
- 230 Seiten
- German
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Fiktion als Erkenntnistheorie bei Diderot
Über dieses Buch
Als Philosoph der französischen Aufklärungsbewegung lehnt Diderot in der Tradition Lockes die Ansicht gottgegebener Ideen ab und setzt sich vornehmlich in materialistischer Perspektive mit dem Problem einer Theorie der Entstehung von Ideen auseinander. Dabei hat er die eng gesteckten Grenzen der empirischen Überprüfbarkeit seiner Erkenntnistheorie früh gesehen. Um diese Beschränkung zu überwinden – und aus ästhetischer Konstruktionslust – erkundet er die Rätsel der Erkenntnis auch mit den exploratorischen Möglichkeiten der fiktionalen Literatur.
Yann Lafon entdeckt hier neue Zusammenhänge der fiktionalen Texte des Autors Diderot. Dabei rekonstruiert er bislang nicht berücksichtigte Dimensionen seiner Erkenntnistheorie, die über die materialistischen Grundannahmen des Theoretikers Diderot hinausweisen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- INHALTSVERZEICHNIS
- EINLEITUNG
- TEIL I: VOM ERKENNTNISTHEORETISCHEN PARADIGMA DER AUFKLÄRUNGSPHILOSOPHIE: LES BIJOUX INDISCRETS ALS PERFORMATIVE ERFAHRUNG SENSUALISTISCH-EMPIRISTISCHER ERKENNTNISTHEORIE
- TEIL II: ÜBER DIE PROBLEMATISIERUNG DES MATERIALISMUS: LE RÊVE DE D’ALEMBERT ALS FIKTIONALE TRANSZENDIERUNG MATERIALISTISCHER ERKENNTNISTHEORIE
- TEIL III: ZUR INSZENIERUNG GENIALER EINBILDUNGSKRAFT: DIE SELBSTREFLEXIVE ÄSTHETIK IN JACQUES LE FATALISTE ALS ANALOGON DER BEGRIFFSBILDUNG
- LITERATURVERZEICHNIS