperationsprinzip*
- Stefan Feddern: Fiktionalität und Lyrik in der römischen Dichtungstheorie
- Hartmut Wulfram: ‚Visuelles? Erzählen als Element fiktionalen Überzeugens
- Gabriel Siemoneit: Existierte Chremes?
- Sonja Glauch: Transtextuelle Figuren und vormoderne Fiktionalität
- Christian Schneider: Iwein oder Der geträumte Text
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