
Reichtum im späten Mittelalter
Politische Theorie – Ethische Norm – Soziale Akzeptanz
- 258 Seiten
- German
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Reichtum im späten Mittelalter
Politische Theorie – Ethische Norm – Soziale Akzeptanz
Über dieses Buch
Wie wurde in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des späten Mittelalters Reichtum reflektiert, auf welchen Wertvorstellungen beruhte das Nachdenken über den materiellen Überfluss und wer machte welche Ideen für sich nutzbar? Dem Sammelband, der auf eine von der Fritz Thyssen Stiftung finanzierte Tagung am Deutschen Studienzentrum in Venedig zurückgeht, liegt die Annahme zugrunde, dass sozial-ökonomische und ethisch-kulturelle Konstellationen in der Wahrnehmung des Reichtums einander bedingen, letztere also nicht nur regionale Unterschiede aufweisen kann, sondern auch von historischen Wandlungsprozessen bestimmt ist.
Mit dem späten Mittelalter richtet sich der Fokus auf eine Zeit, in der sich die kommerzielle Revolution vollzog und die Schere zwischen Arm und Reich neu zur Debatte stand. Ein international zusammengesetztes Autorenteam untersucht an unterschiedlichen Beispielen den Umgang mit Reichtum auf den eng miteinander verzahnten Ebenen der politischen Theorie, der ethischen Norm und der sozialen Praxis. Es bietet so neue Blickwinkel auf ein Forschungsfeld, dessen Diskussion im 21. Jahrhundert von zentraler Bedeutung ist.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Reichtum als Gegenstand historischer Forschung - Einleitende Überlegungen
- Attitudes to property ownership and wealth amongst 14th-century Franciscans and Dominicans
- Wealth and Money according to Giles of Rome
- Wealth, value of work and civic identity in the medieval theological discourse (XII–XIV C.)
- Belehrung für jedermann: Reichtum in zwei Predigten des Johannes Geiler von Kaysersberg
- Das Problem des Wuchers im bargeldlosen Zahlungsverkehr des späten Mittelalters – Theorie und Wirklichkeit
- Authority, Reason and Conscience in Gregory of Rimini’s Questio prestitorum communis Venetiarum
- Sozialer Aufstieg in der städtischen Chronistik und Wahrnehmung vornehmlich des 15. und 16. Jahrhunderts
- Vom Nutzen und Schaden des Reichtums - Junge Nachfolger in oberdeutschen Familiengesellschaften des 15. und 16. Jahrhunderts
- Die verarmten Reichen in der florentinischen Gesellschaft des 14. und 15. Jahrhunderts
- Der Reichtum der Kirche und die Auseinandersetzungen um ihren Beitrag zum Gemeinwohl - Das Beispiel eidgenössischer Städte im Spätmittelalter
- Reichtum und Armut in Byzanz: Realität und soziale Diskussion