Luthers sprichwörtersammlung
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Luthers sprichwörtersammlung

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Luthers sprichwörtersammlung

Über dieses Buch

Martin Luthers Sprichwörtersammlung dokumentiert das tiefe Interesse des Reformators an der bildkräftigen, volkstümlichen deutschen Alltagssprache seiner Zeit. Neben seiner epochalen Bibelübersetzung, die die neuhochdeutsche Schriftsprache entscheidend prägte, sammelte und verwendete Luther zahlreiche Sprichwörter, Redewendungen und volkstümliche Weisheiten, die er teils in eigenen Schriften zitierte, teils gesondert zusammentrug und kommentierte. Diese Sammlung spiegelt Luthers besonderes sprachliches Gespür wider: Er verstand es meisterhaft, komplexe theologische und moralische Sachverhalte in einprägsame, für einfache Menschen verständliche Formulierungen zu übersetzen – eine Fähigkeit, die auch seiner Bibelübersetzung ihre bis heute nachwirkende sprachliche Kraft verlieh. Für die historische Sprachwissenschaft und Volkskunde sind Luthers gesammelte Sprichwörter eine wichtige Quelle, um die gesprochene deutsche Alltagssprache des frühen 16. Jahrhunderts sowie den engen Zusammenhang zwischen reformatorischer Theologie und volkstümlicher Rhetorik nachzuvollziehen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Section 1
  2. Widmungsschreiben
  3. Einleitung
  4. Die Handschrift
  5. 1. Art gehet vber kunst
  6. 2. Da steckts
  7. 3. Ist lange nicht zum bad gewest
  8. 4. Gute schwymer ersauffen gern. 5. [Gute] klymmer fallen gerne
  9. 6. Es sind Wort
  10. 7. Die gelerten die verkereten
  11. 8. Es ist ym yns maül komen
  12. 9. Wer weis, wer des andern schwager ist
  13. 10. Der weg gehet fur der thur [hin, über
  14. 11. Mancher vbel von weibern redet, Weis nicht, Was sein mutter thet
  15. 12. Lesch mir den reym aus
  16. 13. Berg ab seuberlich, Berg an leret sichs selbs
  17. 14. Er ist ein hund, wenn er zagel hett
  18. 15. Er furcht sich fur seinen eigen staren [ynn augen, ym auge
  19. 16. Der hymel wird auff dich fallen
  20. 17. Er Reyt
  21. 18. Auff den esel setzen
  22. 19. Ein guter anheber ist aller ehren [werth
  23. 20. Zwey sorgen mehr denn eins
  24. 21. Viel hende machen leicht erbeit
  25. 22. Zittern hilfft nicht fur den tod
  26. 23. Trew erbeiter beten zwifelig
  27. 24. Herrn gnade April wetter Frawen gonst etc
  28. 25. Wer was eigens hat, greiff drein wie [in] eine saltzmeste
  29. 26. Ein boser ris ynn ein gut tuch
  30. 27. Finster kirchen, liechte hertzen; Helle kirchen, tunckel hertzen
  31. 28. Ein offenbar lugen ist keiner antwort werd
  32. 29. Wer uber sich hewet, dem fallen die span ynn die augen
  33. 30. Es ligt an den wolffen nicht, das die pferde, hunde sterben
  34. 31. Der hund hat ledder fressen; scilicet wenn man einem zu wil
  35. 32. Ein sache von eim alten zaun brechen
  36. 33. Wem das kleine verschmaht, wird das grosser nicht
  37. 34. Spiel wil augen haben
  38. 35. Der Katzen spiel ist der meuse tod
  39. 36. Were mirs am rock, so wollt ichs wol abwasschen
