Johann Georg Sulzer - Aufklärung im Umbruch
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Johann Georg Sulzer - Aufklärung im Umbruch

  1. 297 Seiten
  2. German
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Über dieses Buch

When the University of Halle-Wittenberg founded the Interdisciplinary Centre for European Enlightenment Studies in 1993, it was following the destiny of its history as a centre of the early Enlightenment in Germany which affected the whole of Europe. Research foci of the Centre are at the moment aesthetics, discourses of history, cultures of learning and erudition, university history and not least the wide field of early Enlightenment as a field of experimentation and the foundation of cultural models for the Modern Age.

The results of this research have been published since Autumn 1995 in the Centres' research publications series entitled University of Halle Series on the European Enlightenment. In addition, there have been relevant works produced outside the Centre. Two to four volumes are published annually (monographs, collected volumes, commentaries on sources).

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783110595505
eBook-ISBN:
9783110593884

Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger

ALEKSANDRA AMBROZY, DIPL.-ÜBERS., derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alexander von Humboldt-Professur für Neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nebenher Übersetzerin und Lektorin im Bereich Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Sie promoviert mit einer Arbeit zu divergierenden Subjektverständnissen auf dem Feld der Soziologie und Philosophie in Frankreich um 1900.
STEFANIE BUCHENAU, PH.D. Yale/Ecole Normale Supérieure Lyon, Habilitation 2017 über Menschenwürde in der deutschen Aufklärung, derzeit Maître de conférences am Institut für Germanistik der Universität Paris 8 Saint-Denis; Arbeitsschwerpunkte u.a. Philosophie und Ideengeschichte der Aufklärung, Ästhetik, Anthropologie, Philosophie und Medizin.
URSULA CAFLISCH-SCHNETZLER, DR. PHIL., Editorin der historisch-kritischen Werke Lavaters. Wissenschaftliche Abteilungsleiterin an der Universität Zürich, Delegierte der Forschungsstiftung und Co-Leitung der historisch-kritischen Briefwechseledition Johann Caspar Lavater. Lehrbeauftragte an der Universität Zürich und Kuratorin der Sammlung Johann Caspar Lavater. Tagungsbeiträge und Publikationen zu Werk und Wirken Johann Caspar Lavaters, zu Pietismus- und Aufklärungsforschung und zu Kommunikationsnetzwerken und -systemen des 18. Jahrhunderts sowie zu Editionswissenschaft.
ELISABETH DÉCULTOT, PROF. DR., seit 2015 Alexander von Humboldt-Professorin für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Forschungsschwerpunkte u.a.: Rezeption der Antike und Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung von der Frühen Neuzeit bis zur Klassik. Publikationen insbesondere zu Johann Joachim Winckelmann und zur Entstehung der Kunstgeschichtsschreibung sowie zum Kunstdiskurs der Aufklärung und des Klassizismus. Gemeinsam mit Hans Adler Hauptherausgeberin von Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften. Kommentierte Ausgabe.
DANIEL DUMOUCHEL, PROF. DR., DR. PHIL. 1992 über Kants ästhetische Theorie, derzeit Professor am Département de philosophie, Université de Montréal; Arbeitsschwerpunkte u.a. Geschichte der philosophischen Ästhetik; Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts; Literatur und Philosophie.
GUGLIELMO GABBIADINI, DR. PHIL., „Cultore della Materia“ im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bergamo. Arbeitsschwerpunkte aus dem Bereich der Aufklärungsforschung: Moralische Wochenschriften und Anthropologie des 18. Jahrhunderts, Literatur und Menschenrechte in der Spätaufklärung, Tugend-Begriffe in Publizistik und Diaristik um 1800.
PHILIPP KAMPA, M.A., derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Forschung u. a. zu Ästhetik, Poetik, Theorie- und Kulturtransfer.
NORMAN KASPER, DR. PHIL., Promotion 2011 zum frühen Ludwig Tieck, derzeit Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Arbeitsschwerpunkte u.a. Visualität und Medialität in Aufklärung und Romantik, Poetologien der Literatur- und Kunstgeschichtsschreibung, Literatur und Vorgeschichte.
JANA KITTELMANN, DR. PHIL., wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alexander von Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, Koordinatorin und Mitherausgeberin der Edition Johann Georg Sulzer. Gesammelte Schriften. Kommentierte Au sgabe, Promotion 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über Hermann von Pückler-Muskau, Forschungsschwerpunkte: u.a. Briefkultur des 18. und 19. Jahrhunderts.
HEINER F. KLEMME, DR. PHIL. HABIL., Promotion an der Universität Marburg, Habilitation an der Universität Magdeburg. Professor für Geschichte der Philosophie an der MLU Halle-Wittenberg (seit 2014), für die Philosophie der Neuzeit an der Universität Mainz (2008–2014) und für Praktische Philosophie an der Universität Wuppertal (2006–2008). Leiter des Immanuel-Kant-Forums an der MLU und Vorsitzender der „Christian-Wolff-Gesellschaft für die Philosophie der Aufklärung“.
