Mensch und Markt
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Mensch und Markt

Warum wir den Wettbewerb fürchten und ihn trotzdem brauchen

  1. 284 Seiten
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Mensch und Markt

Warum wir den Wettbewerb fürchten und ihn trotzdem brauchen

Über dieses Buch

Wie alt ist der Wettbewerb? Begann er mit Kain und Abel? Mit den Olympischen Spielen in der Antike? Vermutlich ist er dem Menschen seit Urzeiten innewohnend. Man denke nur an Thomas Hobbes, Spruch - Der"Mensch ist dem Mensch ein Wolf." Sandra Richter, Germanistik-Professorin in Stuttgart, beleuchtet die ganze Bedeutungsbreite des Begriffs Wettbewerb. Den perfekten Wettbewerb gibt es nicht. Richter bezieht die Werke der Weltliteratur von Grimmelshausen bis Zola, von Goethe bis Upton Sinclair und von Thomas Mann bis Wolfgang Herrndorf in ihre Überlegungen ein und verbindet die großen Denker der Ökonomie wie Locke, Marx und Schumpeter mit den Schildbürgern, Nathan dem Weisen und den Buddenbrooks. "Wir befinden uns in einem Wettbewerbsdilemma. Ganz ohne Wettbewerb geht es nicht – und nur mit ihm auch nicht." Die Grenzen des Wettbewerbs verlaufen entlang der Menschlichkeit: der Gefühle, Werte und Kulturen. Sandra Richter gelingt Einzigartiges – sie entdeckt die legendäre "unsichtbare Hand" von Adam Smith mit Hilfe der Weltliteratur.

