
Furtwänglers Sendung
Essays zum Ethos des deutschen Kapellmeisters
- 182 Seiten
- German
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Furtwänglers Sendung
Essays zum Ethos des deutschen Kapellmeisters
Über dieses Buch
Wilhelm Furtwängler (1886–1954) hat als Dirigent weltweiten Ruhm erlangt und war als Chef der Berliner Philharmoniker der führende Musiker im Deutschen Reich. Sein Nimbus in der Musikwelt ist ungebrochen. Er gehörte zur geschichtlich ersten Generation von Orchesterleitern, deren Konzert- und Operntätigkeit durch Rundfunksendungen große Verbreitung gefunden hat und deren musikalische Hinterlassenschaft auf Tonträgern festgehalten ist.
Furtwänglers Sendung bezieht sich auf das spezielle Sendungsbewusstsein, das er mit Musik im Allgemeinen und seinem eigenen Wirken im Besonderen verband. In den Momentaufnahmen der einzelnen Essays tragen die Autorinnen und Autoren zur Aufhellung der Mission bei, zu der Furtwängler sich aufmachte oder berufen fühlte. Bis heute sind die Spannungen nicht gewichen in der Betrachtung eines Musikers, der einerseits unumstritten als Ausnahmedirigent wahrgenommen wird, andererseits als eine kontrovers diskutierte Person, die von den einen mit ebensolcher Zähigkeit hagiographisch für einen Leuchtturm der Humanität gehalten wie von anderen als Hitlers Kapellmeister gebrandmarkt wurde.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- INHALTSVERZEICHNIS
- Vorwort
- GERHARD SPLITT: Kapellmeister nur „für das Volk“? Der Dirigent im NS-Staat
- MICHAEL CUSTODIS: Kunst als politisches Vakuum
- ANDREAS DOMANN: Musik als Immunitätsgarant. Zur Verquickung von Kunst und Moral
- LORE KNAPP: „und übrigens, was hat Kunst mit Politik zu tun?“ Die Familie Mann und Furtwängler
- JOHANNES HELLMANN: Paktieren mit Joseph Goebbels
- MISHA ASTER: Der Kämpfer
- FRÉDÉRIC DÖHL: Selbstbild und Rezeption des Komponisten
- MICHAEL CUSTODIS: Glauben an den deutschen Geist. Im Briefwechsel mit Bertele Braunfels, Ludwig Curtius und Hans Schnoor
- GREGOR HERZFELD: Friedrich Herzfelds erste Monografie
- ANDREAS DOMANN: Toscanini und Furtwängler aus der Sicht Adornos
- TILL WALLRABENSTEIN: Strategien einer erzwungenen Apologie in Sam Shirakawas The Devil’s Music Master
- ALBRECHT RIETHMÜLLER: Vom jüngeren Umgang mit einer Musikerikone
- Die Autoren der Beiträge