Verzeichnis der Beiträgerinnen und Beiträger
ALEKSANDRA AMBROZY, DIPL.-ÜBERS., derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alexander von Humboldt-Professur für Neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nebenher Übersetzerin und Lektorin im Bereich Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Sie promoviert mit einer Arbeit zu divergierenden Subjektverständnissen auf dem Feld der Soziologie und Philosophie in Frankreich um 1900.
STEFANIE BUCHENAU, PH.D. Yale/Ecole Normale Supérieure Lyon, Habilitation 2017 über Menschenwürde in der deutschen Aufklärung, derzeit Maître de conférences am Institut für Germanistik der Universität Paris 8 Saint-Denis; Arbeitsschwerpunkte u.a. Philosophie und Ideengeschichte der Aufklärung, Ästhetik, Anthropologie, Philosophie und Medizin.
URSULA CAFLISCH-SCHNETZLER, DR. PHIL., Editorin der historisch-kritischen Werke Lavaters. Wissenschaftliche Abteilungsleiterin an der Universität Zürich, Delegierte der Forschungsstiftung und Co-Leitung der historisch-kritischen Briefwechseledition Johann Caspar Lavater. Lehrbeauftragte an der Universität Zürich und Kuratorin der Sammlung Johann Caspar Lavater. Tagungsbeiträge und Publikationen zu Werk und Wirken Johann Caspar Lavaters, zu Pietismus- und Aufklärungsforschung und zu Kommunikationsnetzwerken und -systemen des 18. Jahrhunderts sowie zu Editionswissenschaft.
ELISABETH DÉCULTOT, PROF. DR., seit 2015 Alexander von Humboldt-Professorin für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Forschungsschwerpunkte u.a.: Rezeption der Antike und Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung von der Frühen Neuzeit bis zur Klassik. Publikationen insbesondere zu Johann Joachim Winckelmann und zur Entstehung der Kunstgeschichtsschreibung sowie zum Kunstdiskurs der Aufklärung und des Klassizismus. Gemeinsam mit Hans Adler Hauptherausgeberin von Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften. Kommentierte Ausgabe.
DANIEL DUMOUCHEL, PROF. DR., DR. PHIL. 1992 über Kants ästhetische Theorie, derzeit Professor am Département de philosophie, Université de Montréal; Arbeitsschwerpunkte u.a. Geschichte der philosophischen Ästhetik; Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts; Literatur und Philosophie.
GUGLIELMO GABBIADINI, DR. PHIL., „Cultore della Materia“ im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bergamo. Arbeitsschwerpunkte aus dem Bereich der Aufklärungsforschung: Moralische Wochenschriften und Anthropologie des 18. Jahrhunderts, Literatur und Menschenrechte in der Spätaufklärung, Tugend-Begriffe in Publizistik und Diaristik um 1800.
PHILIPP KAMPA, M.A., derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Forschung u. a. zu Ästhetik, Poetik, Theorie- und Kulturtransfer.
NORMAN KASPER, DR. PHIL., Promotion 2011 zum frühen Ludwig Tieck, derzeit Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Arbeitsschwerpunkte u.a. Visualität und Medialität in Aufklärung und Romantik, Poetologien der Literatur- und Kunstgeschichtsschreibung, Literatur und Vorgeschichte.
JANA KITTELMANN, DR. PHIL., wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alexander von Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer, Koordinatorin und Mitherausgeberin der Edition Johann Georg Sulzer. Gesammelte Schriften. Kommentierte Au sgabe, Promotion 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über Hermann von Pückler-Muskau, Forschungsschwerpunkte: u.a. Briefkultur des 18. und 19. Jahrhunderts.
HEINER F. KLEMME, DR. PHIL. HABIL., Promotion an der Universität Marburg, Habilitation an der Universität Magdeburg. Professor für Geschichte der Philosophie an der MLU Halle-Wittenberg (seit 2014), für die Philosophie der Neuzeit an der Universität Mainz (2008–2014) und für Praktische Philosophie an der Universität Wuppertal (2006–2008). Leiter des Immanuel-Kant-Forums an der MLU und Vorsitzender der „Christian-Wolff-Gesellschaft für die Philosophie der Aufklärung“.
CHARLOTTE KURBJUHN, DR. PHIL., Promotion 2010 zur Geschichte der ästhetischen Denkfigur ‚Kontur‘. Derzeit Vertretung einer Professur für Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart an der Humboldt-Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte u.a. Literatur des 18. Jahrhunderts; Literatur, kulturelles Erbe und kulturelle Identität; Wechselbeziehungen zwischen Literatur und Bildender Kunst; Antiketransformation und künstlerischer Wissenstransfer im europäischen Kontext (18./19. Jahrhundert).
LORENZO LATTANZI, DR. PHIL., Promotion 2006 an der Scuola Normale Superiore di Pisa, 2015 Maître des conférences für Philosophie (Frankreich), derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Università degli Studi di Milano; Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik der Aufklärung, deutsch-französische Kulturbeziehungen im 18. Jahrhundert, Kunsttheorie und Kunstgeschichtsschreibung des Klassizismus.
ANETT LÜTTEKEN, DR. PHIL., Habilitation 2009 mit einer Studie zur Zürcher Aufklärung, seit 2011: Leiterin der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich; Arbeitsschwerpunkte: Sozialgeschichte der Literatur, Dixhuitièmistik, Heinrich von Kleist, komparatistische Literaturforschung.
UTE POTT, DR. PHIL., Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt, Forschungs- und Ausstellungsschwerpunkte u.a. Freundschafts- und Briefkultur der Aufklärung.
TINCA PRUNEA-BRETONNET, DR. PHIL. 2011 (Univ. Paris-Sorbonne) über die Metaphysik Kants und seine Rezeption im 20. Jh.; derzeit am Institut für Forschung der Universität Bukarest; Arbeitsschwerpunkte: Kant, Aufklärung in Deutschland (Wolff, Crusius, die Berliner Akademie) und Frankreich (Maupertuis, Du Châtelet), Kantrezeption im 20. Jh., Phänomenologie.