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Information

Anmerkungen

1 Vgl. Philippe Thureau-Dangin: Die Ellenbogengesellschaft. Vom zerstörerischen Wesen der Konkurrenz. Frankfurt a. M. 1998.
2 Zur Position der Wettbewerbseuphoriker siehe Kapitel IV über Ludwig van Mises, Ayn Rand und ihre Anhänger; über die Wettbewerbskritiker vgl. Hartmut Rosa: Wettbewerb als Interaktionsmodus. Kulturelle und soziale Konsequenzen der Konkurrenzgesellschaft, in: Leviathan 1 (2006), S. 82–104.
3 Vgl. Wolfgang Kersting: Wie gerecht ist der Markt?, Hamburg 2012.
4 Gabriel Tarde: Psychologie économique. Bd. 1. Paris 1902, S. 32–62; Thomas Friedman: The World Is Flat. A Brief History of the Twenty-first Century. New York 2006; ders., Hot, Flat and Crowded. Why We Need a Green Revolution, and How It Can Renew America. New York 2008.
5 World Economic Forum: The Global Competitiveness Report. http://www.weforum.org/reports/global-competitiveness-report-2011-2012 (eingesehen 30.04.2012).
6 Vgl. George J. Stigler: Perfect Competition, Historically Contemplated (1957), in: ders., Essays in the History of Economics. Chicago, London 1965, S. 234–267.
7 Werner Plumpe: Ökonomisches Denken und wirtschaftliche Entwicklung. Zum Zusammenhang von Wirtschaftsgeschichte und historischer Semantik der Ökonomie, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 50/1 (2009), S. 27–52.
8 George A. Akerlof, Robert J. Shiller: Animal Spirits. How Human Psychology Drives the Economy, and Why it Matters For Global Capitalism. Princeton, Oxford 2009, S. 51–58.
9 Martha Woodmansee, Mark Osten (Hg.): The New Economic Criticism. Studies at the Intersection of Literature and Economics. London 1999; Joseph Vogl: Kalkül und Leidenschaft. Poetik des ökonomischen Menschen. München 2002; ders.: Das Gespenst des Kapitals. Berlin, Zürich 2010; Christina von Braun: Der Preis des Geldes. Berlin 2012.
10 Wolfgang Kersting: Verteidigung des Liberalismus. Hamburg 2009, S. 158.
11 Jürgen Habermas: Theorie des kommunikativen Handelns. 2 Bde. Frankfurt am Main 1981.
12 Robert J. Shiller, George A. Akerlof: Animal Spirits. Princeton, Woodstock 2009, S. 54–56; siehe auch Tomáš Sedláček: Die Ökonomie von Gut und Böse. München 2012, S. 16.
13 Jan Rehmann, Thomas Wagner (Hg.): »Angriff der Leistungsträger?« Das Buch zur Sloterdijk-Debatte. Hamburg 2010.
14 Peter Sloterdijk: Die Revolution der gebenden Hand. Die Zukunft des Kapitalismus (8), in: FAZ, 13. Juni 2009. Siehe auch David Friedman: The Machinery of Freedom. Guide to Radical Capitalism. Chicago 21989 (1. Aufl. 1971).
15 Artikel 20 I GG, 28 I GG; Axel Honneth: Fataler Tiefsinn aus Karlsruhe. Zum neuesten Schrifttum des Peter Sloterdijk, in: DIE ZEIT, 24.09.2009, Nr. 40.
16 Norbert Bolz: »Diskurs über die Ungleichheit«. Ein Anti-Rousseau. München 2009; ders., Profit für alle. Soziale Gerechtigkeit neu denken. Hamburg 2009.
17 Mark Bevir: The Logic of the History of Ideas. Cambridge 1999; Rolf Reichardt, Hans-Jürgen Lüsebrink (Hg.): Handbuch politisch-sozialer Grundbegriffe in Frankreich 1680–1820. München 1985ff.; Terence Ball, Richard Dagger (Hg.): Political Ideologies and the Democratic Ideal. London 2009; dies. (Hg.): Ideals and Ideologies: A Reader. London 2009; dies. (Hg.): Ideals and Ideologies. London 2009.
18 Otthein Rammstedt: »Konkurrenz«, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, hg. v. Joachim Ritter, Karlfried Gründer. Bd. 4. Darmstadt 1976, Sp. 970–974; Encyclopédie philosophique universelle II: Les notions philosophiques. Dictionnaire, hg. v. Sylvain Auroux. Paris 1990, S. 400f.
19 »Competition«, in: The Oxford English Dictionary, hg. v. J. A. Simpson, E.S.C. Weiner. Oxford ²1989, S. 604f.
20 »Wettbewerb«, in: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, hg. v. d. Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Vol. 14, I., 2., G. Ising, G. Powitz, J. Scharnhorst. Leipzig 1959, Sp. 663–665.
21 Jakob Burckhardt: Griechische Culturgeschichte. S. l. 1875; siehe auch Claudius Sittig: Kulturelle Konkurrenzen. Studien zur Semiotik und Ästhetik adeligen Wetteifers um 1600. Berlin 2010, Kapitel 1.
22 Siehe die Darstellung von Sittig (Anm. 21).
23 Frank Nullmeier: Agonalität – Von einem kulturellen zu einem politikwissenschaftlichen Grundbegriff?, in: Bürgersinn und Kritik. Festschrift für Udo Bermbach zum 60. Geburtstag, hg. v. Michael Th. Greven, Herfried Münkler u. Rainer Schmalz-Bruns. Baden-Baden 1998, S. 85–119.
24 Vgl. Aleida und Jan Assmann: Kultur und Konflikt. Aspekte einer Theorie des unkommunikativen Handelns, in: Kultur und Konflikt, hg. v. Jan Assmann u. Dietrich Harth. Frankfurt a. M. 1990, S. 15–48.
25 Manfred E. ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhalt
  2. I. Wettbewerb: Allheilmittel und Fluch
  3. II. Wettbewerb vor der Erfindung des Wettbewerbs
  4. III. Metaphorischer Wettbewerb
  5. IV. Perfekter Wettbewerb
  6. V. Wettbewerbskritik und emanzipatorischer Wettbewerb
  7. VI. Ästhetischer Wettbewerb
  8. VII. Kooperativer Wettbewerb
  9. VIII. Komplexer Wettbewerb
  10. IX. Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Schlusswort
  11. Anmerkungen
  12. Nachwort
  13. Literaturverzeichnis
  14. Über die Autorin
  15. Impressum