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Gedichte
Über dieses Buch
Friedrich Hölderlins lyrisches Werk zählt zum Rätselhaftesten und zugleich Kühnsten der deutschen Dichtung. In hymnischen, oft an antike Odenformen angelehnten Gedichten wie "Hälfte des Lebens", "Brot und Wein" oder "Hyperions Schicksalslied" sucht Hölderlin nach einer verlorenen Einheit zwischen Mensch, Natur und einer als göttlich empfundenen Ordnung, wie er sie in seinem Bild des antiken Griechenlands verkörpert sah. Seine Sprache verbindet höchste formale Kunstfertigkeit mit visionärer, fast religiöser Intensität und einem tiefen Bewusstsein für den Verlust dieser Harmonie in der modernen, zunehmend entzweiten Welt. Ab 1806, nach dem endgültigen Ausbruch einer schweren psychischen Erkrankung, verstummte der Dichter weitgehend und verbrachte die zweite Hälfte seines Lebens zurückgezogen in einem Tübinger Turmzimmer, wo noch kurze, rätselhafte "Turmgedichte" entstanden. Zu Lebzeiten kaum beachtet, wurde Hölderlins Werk erst im frühen 20. Jahrhundert von Dichtern wie Stefan George und Rilke wiederentdeckt und gilt heute als eine der bedeutendsten Stimmen der deutschen Lyrik überhaupt.
Information
Thema
LiteraturThema
Poesie der AntikeInhaltsverzeichnis
- Section 1
- Das Erinnern
- Mein Vorsatz
- Die Stille
- An die Vollendung
- Einst und jetzt
- Die Teck
- Kanton Schweiz
- Hymne an den Genius Griechenlands
- Hymne an die Göttin der Harmonie
- Hymne an die Freiheit
- Hymne an die Menschheit
- Hymne an die Schönheit
- Hymne an die Freiheit
- Hymne an die Freundschaft
- Hymne an die Liebe
- Dem Genius der Kühnheit
- Griechenland
- An Hiller
- An eine Rose
- An Neuffer
- Das Schicksal
- Der Gott der Jugend
- An die Natur
- An die Unerkannte
- An Herkules
- Diotima
- Der Jüngling an die klugen Ratgeber
- An Landauer
- Emilie vor ihrem Brauttag
- Buonaparte
- Empedokles
- An die Parzen
- Abbitte
- Die Kürze
- Menschenbeifall
- Der gute Glaube
- Das Unverzeihliche
- An die jungen Dichter
- Die scheinheiligen Dichter
- Sonnenuntergang
- Sokrates und Alcibiades
- Vanini
- Ehmals und jetzt
- Der Mensch
- Abschied
- Die Launischen
- Der Tod fürs Vaterland
- Der Zeitgeist
- Abendphantasie
- Des Morgens
- Der Main
- Mein Eigentum
- Palinodie
- An eine Fürstin von Dessau
- Der Prinzessin Auguste von Homburg
- Rückkehr in die Heimat
- Kapitel 58
- Geh unter, schöne Sonne
- Gesang des Deutschen
- Der Frieden
- An die Deutschen
- Rousseau
- Heidelberg
- Die Götter
- Der Neckar
- Die Heimat
- Die Liebe
- Lebenslauf
- Ihre Genesung
- Der Abschied
- Diotima
- Rückkehr in die Heimat
- Das Ahnenbild
- An eine Verlobte
- Ermunterung
- Ermunterung
- Natur und Kunst oder Saturn und Jupiter
- An Eduard
- Unter den Alpen gesungen
- Dichterberuf
- Stimme des Volks
- Der blinde Sänger
- Chiron
- Tränen
- An die Hoffnung
- Vulkan
- Dichtermut
- Dichtermut
- Blödigkeit
- Der gefesselte Strom
- Ganymed
- Die heilige Bahn
- Kepler
- Gebet für die Unheilbaren
- Guter Rat
- Die beschreibende Poesie
- Falsche Popularität
- ΠΡΟΣ ΕΑΥΤΟΝ
- Sophokles
- Der zürnende Dichter
- Die Scherzhaften
- Wurzel alles Übels
- Die Eichbäume
- An den Aether
- An Diotima
- An Diotima
- An Neuffer
- Die Muße
- An ihren Genius
- Achill
- Meiner verehrungswürdigen Großmutter
- Kapitel 113
- Die Entschlafenen
- Menons Klagen um Diotima
- Der Archipelagus
- Der Wanderer
- Der Gang aufs Land
- Stuttgart
- Brot und Wein
- Heimkunft
- Hyperions Schicksalslied
- Kapitel 123
- Lebensalter
- Der Winkel von Hardt
- Hälfte des Lebens
- Kapitel 127
- Am Quell der Donau
- Kapitel 129
- Die Wanderung
- Der Rhein
- Germanien
- Der Einzige
- Der Einzige
- Der Einzige
- Patmos
- Andenken
- Mnemosyne
- Mnemosyne
- Kapitel 140
- Heimat
- Auf den Tod eines Kindes
- Auf die Geburt eines Kindes
- Kapitel 144
- An Zimmern
- Der Frühling
- Der Spaziergang
- Der Herbst
- Höhere Menschheit
- Überzeugung
- Der Frühling
- Der Sommer
- Der Sommer
- Der Winter
- Der Winter
- Kapitel 156
- Friedensfeier
- Im Walde
- Hyperion an Bellarmin
- Aussicht
- Die Liebenden
- Diotima
- Diotima
- Diotima
- Kapitel 165
- Das fröhliche Leben
- Dem Sonnengott
- Kapitel 168
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