ANMERKUNGEN
Einführung (S. 9–17)
1 Archiv der Sozialen Demokratie Bonn (AdsD), Nachlass Reinhard Wilke 1/RWA Mappe 47, Aufzeichnungen zum Terminkalender des Bundeskanzlers Bd. II (5.12.1973).
2 Panorama, 26.11.1973 (http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1973/panorama2245.html, Zugriff am 4.12.2012); Christoph Links im Gespräch mit Günter Grass über Günter Guillaume am 23.11.2012.
3 Stuttgarter Zeitung vom 23.9.1975.
4 Günter Guillaume, Die Aussage. Protokolliert von Günter Karau, Berlin (Ost) 1988; Der Spiegel vom 26.12.1988;
5 Vgl. vor allem Peter Merseburger, Willy Brandt 1913–1992. Visionär und Realist, München 2002 sowie Hermann Schreiber, Kanzlersturz. Warum Willy Brandt zurücktrat, München 2003.
6 Vgl. Wolfgang Krieger, German Intelligence History. A Field in Search of Scholars, in: L. V. Scott/P.D. Jackson (Hrsg.), Understanding Intelligence in the 21st Century. Journey in Shadows, London 2004, S. 42–53. Zum traditionellen Fokus der Nachrichtendienste weltweit auf militärische Themen vgl. die grundlegende Studie von Michael Herman, Intelligence Power in Peace and War, Cambridge 1996.
7 Christian Booß, »Arbeit in und nach dem Operationsgebiet«. Die Unterlagen zur Westarbeit des Ministeriums für Staatssicherheit in den Beständen des BStU, in: Deutschland Archiv 43 (2010) 6, S. 1076–1087.
8 Vgl. vor allem Helmut Müller-Enbergs (Hrsg.), Inoffizielle Mitarbeiter des MfS. Teil II: Anleitung für die Arbeit von Agenten, Kundschaftern und Spionen in der Bundesrepublik Deutschland, 2. Auflage, Berlin 1998; Ders., Hauptverwaltung A (HVA). Aufgaben – Strukturen – Quellen, Berlin 2011; Ders. und Georg Herbstritt (Hrsg.), Das Gesicht dem Westen zu … DDR-Spionage gegen die Bundesrepublik Deutschland, Bremen 2003; Hubertus Knabe, Westarbeit des MfS. Das Zusammenspiel von »Aufklärung« und »Abwehr«, 2. Auflage, Berlin 1999 und Georg Herbstritt, Bundesbürger im Dienst der DDR-Spionage. Eine analytische Studie, Göttingen 2007.
9 Eine Ausnahme, die sich für die Zeit nach 1961 mangels Zugang zu den westdeutschen Akten der Unterlagen der MfS-Spionageabwehr bedient, ist das Buch von Armin Wagner und Matthias Uhl, BND contra Sowjetarmee. Westliche Militärspionage in der DDR, 3. Auflage, Berlin 2010.
10 Bericht der Kommission »Vorbeugender Geheimschutz« über die Prüfung von Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Fall Guillaume (11.11.1974), in: Deutscher Bundestag, 7. Wahlperiode (WP), Bundestagsdrucksache 7/3083; Bericht und Antrag des 2. Untersuchungsausschusses (»Guillaume-Untersuchungsausschuss«) der 7. Wahlperiode (19.2.1975), in: Deutscher Bundestag, 7. WP, Bundestagsdrucksache 7/3246.
11 Jochen Hecht, »Rosenholz« und SIRA – archivalische Quellen zur Geschichte der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des MfS, in: Dagmar Unverhau (Hrsg.), Hatte »Janus« eine Chance? Das Ende der DDR und die Sicherung der Zukunft der Vergangenheit, Münster 2003, S. 99–112; Helmut Müller-Enbergs, »Rosenholz«. Eine Quellenkritik, Berlin 2007; Stefan Konopatzky, Möglichkeiten und Grenzen der SIRA-Datenbanken. Die Beispiele Günter Guillaume und Werner Stiller, in: Herbstritt/Müller-Enbergs (Hrsg.), Das Gesicht dem Westen zu …, S. 112–132.
12 Günter Förster, Die Dissertationen an der »Juristischen Hochschule« des MfS. Eine annotierte Bibliographie, 2. Auflage, Berlin 1997.
13 Pierre Boom und Gerhard Haase-Hindenberg, Der Fremde Vater. Der Sohn des Kanzlerspions Guillaume erinnert sich, Berlin 2005.
14 Hubertus Knabe, Die unterwanderte Republik. Stasi im Westen, 3. Auflage, Hamburg 2000.
Lehrjahre eines »Kundschafters« (S. 19–60)
1 Jens Gieseke, Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Staatssicherheit. Personalstruktur und Lebenswelt, Berlin 2000, S. 106; Günter Bohnsack, Hauptverwaltung Aufklärung. Die Legende stirbt. Das Ende von Wolfs Geheimdienst, Berlin 1997, S. 10–13; vgl. IM-Richtlinie 1/59 des MfS, 17.6.1959, abgedruckt in Müller-Enbergs (Hrsg.), Inoffizielle Mitarbeiter des MfS, Teil II, S. 290–340; Hans Eltgen, Ohne Chance. Erinnerungen eines HVA-Offiziers, Berlin 1995, S. 26–36.
2 »Nationalität: deutsch – Staatsbürgerschaft: DDR – Bes. Kennzeichen: meine« (Interview mit Günter Guillaume) in: Junge Welt vom 14.5.1987.
3 Angaben zu Guillaumes familiärem Hintergrund und frühem Werdegang finden sich u.a. in Günter Guillaume, Die Aussage. Wie es wirklich war, München 1990, S. 57–59; Bericht der Kommission »Vorbeugender Geheimschutz« über die Prüfung von Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Fall Guillaume (11.11.1974), in: Deutscher Bundestag, 7. WP, Bundestagsdrucksache 7/3083, sowie in Bundeskanzleramt Berlin (BKanzA) 102 18 Akte 302 Bd. 4, Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf gegen Günter und Christel Guillaume, 15.12.1975.
4 Bundesarchiv Berlin (BAB) Berlin Document Center (BDC) Reichskulturkammer Film N14, S. 2794–2798.
5 Juliane Wetzel, Die NSDAP zwischen Öffnung und Mitgliedersperre, in: Wolfgang Benz (Hrsg.), Wie wurde man Parteimitglied? Die NSDAP und ihre Mitglieder, Frankfurt/M. 2009, S. 74–90.
6 BAB BDC Parteikanz...