Der 'Willehalm'-Zyklus
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Der 'Willehalm'-Zyklus

Stationen der Überlieferung von Wolframs 'Original' bis zur Prosafassung

  1. 122 Seiten
  2. German
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Der 'Willehalm'-Zyklus

Stationen der Überlieferung von Wolframs 'Original' bis zur Prosafassung

Über dieses Buch

Der um 1220 unvollendet hinterlassene 'Willehalm' Wolframs von Eschenbach wurde im zweiten Drittel des 13. Jh.s von Ulrich von TĂŒrheim fortgesetzt und von Ulrich von dem TĂŒrlin mit einer Vorgeschichte versehen. Dieser 'Willehalm'-Zyklus wurde bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts in zahlreichen Handschriften verbreitet, die zum Teil aufwendig illustriert wurden.

Die vorliegende Studie zeichnet in einem kritischen Bericht anhand der umfangreichen Forschung die Überlieferungsgeschichte des 'Willehalm' nach, von der (nur zu erschließenden) Gestalt der ersten Verschriftlichung und ihrem Zusammenhang mit der Arbeitsweise des Dichters bis zu den erhaltenen Handschriften des Zyklus' und den Bearbeitungen in Vers und Prosa.
Dabei werden auch Spezialfragen erörtert, so zum Beispiel das Problem der Kontamination, die Kenntnis des 'Willehalm' im niederdeutschen Sprachgebiet oder die Rezeption des mittelhochdeutschen Verses Wolframs unter den verÀnderten sprachgeschichtlichen Bedingungen des Oberdeutschen im 14. Jh.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. InhaltsübersIcht
  2. Vorwort
  3. I Vorbemerkung
  4. II,1 Das ‘Original’ des ‘Willehalm’ und sein Entstehungsprozess: Vorbemerkung zur Fragestellung von Abschnitt II und. II
  5. II,2 ‘Autor’ – ‘WerK’ – ‘Fragment’
  6. II,3 Wie ‘dichtete’ Wolfram?
  7. II,4 Das ‘Willehalm’-Fragment – Autograph oder Diktat
  8. II,5 Erste Verschriftlichung des ‘Willehalm’
  9. II,6 Gab es ‘Vorveröffentlichungen’ von Teilen des ‘Willehalm’?
  10. II,7 Gab es nur ein ‘Urexemplar’?
  11. II,8 Gab es ein fehlerfreies ‘Urexemplar’?
  12. III,1 Die mise en page und die Textgestaltung des ‘Urexemplars’
  13. III,2 Die ‘Dreißigergliederung’
  14. III,3 Die ‘Buchgliederung’
  15. IV,1 Die ‘Willehalm’-Illustrationen: Vorbemerkung
  16. IV,2 Die ‘Willehalm’-Illustrationen: Buchgeschichtliche Aspekte
  17. V,1 Die handschriftliche Überlieferung: Überblick über die Zahl der erhaltenen Textzeugen
  18. V,2 Die handschriftliche Überlieferung: Überblick über die chronologische und diatopische Verteilung der Handschriften
  19. VI,1 AusgewÀhlte Handschriften: Vorbemerkung
  20. VI,2.1 Fragment 13: Datierung
  21. VI,2.2 Fragment 13: Die diatopische Verbreitung des ‘Willehalm’-Textes und die Überlieferung des ‘Willehalm’ im Niederdeutschen
  22. VI,2.3 Exkurs: Das Zeugnis der Eigennamen für die Kenntnis des ‘Willehalm’ im Niederdeutschen
  23. VI,2.4 Fragment 13: Die überlieferungsgeschichtlich-stemmatische Position
  24. VI,2.5 Fragment 13: Kontamination als ÜberlieferungsphĂ€nomen
  25. VI,3.1 Die Wiener Handschrift V: Die Maleranweisungen
  26. VI,3.2 Die Wiener Handschrift V: Der ‘klassische’ Vers im Oberdeutschen des 14. Jahrhunderts und das Problem der Zyklusbildung
  27. VI,3.3 Die Wiener Handschrift V: Der materiale Zustand – Pergamentrisse und -löcher
  28. VI,4.1 Die Kölner Handschrift K: Der Schreiber und sein Interesse an Strickers ‘Karl der Große’
  29. VI,4.2 Die Kölner Handschrift K: Die Umformung ins MoselfrÀnkische
  30. VI,4.3 Exkurs: Bemerkungen zum in Handschriften dokumentierten schreibsprachlich-dialektalen Aneignungsprozess
  31. VI,4.4 Die Kölner Handschrift K: Sind regionalsprachige Umsetzungen ‘Fassungen’, ‘Versionen’ oder ‘Bearbeitungen’?
  32. VI,4.5 Die Kölner Handschrift K: MissverstÀndnisse
  33. VI,5.1 Die Kasseler Handschrift Ka: Wolframs Willehalm als Fürsten und Ritterheiliger
  34. VI,5.2 Die Kasseler Handschrift Ka: Der deiktische Zeigefinger und andere Lesespuren
  35. VI,6 Die Kölner Handschrift C : Interpolationen und andere VerĂ€nderungen – Entfaltung von Sinnpotential?
  36. VI,7 Die Handschriftengruppe *WWo: Der ‘zerschriebene’ Text
  37. VI,8.1 Die St. Galler Handschrift G: Vorbemerkung
  38. VI,8.2 Die St. Galler Handschrift G: Datierung
  39. VI,8.3 Die St. Galler Handschrift G: Lokalisierung
  40. VI,8.4 Die St. Galler Handschrift G: Die Gesamtkonzeption und das Fehlen einer ‘Gesamtausgabe’ sĂ€mtlicher ‘Werke’ Wolframs
  41. VI,8.5 Die St. Galler Handschrift G: Der ‘Willehalm’-Text und seine Vorstufen
  42. VII,1 Der ‘Willehalm’-Prolog als S onderfall der Überlieferung:
  43. VII,2 Die lateinische Fassung
  44. VII,3 Das deutsche Gebet
  45. VIII,1 Der Wortschatz des ‘Willehalm’in der handschriftlichen Überlieferung
  46. VIII,2 Aspekte von wolframspezifischer Syntax und Grammatik, Interpunktion und Akzentsetzung in der ‘Willehalm’-Überlieferung
  47. IX Ausblick und Desiderate
  48. X,1 Die indirekte Überlieferung: Heinrichs von München ‘Weltchronik’ und das ‘Buch vom heiligen Wilhelm’ – unter Berücksichtigung des ‘Zürcher Buch vom heiligen Karl’: Vorbemerkung
  49. X,2.1 Die ‘Weltchronik’ Heinrichs von München
  50. X,2.2 Das ‘Buch vom heiligen Wilhelm’ – unter Berücksichtigung des ‘Zürcher Buch vom heiligen Karl’
  51. X,3 Tendenzen der Kürzung und Bearbeitung
  52. X,4 Andeutungen zur ‘Willehalm’-Rezeption
  53. X,5 Wolframs ‘Willehalm’ als Jugendbuch
  54. XI Verzeichnis der zitierten Literatur
  55. Ⅻ Abbildungen
  56. Leere Seite