  40. 37. Ein man kein Man
  41. 38. Einem zu enge, dreyen zu weit, Zweyen gerecht
  42. 39. Wenn der strick am hertisten hellt, so bricht er
  43. 40. Ein mal ehre, Zwey mal zu seere, Dritte mal bezale
  44. 41. Mag sachte was do hilfft
  45. 42. Es ist besser ichts denn nichts
  46. 43. Nicht ist ynn die augen gut
  47. 44. Mag sachte was ein man zieret
  48. 45. Gerat wol korn pfeiffe
  49. 46. Wer fleucht, den iagt man
  50. 47. Wer den andern iagt, wird auch mude
  51. 48. Saur macht essen
  52. 49. Auff rosen gehen
  53. 50. Narren sind auch leute, aber nicht wie ander leute
  54. 51. Jhenest des berges sind auch leute
  55. 52. Curt ist auch böse
  56. 53. Ich auch, sprach der hund
  57. 54. Henge ymer hin
  58. 55. Hut dich, mein pferd schleht dich
  59. 56. Grosse narren, grosse schellen
  60. 57. Alber hat gefiddelt
  61. 58. Er ist alber, Batt in hosen
  62. 59. Es bornt horn
  63. 60. Die beschiede hündlin fressen die wolff gerne
  64. 61. Der wolff frisset kein zil
  65. 62. Der wolff frisset die gezalte schaff auch
  66. 63. Alte schult rüstet nicht
  67. 64. Dem bier ist recht gegeben
  68. 65. Jung gewon, alt gethan
  69. 66. Sorgest fur ungelegte eyer
  70. 67. Eine krahe hack[t] der ander[n] kein auge aus
  71. 68. Der wolt gerne scheissen, wenn er dreck ym bauche het
  72. 69. Scheis ynn die bruch vnd henge sie an den hals
  73. 70. Sein dreck stinckt auch
  74. 71. Es wil dreck regen
  75. 72. Mein brod ist gebacken
  76. 73. Wo herrn sind, da sind decklaken
  77. 74. Wers kan dem kompts
  78. 75. Alber fest [etc.
  79. 76. Es ist vieh und stal
  80. 77. Gros geschrey und wenig wolle
  81. 75. Zeug macht meister
  82. 79. Gleich und gleich gesellet sich gerne, [sprach der Teufel] zum koler
  83. 80. Gott ehre aas bandwerg, dixit lictor ad Juristam
  84. 81. Es regne aus, so wirds schon wetter
  85. 82. Wer hyrn ist, der wird nymer sat
  86. 83. Die heiligen zeichen gerne
  87. 84. Er gebe allen heiligen nicht ein tocht
  88. 85. Versenge mir die ruben nicht
  89. 86. Er nympt kein blat furs maul.
  90. 87. Er lesst kein spinweb fur dem maul.
  91. 88. Es gehet unter dem hutlin zu
  92. 89. Es gillt vber redens
  93. 90. Reucht meüse
  94. 91. Reücht den braten
  95. 92. Stinckt, yhm schwert ein ohr
  96. 93. Du hettest schier ein wolff erlauffen
  97. 94. Ich mus han, als hette mich ein hund gebissen
  98. 95. Es schmeckt nach dem fasse
  99. 96. Er hat den schnuppen
  100. 97. Heilige leute mussen viel leiden
  101. 98. Ich mag yhr nicht. Sie sind saur schwartz
  102. 99. Hie ist muhe vnd erbeit verlorn
  103. 100. In solchem wasser feht man solche fissche
  104. 101. Fur dem hamen fisschen
  105. 102. In grossem Wasser sehet man grosse, Im kleinen kleine fissche
  106. 103. Ein loser fisscher
  107. 104. Bleib daheymen mit deinen faulen fisschen
  108. 105. Stille wasser [sind] tief
  109. 106. Was die alten thun, das lernen die jungen
  110. 107. An den lappen lern der hund ledder fressen
  111. 108. Wer gern tantzt, mag man leicht pfeiffen
  112. 169. Er hat fynn yn der nasen
  113. 110. Er hat humel ym arse.
