Autorinnen und Autoren
Daniel Martin Feige
Daniel Martin Feige ist Juniorprofessor für Philosophie und Ästhetik unter besonderer Berücksichtigung des Designs an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er studierte zunächst Jazzpiano, dann Philosophie, Germanistik und Psychologie und promovierte mit einer Arbeit zur philosophischen Kunsttheorie in Frankfurt am Main. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 626 “Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste” an der Freien Universität Berlin. Mit seiner Habilitation an der Freien Universität Berlin erhielt er eine Venia Legendi in Philosophie. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Philosophische Ästhetik, Philosophie des Designs, Geschichtsphilosophie, Philosophische Anthropologie, Kulturphilosophie und Theorien der Kritik. Monographien: Kunst als Selbstverständigung. Münster: mentis Verlag, 2012. Philosophie des Jazz. Berlin: Suhrkamp/Insel, 2014. Computerspiele. Eine Ästhetik. Berlin: Suhrkamp/Insel, 2015. Design. Eine philosophische Analyse. Berlin: Suhrkamp/Insel, 2018.
Sylvelyn Hähner-Rombach
Sylvelyn Hähner-Rombach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, dort verantwortlich für den Bereich Zeitgeschichte der Prävention und Pflegegeschichte. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Patienten- und Psychiatriegeschichte. In diesem Zusammenhang hat sie die Kinderbeobachtungsstation der Psychiatrischen Universitätsklinik Innsbruck nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Außerdem ist sie Redakteurin der Zeitschrift “Medizin, Gesellschaft und Geschichte” und Lehrbeauftragte an der Dualen Hochschule Stuttgart. Hähner-Rombach gab den Tagungsband Geschichte der Prävention. Akteure, Praktiken, Instrumente. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2015 heraus und veröffentlichte 2017 zusammen mit Karen Nolte Patients and Social Practice of Psychiatric Nursing in the 19th and 20th Century. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2017.
Diana Hitzke
Diana Hitzke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Slavistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und als Postdoc am “International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)” assoziiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nomadisches Schreiben, Literatur und Migration, neuere Konzepte von Weltliteratur sowie Übersetzung und Mehrsprachigkeit. Sie beschäftigt sich mit der südslavischen, sorbischen und russischen Literatur sowie mit deutsch- und englischsprachigen Texten mit slavischem Kontext. Wichtigste Publikationen: Nomadisches Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens. David Albahari, Bora Ćosić und Dubravka Ugrešić. Frankfurt/Main u. a.: Peter Lang, 2014. Slavische Literaturen der Gegenwart als Weltliteratur. Hybride Konstellationen, hg. mit Miriam Finkelstein. Innsbruck: innsbruck university press, 2018.
Lucia Kessler-Kakoulidis
Lucia Kessler-Kakoulidis hat ein Rhythmikstudium am Richard-Strauss-Konservatorium / Fachakademie für Musik (heute Hochschule für Musik und Theater) und am Institut ‚Rhythmikon‘ (Leitung Prof. Amélie Hoellering) in München absolviert. Sie arbeitete in Deutschland als Rhythmiklehrerin an der Montessori-Schule / Kinderzentrum München und ist in Athen musikpädagogisch und -therapeutisch in verschiedenen Fördereinrichtungen für Kinder und Erwachsene mit Autismus-Spektrum-Störungen tätig. Sie war Lehrbeauftragte im Fach Musikpädagogik / Musiktherapie an der Kapodistriako-National Universität in Athen und hält Vorträge in Griechenland und Deutschland. Ihre Publikationen erscheinen in Griechenland und Deutschland. Wichtigste Publikationen: Rhythmik und Autismus. Der integrative Ansatz Amélie Hoellerings in Theorie und Praxis. Gießen: Psychosozial-Verlag, 2016 und Θεραπευτική Ρυθμική. Εφαρμογές στην εκπαίδευση παιδιών με και δίχως αναπηρία (Therapeutische Rhythmik. In der Praxis bei Kindern mit und ohne Behinderung). Athen: Fagotto, 2011. Sie ist Gründungsmitglied des griechischen Vereins für Menschen mit Asperger-Syndrom und Ehrenmitglied der griechischen Vereinigung für diplomierte Musiktherapeuten.
Veronika Lang
Veronika Lang arbeitete in der Arbeitsgruppe “Chronobiologie” des Instituts für Medizinische Immunologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Dort promovierte sie 2016 mit einer Arbeit über die Rolle der circadianen Uhr von Zellen im murinen, endotoxischen Shock Model. Danach koordinierte sie das internationale PhD-Programm “Medical Neurosciences” der Charité und ist Mitgründerin des Startups yesfox. Lang ist nun seit Herbst 2016 als Consultant bei der ifb group tätig, einer auf Finanzdienstleistungen spezialisierten Unternehmensberatung.
Holt Meyer
Holt Meyer ist seit 2002 Professor für Slawistische Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, mit Schwerpunkten in Forschung und Lehre in den russischen, tschechischen und polnischen Literaturen, Medien und Kulturen. Sein Interesse gilt auch allgemeiner Theorie und Historiographie der Theorie sowie der konzeptuellen und institutionellen Geschichte der Philologie. Ein geborener New Yorker, begann er sein Studium in Swarthmore College bei Philadelphia und schloss es an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Promotion ab. Nach größeren Projekten zur slawischen Romantik und zum westslawischen Barock widmet er sich verstärkt der Mitte des 20. Jahrhunderts (Masarykismus, Stalinismus) sowie den Reflexionen früherer Epochen in diesen politischen und kulturellen Formationen. Einschlägige Publikationen sind: Romantische Orientierung. München: Otto Sagner Verlag, 1995. “Byt’ možet, v Lete ne potonet / Strofa, slagaemaja mnoj”. Onegins ‚Strophe‘ als Lesezeichen. Die Welt der Slaven 43 (1998), 33 – 60. “Oneginych est‘ mnogo”. Der zitierende Name als Lesezeichen und performative Wiederholung. Die Welt der Slaven 44 (1999), 335 – 366. Durch den Regenbogen schweben: Klammer-Setzungen in Nabokovs Dar als autophilologisch sprengende Rahmen. In Den Rahmen sprengen. Anmerkungspraktiken in Literatur, Kunst und Film, hg. von Bernhard Metz und Sabine Zubarik. Berlin: Kulturverlag Kadmos, 2012, 63 – 89. The Inside of the Outside of the Untranslatable (Brackated Pushkin) in Nabokov’s Gift. In Les Intraduisibles / Unübersetzbarkeiten. Sprachen, Literaturen, Medien, Kulturen / Langues, Lit...