Moral Distress und Moral Injury
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Moral Distress und Moral Injury

Sensibilität, Verantwortung und Sorge in der Palliative Care

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Moral Distress und Moral Injury

Sensibilität, Verantwortung und Sorge in der Palliative Care

Über dieses Buch

Ethisch komplexe oder uneindeutige Situationen, hierarchische Entscheidungen oder ein Mangel an Ressourcen können dazu führen, dass in der Palliative Care Tätige nicht immer so handeln können, wie es ihre tief verwurzelten professionellen moralischen Überzeugungen erfordern würden. In der Folge kommt es zu einem moralischen Belastungserleben wie dem moralischen Stress (Moral Distress) oder der moralischen Verletzung (Moral Injury). Beide Phänomene haben schwerwiegende Auswirkungen für die Betroffenen: Sie verletzen die moralische Integrität, haben emotionale und gesundheitliche Folgen und führen nicht selten zum Verlassen des Berufs. Dieser Sammelband diskutiert Moral Distress und Moral Injury in der Palliative Care aus interprofessioneller und praxisbezogener Sicht im Spiegel von Sensibilität, Verantwortung und Sorge für alle Betroffenen: pflegebedürftige Menschen, An- und Zugehörige sowie Professionelle.

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Information

Auflage
1
Thema
Medizin
Thema
Pflege

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Inhalt
  3. Titelei
  4. Geleitwort
  5. Vorwort der Herausgeberinnen
  6. I Sensibilität – die Bedeutung und die Konsequenzen von Moral Distress und Moral Injury im Bereich der Palliative Care
  7. 1 Definitorische Rahmung von Moral Distress und Moral Injury, Abgrenzungen und Konkretionen
  8. 2 Moralisches Belastungserleben im Bereich der Palliative Care
  9. 3 Moral Distress an palliativen Versorgungsschnittstellen – die Situation professionell ambulant Pflegender
  10. 4 Kinder und Jugendliche – besondere Herausforderungen
  11. 5 Moral Distress und Moral Injury – auslösende Faktoren und Effekte im Kontext der Palliativen Sedierung im Hospiz
  12. 6 Resilienz und Selbstwirksamkeitserwartung
  13. II Verantwortung – der Handlungsbedarf auf professioneller und institutioneller Ebene in der Palliative Care
  14. 7 Institutionsbezogene Verantwortung und der damit verbundene Handlungsbedarf (Ethikkultur)
  15. 8 Bildungsbezogene Verantwortung für Ethikkompetenzen im Rahmen der Palliative Care-Qualifikation
  16. 9 Individuelle und professionelle Verantwortung
  17. 10 Ethikberatung im Gesundheitswesen als institutionelle Ressource im Umgang mit moralischem Stress
  18. 11 Prävention von Moral Distress und Moral Injury – was kann Advance Care Planning leisten?
  19. III Sorge – für die Qualität in der Palliative Care und für die Mitarbeitenden
  20. 12 Die COVID-19-Pandemie und ihre gesundheitlichen Folgen für medizinisches Fachpersonal
  21. 13 Dasein als Sorge im Licht der Vulnerabilität
  22. 14 Praktische Gesundheitsethik bei Moral Distress und Moral Injury in der Palliative Care
  23. 15 Instrumente und Methoden der moralischen Entlastung im Kontext der Palliative Care-Praxis
  24. IV Exemplarische zukünftige und aktuelle Herausforderungen
  25. 16 Entscheidungen am Lebensende – moralische Spannungsfelder für Gesundheitsfachpersonen
  26. 17 Moralische Herausforderungen für Pflegefachpersonen in der Langzeitpflege im Spannungsfeld zwischen Palliative Care und Suizidassistenz
  27. 18 Professionelle Haltung
  28. 19 Best-Practice-Beispiel zum Umgang mit Bildungsanforderungen im Rahmen von moralisch belastendenden Themen
  29. V Zum Abschluss
  30. Zusammenfassung und Ausblick
  31. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren