BWL für Dummies. Das Lehrbuch für Studium und Praxis
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BWL für Dummies. Das Lehrbuch für Studium und Praxis

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BWL für Dummies. Das Lehrbuch für Studium und Praxis

Über dieses Buch

Möchten Sie einen umfassenden Überblick über die Teilgebiete der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre bekommen? Dieses Buch hilft Ihnen dabei! Ausgewiesene Experten ihres Fachs erklären Ihnen in verständlicher Sprache und mit anschaulichen Beispielen alles, was Sie wissen müssen von der Materialwirtschaft über die Produktion und Logistik bis hin zum Marketing. Auch alle wichtigen Themen der Investition und Finanzierung, des internen und externen Rechnungswesens und der Unternehmensführung und -organisation werden ausführlich behandelt.

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Information

Verlag
Wiley-VCH
Jahr
2018
ISBN drucken
9783527713233
eBook-ISBN:
9783527819744
Auflage
1
Teil V

Externes und internes Rechnungswesen

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Kapitel 22

Grundlagen des Rechnungswesens

IN DIESEM KAPITEL
  • Der Unterschied zwischen internem und externem Rechnungswesen
  • Die Aufgaben und Werkzeuge der Buchführung
  • Die Spielregeln und gesetzlichen Grundlagen der Buchführung
Herzlich willkommen in der Abteilung Rechnungswesen. Rechnungswesen ist leider nicht gleich Rechnungswesen. Wäre ja auch zu einfach! Auf den folgenden Seiten erfahren Sie zunächst, warum es zwei Rechenwelten gibt, das interne und das externe Rechnungswesen.
Keine Sorge: Das ist alles nicht mal halb so schlimm, wie es sich im ersten Moment vielleicht anhört.

Warum es zwei Rechenwelten gibt

Zunächst konfrontieren wir Sie mit den knallharten Fakten.

Internes und externes Rechnungswesen

Das externe Rechnungswesen, auch »Finanzbuchhaltung« genannt, wird von
  • Aufwendungen und
  • Erträgen
regiert.
Die Finanzbuchhaltung ist die Basis für die Bilanz und die Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

definition
Die Finanzbuchhaltung kann Ihnen übrigens auch unter dem Namen Geschäftsbuchhaltung über den Weg laufen. Die Kostenrechnung heißt mitunter Betriebsbuchhaltung.
Im internen Rechnungswesen, der Kostenrechnung, geben hingegen
  • Kosten und
  • Leistungen
den Ton an.
Das interne Rechnungswesen mündet in der Kostenarten-, der Kostenstellen- und der Kostenträgerrechnung.

definition
Wie so oft im Leben liegt der Unterschied zwischen Kosten und Aufwendungen einerseits sowie Leistungen und Erträgen andererseits im Detail. Und dieses Detail nennt sich recht unspektakulär Betriebszweck. Der Betriebszweck ist einfach ausgedrückt das eigentliche Kerngeschäft Ihres Unternehmens und alles, was damit im Zusammenhang steht.
Der Sinn für die Existenz der beiden Rechenwelten besteht darin, dass jeweils unterschiedliche Ziele verfolgt werden.
Das interne Rechnungswesen, also die Kostenrechnung, dient rein innerbetrieblichen Zielen, während das externe Rechnungswesen, die Finanzbuchhaltung, hauptsächlich Außenstehende informieren und schützen soll. Aber der Reihe nach:
Das interne Rechnungswesen erfüllt hauptsächlich folgende Zwecke:
  • Hilfe bei der Preisbestimmung: Zu welchem Preis bieten Sie ein Produkt am besten an?
  • Hilfe bei Entscheidungen: Wann immer mehrere Alternativen zur Auswahl stehen, die denselben Nutzen bringen, entscheiden Sie sich normalerweise für die Variante mit den geringsten Kosten.
  • Kontrollfunktion: Sie vergleichen die geplanten Kosten mit den tatsächlichen und freuen sich hoffentlich über geringe Abweichungen und eine gelungene Planung.
Die wichtigsten Aufgaben des externen Rechnungswesens sind:
  • Rechenschaftslegung gegenüber den Anteilseignern des Unternehmens: Wer Geld investiert, will auch wissen, was genau damit passiert.
  • Grundlage für die Besteuerung: Aus der Finanzbuchhaltung ergibt sich, was Ihr Unternehmen an den Fiskus abdrücken muss.
  • Gläubigerschutz: Wenn ein Unternehmen Geld braucht, ist ziemlich sicher, dass die Bank die Kreditwürdigkeit der Firma anhand von Finanzbuchhaltungskennzahlen beurteilen wird.

erinnerung
Während eine Finanzbuchhaltung gemäß dem Handelsgesetzbuch zwingend vorgeschrieben wird, ist die Kostenrechnung eine rein freiwillige Sache. Man kann sie haben – muss aber nicht.

Das betriebliche Rechnungswesen: Nicht aus-, sondern abgegrenzt

Das interne und das externe Rechnungswesen bilden zusammen das betriebliche Rechnungswesen.
image
Abbildung 22.1: Die beiden Rechnungskreise
Die meisten der gängigen Kontenrahmen haben deshalb zwei getrennte Rechnungskreise – einen für das externe Rechnungswesen, die Finanzbuchhaltung, und einen für die Kostenrechnung, also das interne Rechnungswesen.
Diese beiden Rechnungskreise können allerdings auf magische Weise miteinander verbunden werden. Das Zauberwort hierfür heißt Abgrenzung. Aber der Reihe nach.

Die Welt der Finanzbuchhaltung

Die Finanzbuchhaltung, oftmals auch kurz und liebevoll FiBu genannt, bildet innerhalb der beiden Rechenwelten den Rechnungskreis I.

beispiel
Im Industriekontenrahmen (kurz: IKR) beispielsweise bilden die Kontenklassen 0 bis 8 den Rechnungskreis I. Die Konten der Klassen 5, 6 und 7 umfassen die Aufwands- und Ertragskonten und bilden die Basis der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Die Klasse 9 gehört dem Rechnungskreis II mit der Kosten- und Leistungsrechnung an.
Im Rechnungskreis I werden alle Geschäftsvorgänge mit den gesetzlich vorgeschriebenen Methoden der Buchführung dokumentiert und auf Bestands- oder Erfolgskonten verbucht.

definition
Bei den Bestandskonten werden Veränderungen des Vermögens- und des Kapitalbestands erfasst. Der Kauf eines neuen Lieferwagens für eine Bäckerei ist ein Beispiel dafür. Die Bestandskonten bilden die Basis für die Bilanz.
Erfolgskonten hingegen werden bebucht, sobald das Eigenkapital verändert wird. Sprich, sobald ein Geschäftsvorfall direkt den Gewinn oder eine...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Über den Autor
  6. Einführung
  7. Teil I: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
  8. Teil II: Materialbeschaffung, Produktion und Marketing
  9. Teil III: Finanzierung und Investition
  10. Teil IV: Unternehmensführung, Organisation und Personal
  11. Teil V: Externes und internes Rechnungswesen
  12. Teil VI: Der Top-Ten-Teil
  13. Literaturhinweise und -empfehlungen
  14. Stichwortverzeichnis
  15. End User License Agreement