
Kulturelle Integration und Personennamen im Mittelalter
- 324 Seiten
- German
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Kulturelle Integration und Personennamen im Mittelalter
Über dieses Buch
Der Sammelband vereint Beiträge von Sprachwissenschaftlern und Historikern zu Phänomenen des Sprach- und Kulturkontaktes in europäischen Personennamen des Mittelalters. Im Mittelpunkt stehen kulturhistorische, historische und philologische Fragestellungen, insbesondere in den Bereichen der Migration, der Akkulturation und der Integration in multilingualen Gesellschaften bzw. in Grenzgebieten. Die Untersuchungen widmen sich schwerpunktmäßig den Verhältnissen im fränkischen Merowinger- und Karolingerreich und in Italien. Beiträge zu jüdischen Namentraditionen auf der Iberischen Halbinsel sowie zu skandinavisch-kontinentalen, angelsächsisch-keltischen und baltisch-slawisch-westeuropäischen Namenbeziehungen eröffnen weitere Perspektiven. Der Band gibt neue Impulse für die Interferenz-Onomastik.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Die Entstehung eines Modells der Namenwahl
1Einleitung: Der Einsatz des Namens im Spiel der Politik
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Chancen, Risiken und Methoden einer anthroponymischen Interferenz-Onomastik des Mittelalters. Eine Einführung in die Thematik des Kolloquiums
- Germanische Personennamen in romanischen Familien Galliens
- Namen und kulturelle Integration zwischen Spätantike und Frühmittelalter: das Beispiel des Episkopats in Gallien
- Die Personennamen auf den merowingischen Monetarmünzen als Spiegel der romanisch-germanischen Sprachsynthese im Frankenreich
- Translinguale Aspekte der Personennamengebung im frühmittelalterlichen Churrätien
- Der ‚Liber viventium Fabariensis‘ als Quelle zur politischen und kulturellen Integration Churrätiens in das Karolingerreich. Überlegungen anhand des ältesten Eintrags
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- Germanisch-romanische Hybridnamen mit dem romanischen Suffix -ulus im langobardischen Italien
- Anmerkungen zu den sozio-kulturellen Aspekten der Onomastik germanischen Ursprungs im frühmittelalterlichen Italien (Dukat von Benevent)
- Die frühmittelalterliche Namenwelt von Ravenna, der östlichen Romagna und der Pentapolis (Marche)
- Britons and Anglo-Saxons
- Zur Integration der Juden über Personennamen im römischen Westen und im mittelalterlichen Spanien
- Die Entstehung eines Modells der Namenwahl. Magnús als Name für ein illegitimes Kind des Herrschers im mittelalterlichen Skandinavien