Arzneimittelkonsum und Geschlecht
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Arzneimittelkonsum und Geschlecht

Eine historische Analyse zum 19. und 20. Jahrhundert

  1. 239 Seiten
  2. German
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Arzneimittelkonsum und Geschlecht

Eine historische Analyse zum 19. und 20. Jahrhundert

Über dieses Buch

Heute konsumieren Frauen mehr Arzneimittel als Männer – doch das war in der Vergangenheit nicht immer so. Annika Hoffmann untersucht, wie viele und welche Medikamente Männer und Frauen in früheren Jahrhunderten erhielten. Sie zeigt, dass männliche Erwachsene noch bis vor gut 150 Jahren mehr ärztlich verordnete Arzneimittel in Apotheken erwarben als weibliche. Erst seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts überwiegt die Menge der an Frauen abgegebenen Medikamente.

Die Veränderungen im Arzneimittelkonsumverhalten lassen sich an den Apothekenregistern ablesen: Analysiert werden Rezeptkopierbücher, in denen Apotheker täglich erfassten, wie viele und welche Medikamente sie an Männer, Frauen und Kinder abgaben. Zahlreiche Grafiken und Tabellen illustrieren diese gut verständliche Untersuchung, die erstmals den geschlechterspezifischen Arzneimittelkonsum in historischer Perspektive beleuchtet.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Inhalt
  3. Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Grafi ken
  4. Abkürzungsverzeichnis
  5. 1. Einleitung
  6. 2. Rechtliche Regelungen zur Führung von Rezeptkopierbüchern
  7. 3. Rezeptkopierbücher und andere Apothekenregister der königlich privilegierten Apotheke in Kellinghusen(1846–1918)
  8. 4. Rezeptkopierbücher aus Suwe’s Apotheke in Lübeck (1847–1900)
  9. 5. Weitere Stichproben: Apothekenbücher des 19. und 20. Jahrhunderts aus Deutschland, der Schweiz und Polen sowie eine Rezeptsammlung aus dem 15. Jahrhundert
  10. 6. Fazit und Ausblick
  11. 7. Anhang
  12. Nachwort