  114. 111. Er hat gryllen ym kopff
  115. 112. Lange siechen der gewisse tod
  116. 113. Lang ist nicht ewig
  117. 114. Zwisschen zweyen stulen nidder sitzen
  118. 115 An hymel halten
  119. 116. Schemel auff die benck stellen
  120. 117. Bauer den schwantz auff binden
  121. 118. Fersen gellt geben
  122. 119. Hasen panier
  123. 120. Wie der hase bey seinen iungen
  124. 121. Vogel singt, wie der Schnabel ge[wachsen ist
  125. 122. Nymer mehr, dixit, krehet ein küe wie ein han
  126. 123. Armut wehe thut
  127. 124. Die glock ist gegossen
  128. 125. Samle dich glockspeise, der teuffel wil ein morsel giesen
  129. 126. Das redlin treiben
  130. 127. Das spiel wil sich machen
  131. 128. Zu Pfingsten auff dem eys
  132. 129. Rincken giessen
  133. 130. Blewel schleiffen
  134. 131. Im Schalcks berge hawen
  135. 132. Den boltzen fiddern
  136. 133. Er hat, wie ihener die amseln
  137. 134. Den ahl beym schwantz
  138. 135. Brey ym maul
  139. 136. Kalt und warm blasen
  140. 137. Aus holem topffen reden
  141. 138. Sich losen. Er hat sich geloset
  142. 139. Sich aus drehen, entschuldigen
  143. 140. Fedderleser
  144. 141. Oren klauber
  145. 142. Ohren bleser
  146. 143. Ohren melcker
  147. 144. Hund fur dem lawen schlahem
  148. 145. Wers gluck hat furet die braut heym
  149. 146. Wer ehe kompt der melet ehe
  150. 147. Wer es reucht, aus dem es kreucht
  151. 148. Frawen sol man loben, es sey war odder gelogen
  152. 149. Wer die nasen ynn alle winckel steckt, der klemmet sich gerne
  153. 150. Guter rat kam nie zu spat
  154. 152. Er hat sich verbrant
  155. 153. Eben heis bornet nicht
  156. 154. Er hat sich beschissen
  157. 155. Er fellt vber den hund
  158. 156. Kan widder getzen noch eyer legen
  159. 157. Wer nicht singen kan, der wil ymer
  160. 158. Der esel hebt zu hoch an
  161. 159. Hinaus singen
  162. 160. Hastu eingebrockt, du musts aussessen
  163. 161. Er taug fur alle hunde nicht
  164. 162. Rüme dich rüplin, dein Vater ist ein kolwürm
  165. 163. Wie du wilt vogelin, wiltu nicht essen [so stirb
  166. 164. Taus es hat nicht, Ses Zinck gib nicht, Quaterdrey halten uns frey
  167. 165. Aus den augen, aus dem hertzen
  168. 166. Stos dich nicht
  169. 167. Man kennet den fogel bey den feddern
  170. 168. Hunde hincken, Frawen wincken, Kauff man schweren da sol sich niemand an keren
  171. 169. Wer hellt wenn er hat, Der findet wenn er darff
  172. 170. Hüt dich fur kan nicht
  173. 171. Hüt dich wenn der blode kun wird
  174. 172. Wenn die alten hunde bellen, sol man hinaus sehen
  175. 173. Wo die Hunde bellen, ists dorff nicht wust
  176. 174. Aus lerer tasschen ist bose gellt zelen
  177. 175. Reuff mich in der hand
  178. 176. Wenn man das ferkel beut, sol man den sack zu halten
  179. 177. Hut dich fur den katzen, Fornen lecken, hinden kratzen
  180. 178. Hut dich fur dem vogel, Der den schnabel auff dem rucken tregt
  181. 179. Fewr bey mir holen
  182. 180. Hunde sehr bellen, die beissen nicht
  183. 181. Du wirst den wirt dort auch da heym finden
  184. 182. Wer nicht brot essen mag der wandere
  185. 183. Auff nadeln gehen
  186. 184. Es ist ein sack. balck
  187. 185. Am ramen gespannen tuch und gedancken anschlegen gehet viel abe
  188. 186. Got gebe faulen henden das falübel!
  189. 187. Jucket dich die hawt?
