Die "Minderwertigen"
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Die "Minderwertigen"

Behinderung in der Zeit des Faschismus

  1. 399 Seiten
  2. German
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Die "Minderwertigen"

Behinderung in der Zeit des Faschismus

Über dieses Buch

Menschen mit einer Behinderung zählen zu jenen Gruppen, die als Opfer der NS-Rassenpolitik im "Dritten Reich" verfolgt wurden. Bis heute gibt es keine Veröffentlichung, die dieses Thema (aus heil- und sonderpädagogischer Sicht) umfassend erörtert. Das Buch schildert zunächst die NS-Behindertenpolitik und ihre Auswirkungen auf die Berufsgruppe der Sonderpädagogen, auf sonderpädagogische Institutionen sowie die Lage von behinderten Menschen im "Dritten Reich". Neben dem regional- und alltagsgeschichtlichen Blick auf Deutschland wird die Praxis der Behindertenpolitik in ausgewählten Ländern, wie Dänemark, Schweden, Österreich, Ungarn, Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien und Japan, beleuchtet. Durch die Zunahme und Propagierung rassenhygienischer Ideen sowie die tätlichen Angriffe auf " Andersartigkeit" in Deutschland und weltweit ist das Thema heute wieder von besonderer Aktualität.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Deckblatt
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Vorwort
  6. Einleitung
  7. I Rassenhygiene, Behindertenpolitik und Sonderpädagogik im »Dritten Reich«
  8. I.1 Die NS-Ideologie
  9. I.2 Von der Idee zur Tat: Zwangssterilisation und »Euthanasie«
  10. I.3 Hilfsschule im »Dritten Reich«
  11. I.4 Sonderpädagogen zwischen Bereitschaft, Anpassung und Opposition
  12. I.5 Lebenswelt und Alltag von Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus
  13. II Regional- und alltagsgeschichtliche Studien
  14. II.1 Sonderpädagogen in Württemberg während der NS-Zeit: Christian Hiller (1883–1955) und Wilhelm Hofmann (1901–1985)
  15. II.2 Paul Bartsch – ein NS-Sonderpädagoge im Spiegel seiner Biografie
  16. II.3 Verschweigen, täuschen, leugnen: Walter Bärsch – ein angesehener Psychologe und Sonderpädagoge der Nachkriegszeit mit »brauner« Vergangenheit
  17. II.4 Die Sonderpädagogik in Bayern in der Nazizeit – dargestellt am Beispiel des Münchener Hilfsschullehrers Erwin Lesch
  18. II.5 Taubstummenpädagogen im »Dritten Reich« – zwischen Opposition, Geltungsdrang und Überzeugung
  19. II.6 Die Hamburger Hilfsschule im »Dritten Reich«
  20. II.7 Die Praxis der nationalsozialistischen Zwangssterilisation in der Hilfsschulanstalt Neudüsseltal
  21. II.8 Verantwortlich für Zwangssterilisation und »Euthanasie«? Lehrkräfte an Hilfsschulen in Ober- und Mittelfranken
  22. II.9 Der vergessene Friedhof der Karl-Bonhoeffer-Klinik in Berlin Wittenau
  23. III Eugenik und Rassenhygiene in der internationalen Diskussion – Ein Einblick in ausgewählte Länder
  24. III.1 Im Souterrain des Volksheims: Menschen mit geistiger Behinderung in Schweden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  25. III.2 Eugenische Ideen in Dänemark vor, während und nach der deutschen Besetzung
  26. III.3 Der heilpädagogische Opfermythos: Zur verdrängten NS-Vergangenheit der österreichischen Heilpädagogik
  27. III.4 Spuren eugenischen Gedankenguts in der ungarischen Heilpädagogik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  28. III.5 Eugenische Strömungen in der Schweizer Heilpädagogik
  29. III.6 Zur Lage von Menschen mit Behinderung in Frankreich während der deutschen Besatzung (1940–1944)
  30. III.7 Kindesraub und Eugenik im frühen Franquismus in Spanien
  31. III.8 Der italienische Faschismus und das Thema Behinderung (1922–1943)
  32. III.8.5 Die
  33. III.9 Faschistische Eugenik und Kinder mit Behinderung zwischen Integration und Ablehnung in Italien
  34. III.10 Die Sonderpädagogik in der Zeit des Shōwa-Faschismus in Japan
  35. III.11 Die eugenische Debatte in Japan in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  36. IV Verzeichnisse
  37. Abbildungsverzeichnis
  38. Tabellenverzeichnis
  39. Personenregister
  40. Autorenspiegel

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