CHARLOTTE KURBJUHN, DR. PHIL., Promotion 2010 zur Geschichte der ästhetischen Denkfigur ‚Kontur‘. Derzeit Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart an der Humboldt-Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte u.a. Literatur des 18. Jahrhunderts; Literatur, kulturelles Erbe und kulturelle Identität; Wechselbeziehungen zwischen Literatur und Bildender Kunst; Antiketransformation und künstlerischer Wissenstransfer im europäischen Kontext (18./19. Jahrhundert).
LORENZO LATTANZI, DR. PHIL., Promotion 2006 an der Scuola Normale Superiore di Pisa, 2015 Maître des conférences für Philosophie (Frankreich), derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Università degli Studi di Milano; Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik der Aufklärung, deutsch-französische Kulturbeziehungen im 18. Jahrhundert, Kunsttheorie und Kunstgeschichtsschreibung des Klassizismus.
ANETT LÜTTEKEN, DR. PHIL., Habilitation 2009 mit einer Studie zur Zürcher Aufklärung, seit 2011: Leiterin der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich; Arbeitsschwerpunkte: Sozialgeschichte der Literatur, Dixhuitièmistik, Heinrich von Kleist, komparatistische Literaturforschung.
UTE POTT, DR. PHIL., Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt, Forschungs- und Ausstellungsschwerpunkte u.a. Freundschafts- und Briefkultur der Aufklärung.
TINCA PRUNEA-BRETONNET, DR. PHIL. 2011 (Univ. Paris-Sorbonne) über die Metaphysik Kants und seine Rezeption im 20. Jh.; derzeit am Institut für Forschung der Universität Bukarest; Arbeitsschwerpunkte: Kant, Aufklärung in Deutschland (Wolff, Crusius, die Berliner Akademie) und Frankreich (Maupertuis, Du Châtelet), Kantrezeption im 20. Jh., Phänomenologie.
Fußnoten
1Johann Wolfgang Goethe: Die schönen Künste in ihrem Ursprung, ihrer wahren Natur und besten Anwendung betrachtet von J. G. Sulzer. 1772. 8. 85 S. In: MA, Bd. 1.2 (hg. v. Gerhard Sauder, 1987), S. 397–402, hier S. 399, 401 (Hervorhebungen im Original; zuerst in: Frankfurter gelehrte Anzeigen 101 [18. Dezember 1772] S. 801–807). Die von Goethe rezensierte Schrift Sulzers entspricht dem Artikel „Künste; Schöne Künste“, den Sulzer aus Rücksicht auf die alphabetische Reihenfolge im ersten Band der Allgemeinen Theorie der schönen Künste (1771) noch nicht hatte publizieren können.
2MA, Bd. 1.2, S. 399.
3Ebd., S. 398.
4Ebd., S. 402. Hervorzuheben ist dabei, dass Goethe dieser grundsätzlichen Ablehnung eines jeden kunsttheoretischen Ansatzes mit bemerkenswerter Konstanz treu geblieben ist. Im zwölften Buch von Dichtung und Wahrheit, 1813 verfasst und 1815 erschienen, wiederholt er diese Ansicht (J. W. Goethe: Dichtung und Wahrheit. In: MA, Bd. 16 [München 1985], S. 573f.). In einem Gespräch von 1826 mit Friedrich von Müller warnt er vor der fatalen Auswirkung jeder ästhetischen Theoretisierung auf die Kunstproduktion und -rezeption (Goethes Gespräche: eine Sammlung zeitgenössischer Berichte aus seinem Umgang. Hg. v. Wolfgang Herwig [auf Grund der Ausgabe und des Nachlasses von Flodoard von Biedermann], 5 Bde., Zürich u. Stuttgart 1965–1987, Bd. 3.2 (1972), S. 36 (Gespräch mit Friedrich von Müller vom 1. Mai 1826).
5Johann Gottfried Herder: Rezension von: J. G. Sulzer: Allgemeine Theorie der schönen Künste [...]. Erster Theil von A bis I. Leipzig bey Weidemanns Erben und Reich. 1771. [...] Ebendasselbe 1ster Theil in 2 Bänden. Ebendaselbst 1773 [...]. In: Allgemeine Deutsche Bibliothek 22 (1774), S. 5–92, hier vor allem S. 9f.
6Ders.: Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen Seele. Bemerkungen und Träume (zuerst Riga 1778). In: Ders.: Schriften zu Philos...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Vorwort
  6. Sulzer, ein Aufklärer? Anstatt einer Einleitung
  7. „Tiefen der Seele“. Veränderte Zustände und psychologische Paradoxe. Die empirische Psychologie bei J. G. Sulzer
  8. Sulzers „Physik der Seele“ zwischen Medizin und Philosophie
  9. Sulzers Begriff der „angenehmen Empfindung“ (1751–1773) und der Transfer der Théorie des sentiments agréables von Lévesque de Pouilly in der deutschen Aufklärung
  10. Die Bedeutung der „Schattenphilosophie“ für die „Philosophie der deutschen Schule“. Über Johann Georg Sulzers Auseinandersetzung mit David Hume (1755)
  11. Wissenschaft und Philosophie im Kurzen Begriff oder das Erbe Wolffs innerhalb der Berliner Akademie
  12. Energie – Schöne Künste – Tugend. Ein Versuch über Johann Georg Sulzer und Wilhelm von Humboldt
  13. Sulzers Farben. Rhetorik und Ästhetik
  14. Produktive Mimesis. Johann Georg Sulzer über Nachahmung in den schönen Künsten
  15. Im Zeichen der Ästhetik. Der lyrische Gattungsdiskurs in Sulzers Allgemeiner Theorie der Schönen Künste (1771/74)
  16. „Meine Unthätigkeit hat etwas mehr auf sich, als Sie sich vorstellen.“ Johann Georg Sulzers Briefwechsel mit Johann Jacob Bodmer im Spannungsfeld von gelehrtem und privatem Austausch
  17. Sulzer der „Weltweise“ in seiner Korrespondenz zur Zürcher Aufklärung
  18. Sulzer und Gleim. Zu den Sulzer-Beständen im Gleimhaus
  19. „Sylvain und die Dryaden gehen noch über die Musen.“ Botanisches und gartenbauliches Wissen im (Brief-)Werk Johann Georg Sulzers
  20. Siglen- und Abbildungsverzeichnis
  21. Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger

Häufig gestellte Fragen

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