  190. 188. Ein messer behellt das ander ynn der scheiden
  191. 189. Die laus ist ynn grind komen
  192. 190. Inn baurn gehort habber stro
  193. 191. Wenn man den baurn vnter die banck steckt, so ragen doch die bein erfur
  194. 192. Der man ist an das schwerd gebunden
  195. 193. Klein leuten ligt der dreck nahe
  196. 194. Du machsts so vneesse
  197. 195. Ein arm man sol nicht reich sein
  198. 196. Nacht frist, iar frist
  199. 197. Ein willig pferd nicht zu seer reiten
  200. 198. Wenig mit liebe teilen
  201. 199. Blind man, arm man
  202. 200. Ist besser teidingen ausser denn ym stock
  203. 201. Das stund wol ym brieffe?
  204. 202. Das laut
  205. 203. Es gieng yhm bey dem kopf hin
  206. 264. Mütlin küelen
  207. 205. Er ist ein Seycher luntros/hümpler Schelm
  208. 206. An armen hoffart wisscht der teufel den ars
  209. 207. Ich muste susse singen
  210. 208. Ich muste lange harren
  211. 209. Ein ander her, ders besser kan
  212. 210. Kuckuc rufft sein eigen namen aus
  213. 211. Ein lochericht sachen
  214. 212. Es wil yhm nicht zawen
  215. 213. Unrecht gut druhet nicht
  216. 214. Kompst wie der hagel ynn die Stoppel
  217. 215. Im Winter hat ein arm man so wol ein frisschen trunck odder kalten keller als der reiche
  218. 216. Kan nicht drey zelen
  219. 217. Kan nicht ein hund aus dem ofen locken
  220. 218. Er beisst des fuchses nicht
  221. 219. Die saw hat ein pantzer an
  222. 220. Thu dich zun leuten, so geschicht dir guts
  223. 221. Wenn ich das nicht kundte, were ich ein schlymmer schuknecht
  224. 222. Man kundt yhm das heubt ym Morser nicht treffen, so klug ist er
  225. 223. Gehestu auff dem heubt?
  226. 224. Gehstu auff den oren?
  227. 225. Er gehet auff eyern
  228. 226. Wie der krebs gang
  229. 228. Es ist ein guter Zunder
  230. 229. Wer nicht zu reiten hat, der mag gehen
  231. 230. Dir ist gut gram sein. Hast nichts
  232. 231. Es ist nicht not die schaffe sengen; die wolle gilt wol gellt
  233. 232. Kutzel dich nicht selbs, du lachest dich zu tod
  234. 233. Es ist nicht rat. Es ist vnrat
  235. 234. Man boygets so lange, bis es bricht
  236. 235. Er hat einen sparren verloren
  237. 236. Alte hunde sind nicht gut bendig zu machen. Colla canum veterum nolunt admittere lora
  238. 237. Schuch drucken
  239. 238. Es mus ein mager brate sein, da nichts von abtropfet
  240. 239. Ein gute griebe auff meinen kol
  241. 240. Das kam recht ynn die kuche
  242. 241. Wes die kue ist, der neme sie bey dem schwantz
  243. 242. Wo tauben sind, da fliegen tauben zu
  244. 243. Wem das wenige verschmäht, wird etc
  245. 244. Wer einen pfennig nicht acht, wird keines gulden herr
  246. 245. Wer den schaden hat, darff fur spott nich [sorgen
  247. 246. Was mir liebet, das leydet mir niemand
  248. 247. Ein freundlich angesicht deckts alles
  249. 248. freundlich wirtt, das beste gericht
  250. 249. Langsam sitzt vbel
  251. 250. Frue aus vnd ynn die Herberge
  252. 251. Hat frissche beine, aber stehen ym maul
  253. 252. Mein synn der beste
  254. 253. Ich thet das beste
  255. 254. Was wol reucht, bin ich
