
- 222 Seiten
- German
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Gemeinsinn und Gemeinwohl in der römischen Antike
Über dieses Buch
Während die Bereitschaft der antiken Eliten, Belange der Gemeinschaft zu finanzieren, bisher vornehmlich im Hinblick auf Griechenland untersucht wurde, stellt dieser Band die römische Antike in den Mittelpunkt. Die Autoren nehmen dabei sowohl die Diskurse in der Stadt Rom als auch die Praxis in den Provinzen in den Blick.
Gemeinsinn, verstanden als innere Disposition auf ein Gemeinwohl, dient dabei nicht nur als Erklärung für starkes Engagement, sondern vor allem als diskursive Größe: Wie wird an Gemeinsinn erfolgreich appelliert? Wie kann, umgekehrt, ein politischer Gegner durch einen unterstellten Mangel an Gemeinsinn desavouiert werden? Gab es ein "zu viel" an Spenden oder Probleme bei der Anerkennung von Euergetismus?
Den Band beschließen zwei Untersuchungen zur Rezeption von sensus communis und Zivilreligion – in beiden Fällen lassen sich antike Ursprünge als Chimäre erweisen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- InhaltsverzeIchnIs
- Vorwort
- Einleitung: Gemeinsinn und Gemeinwohl in der römischen Antike
- Der römische Senat als Hüter des Gemeinsinns
- Gemeinsinn und Gemeinwohl in der politischen Rhetorik Ciceros und in den Geschichtswerken Sallusts
- Die Geschenke des kleinen Mannes. Arbeitsleistungen der Bürger für ihre Gemeinschaft als Euergetismus-Substitut
- Der duergetismus als Kunst, es allen recht zu machen.
- Zwischen Euergetismus und Hochstapelei.
- Sensus communis als „sense of public weal“?
- Zivilreligion in Rom? Ein modernes Konzept und die römische Republik
- Quellenregister
- Personenregister
- Ortsregister
- Sachregister