
Vom äußersten Westen der Welt
Die Griechische Ethnographie und die Völker Iberiens und der Keltiké im Schatten der römischen Expansion (2. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.)
- 488 Seiten
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Vom äußersten Westen der Welt
Die Griechische Ethnographie und die Völker Iberiens und der Keltiké im Schatten der römischen Expansion (2. Jahrhundert v. Chr. – 1. Jahrhundert n. Chr.)
Über dieses Buch
Wie nahmen die Griechen die keltischen und iberischen Völker in der Zeit der römischen Eroberung des Westens (2.–1. Jahrhundert v. Chr.) wahr? Wichtig waren dabei Vergleichspraktiken: Nur durch Vergleiche mit bekannten Phänomenen konnten die Autoren ethnographischer Texte ihrem Publikum das Fremde verständlich machen. Die ,Barbaren' des äußersten Westens wurden dabei zunächst als grausame, primitive Krieger dargestellt, deren Naturell dem rauen Klima ihrer unzugänglichen und kalten Heimat entsprach. Nachdem Caesar und Augustus ganz Gallien und Hispanien unterworfen hatten, mussten die Griechen jedoch akzeptieren, dass die Barbaren genauso Teil des Imperiums geworden waren wie sie selbst. Die Römer waren für die Griechen einzigartig, denn sie hatten die Geschichte für immer verändert: Nun konnten die Barbaren den Umweltdeterminismus überwinden und selbst Römer werden.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Zum Geleit
- Vorwort und Danksagung
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Die Rolle der Topoi
- 3. Polybios als ethnographischer Autor: Die Sicht eines griechischen Offiziers
- 4. Die ethnographischen Vergleichspraktiken des Poseidonios im Kontext seiner universellen Philosophie
- 5. Vergleichspraktiken in der Geographie Strabons: Ethnographie als Werkzeug imperialer Herrschaftslegitimation
- 6. Fazit und Ausblick
- 7. Bibliographie und Anhang