  256. 255. Das maul schmieren
  257. 256. Die Hende schmieren
  258. 257. Sind wir doch auch mit ym schiff
  259. 258. lch wil dir den teufel braten
  260. 259. Wers erharren kunde. Es wurd alles gut
  261. 260. Wer ym rohr sitzt, schneit die beste pfeiffe
  262. 261. Dreck lesscht auch feur, Bescheisst aber die brende
  263. 262. Auff ein affenschwantz
  264. 263. Ich sehe dirs an dein augen an
  265. 264. Er hat nie kein wasser betrubt
  266. 265. Wie der hund on flohe vmb s. Joh
  267. 266. Wenn man den baurn flehet, wechst yhm der bauch
  268. 267. Todten scheissen tragen
  269. 268. Tieff ein reissen
  270. 269. Stuck vmb stuck
  271. 270. Eins umbs ander, scilicet keins Umbsonst
  272. 271. Auff dem brett bezalen. 272. Barüber bezalen
  273. 273. Wasser vber den korb geben
  274. 274. Faule merckt werden die besten
  275. 275. Kleine kinder Kleine sorge Grosse Kinder Große Sorge
  276. 276. (477.) Leffel auffheben, Schussel zu tretten (zubrechen)
  277. 277. Wer zürnet wird schwartz facie. / fauore
  278. 278. Das ist hie ein gemein essen
  279. 279. Wo hencken recht ist, da ist steupen kirmesse
  280. 280. Umbkeren das beste am tantz
  281. 281. Ein saur, scharff wind ist das
  282. 282. Hie hatts scharff gewebt
  283. 283. Es geht yhm saur ynn die nasen
  284. 284. Der nasen ymer nach
  285. 285. Er wil ymer den holtz weg
  286. 286. Bleibt nicht auff der ban
  287. 287. Ich hab meine Kleider alle an
  288. 288. Du wilt mich lieb haben
  289. 289. Wilt mich geheyen
  290. 290. Hast mir ynn ars gesehen, sihe widder
  291. 291. Gegen dem baum sol man sich neygen, dauon man schatten hat
  292. 292. Auff dem kropchen sitzen lassen
  293. 293. Schimpfchen lege dich
  294. 294. Schimpff wil sich machen
  295. 295. Du Schimpffest wie N. mit seiner mutter; sties yhr scheit ynn ars
  296. 296. Schertzest wie ein beer
  297. 297. Junge hunde mussen talmen
  298. 298. Hat das gemein gebet verloren
  299. 299. Ich will yhm bose briefe nach schreiben
  300. 300. Hat das gemein geschrey verloren
  301. 301. Stehet mit allen schanden
  302. 302. Er darff der mühe nicht
  303. 303. Lachen verbeissen
  304. 304. Ein lieb sucht das ander, dixit lupus ouile rumpens.
  305. 305. Viel ist ehrlich, Wenig ist Gottlich
  306. 306. Kopp vnd teyl
  307. 307. Schopff vnd Schwantz
  308. 308. Inn einen saurapffel beissen
  309. 309. Bissen vber macht essen
  310. 310. Verbeyssen
  311. 311. Gott ist der narren furmunde
  312. 312. Durch den korb fallen
  313. 313. Ein pflocklin dafur stecken
  314. 314. Ein riegel dafur zihen, schieben
  315. 315. Wischt das maul und geht davon
  316. 316. Wie kompt das zu marckt?
  317. 317. Er kans nicht zu marckt bringen
  318. 318. Es ist nicht essens schuld, sondern der grossen trunck
  319. 319. Die allten narren die besten
  320. 320. Alder hilfft nicht für torheit
  321. 321. ZEIT (non labor) macht hew, sie anni faciunt canum
  322. 322. Zeit hat ehre
  323. 323. Das futter sticht dich
  324. 324. Es ist yhm zu wol
  325. 325. Wen der T(eufel) schenden wil, henget er den mantel vmb
  326. 326. War umb schlug der teufel seine mutter?
  327. 327. Gute meister feylen auch
  328. 328. Fellet doch ein ros auff vier fussen
  329. 329. Ein Wort ist an kein keten gebunden
  330. 330. Ein Wort ist kein pfeil
  331. 331. Er kan verhoren, wil weise werden
  332. 332. Aus an galgen
  333. 333. Aus an hartz nach stutzen
  334. 334. Da wil ehre aus werden
  335. 335. Dem sack ist der boden aus
  336. 336. Das geht von hertzen vel Nicht
  337. 337. Es anet mir
  338. 338. Mein hertz sagt mirs
  339. 339. Es ligt myr auff dem hertzen
  340. 340. Er frisset sich drumb
  341. 341. Sie beissen sich mit einander
  342. 342. Ich habs ym synn, hett ichs ym beutel
  343. 343. Es gehet mir yns hertz
  344. 344. Das schmeckt
  345. 345. Das hertz empfellet yhm
  346. 347. Was were dreck, wenn er nicht stüncke
  347. 348. Er leuget, das stinckt
  348. 349. Er stincket
  349. 350. Das ist das ende vom liede
  350. 351. Kopff auff setzen
  351. 352. Horner auff setzen
  352. 353. Katze das beste vihe
  353. 354. Spitz zünglin
  354. 355. Schwach gespannen
  355. 356. Den T[eufel] an die wand / vber die thur malen 357. zu gefatter bitten
  356. 358. Was die tauben erlesen hetten
  357. 359. Dich wird nach der sonnen frieren
  358. 360. Es ist aus, das man speck auff kolen bret
  359. 361. Ist nicht not speck auff kolen braten, das fett treuff in die assche
  360. 362. Wer mit eulen beitzt, fehet meuse
  361. 363. Wer nicht kalck hat, mauret mit dreck
  362. 364. Fisschen aukk treugem lande
  363. 365. Aus dem stegreiff sich neeren
  364. 366. Wer viel feret, mus viel wagen haben
  365. 367. Far hin, wirfft nicht vmb
  366. 368. Tantz iglicher auff seinen fussen, stosst er sich, wirds wol fulen
  367. 369. Wechsel ist kein raub, dixit fur pediculo posito in locum equi furto ablati
  368. 370. Tret keiner den andern, dixit Gallus sub equo
  369. 371. Meuse dreck vnter pfeffer
  370. 372. Wer sich vnter die trebern menget, den fressen die sew
  371. 373. Culex de Camelo. 374. Musca in Curru
  372. 375. Kurtz angebunden
  373. 376. Kurtz verhawen
  374. 377. Das maul damit waschen
  375. 378. Die karten mengen
  376. 379. Das spiel verderben
  377. 380. Ins spiel komen
  378. 381. Ich sunge dir nicht vom habber sack
  379. 382. Kuche vber den zaun, kuche herwidder hellt gute gefatterschafft/nachbarschafft
  380. 383. Triebe nicht eine gans vber den weg
  381. 384. Auff einen trunck treten
  382. 385. Viel zu lange geschlaffen
  383. 386. Es ist so hin
  384. 387. Hin ist Hin
  385. 388. Sonn yn den ars scheinen
  386. 389. Er ist nase weise
  387. 390. Horet das gras wachsen
  388. 391. Bescheisst sich ynn der weisheit.
  389. 392. Eine kappe schneiten
  390. 393. Im maule mehren lassen
  391. 394. Bey der nasen furen
  392. 395. Kurtz und gut
  393. 395 a. Suchen trunck, Gerne gast
  394. 396. Schinden vnd schaben bis auff die bein/auff den grat
  395. 397. Horchst wie ein saw, die ynns wasser seicht, pfercht
  396. 398. Du sollest nicht ehr rede[n], die kue fiste denn; denn soltestu sprechen: liebe gros mutter!
  397. 399. Ja, ein dreck auffs maul!
  398. 400. Ja, es war ein dreck
  399. 401. Ist doch wol ehe so krum holtz zur heyen worden
  400. 402. Es krümpt sich bald, was ein hacken werden wil
  401. 403. Er ist Denisch
  402. 404. Er hat ein zehe haut
  403. 405. Er lesst die finger gern ankleben
  404. 406. Er ist mit der sylbern buchsen geschossen
  405. 407. Er neme gellt vnd liesse holtz auff yhm hawen
  406. 408. Er durfft ein land verraten
  407. 409. Wer bey den wolffen sein wil, mus mit yhn heulen
  408. 410. Gelt ist sein herr. 411. Pfennig sol mein herr nicht sein
  409. 412. Das ist sein hertz
  410. 413. Man muste dirs furkewen. 414. Man muste dirs einstreichen
  411. 415. Wirdt sich fur leide bescheissen
  412. 416. Ein schwerer vogel
  413. 417. Ochsen am berge stehen
  414. 418. Grosser vogel mus ein gros nest haben
  415. 419. Las die sporen vertrieffen
  416. 420. Ein Dreck-, Scheis-kethe
  417. 421. Feur ym arse
  418. 422. Speck ym nacken
  419. 423. Du bist der rechter klugelin, zeumest das pferd ym arse
  420. 424. Kansts an der wigen sehen, wenn sich das kind beschissen hat
  421. 425. Du bist so klug als polter, wolt den ars wisschen vnd brach den daumen zwey
  422. 426. Es zawet dir wie das pissen widder den wind
  423. 427. Schreibst, wie der weg gen Rom gehet
  424. 428. Klinget wie ein fortz ym bade
  425. 429. Es wil hund oss malen
  426. 430. Klinget, als wenn man dreck mit peytzschen hewet
  427. 431. Gewis wie ein fortz ynn der reusen
  428. 432. Feucht wie ein Bade – – ym arse
  429. 433. Weis nicht, wo er daheym ist
  430. 434. Wie ein katze vmb den brey
  431. 435. Das kurtze mit yhm spielen
  432. 436. Der peltz ist wol verkeufft
  433. 437. Er schleht yhn ynn den nacken
  434. 438. Er hat yhn hinder den ohren
  435. 439. Hat ein scheitt ym rucken
  436. 440. Ein weiser man thut kein kleine torheit
  437. 441. Es ligt an eym guten ausleger
  438. 442. Torheit macht erbeit
  439. 443. Torlich wort bringen torlich werck
  440. 444. Geduld behellt vnschuld
  441. 445. Trewme sind lugen. Wer yns bette scheisst, das ist die warheit
  442. 446. Er hats am griff wie ein fiddeler
  443. 447. Ein Henne scharret mehr weg, denn 4 hanen erzu scharren
  444. 448. Alte kühe zigen lecken gerne saltz
  445. 449. Ritter on muhe Kalbfleisch on geel bruhe
  446. 450. Nymer ynn einem stall stehen
  447. 451. Was die kinder sehen, das wollen sie han
  448. 452. Besser die iungen weinen denn die alten
  449. 453. Am besten der beste kauff
  450. 454. Heis fur dem kopff
  451. 455. Hat ein heisse stirn
  452. 456. Er ist unter den hünern gesessen
  453. 457. Ey ist kluger denn die henne
  454. 458. Gut ding wil weil haben
  455. 459. Verraten vnd verkaufft
  456. 460. Wens ende gut ist, so ists alles gut
  457. 461. mancher geneusst seiner mutter vnd nicht seines Vaters
  458. 462. Was sol narren das gellt? Sie legens ynn die kacheln vnd verbornens
  459. 463. Zween harte stein malen nicht
  460. 464.Im sacke keuffen. 465.Im sacke verkeuffen
  461. 466. Er weis wie eym schalck vmbs hertz ist
  462. 467. Wenn das kindlin sein willen hat, so weinets nicht
  463. 468. Nicht vnter die banck stecken
  464. 469. Kein blat fur das maul nemen. 470. Kein spinnweb fur dem maul wachsen
  465. 471. Er kan seiner ohren nicht erharren
  466. 472. Hart gegen hart
  467. 473. Schweren stein kan man nicht weit werffen
  468. 474. Zween hunde beissen einen
  469. 475. Er hat sich ynn der weisheit beschissen
  470. 476. Ein bube auffm ros, Ein bubin auffm schlos Ein laus ym grind Sind drey stoltze ding
  471. 477. Leffel auffbeben, schussel zubrechen
  472. 478. Übel erger machen
  473. 479. Senffte wort, harte straffe
  474. 480. Kunst gehet nach brod
  475. 481. Strecken nach der decke
  476. 482. Rewkauff, Liebkauff; quod linckauff
  477. 483. Bistu da zu rissen?
  478. 484. Der teuffel reit dich
  479. 485. Der teuffel ist dir ynn haren
  480. 486. Collerstu?
  481. 487.Er hat das liebe brot semmel geheissen
  482. 488. Was nicht dein ist, das las ligen
  483. 489. Was dich nicht bornet, das lessche nicht
  484. Berichtigungen und Nachträge

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