Die kurfürstlich und königlich sächsische Infanterie (II)
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Die kurfürstlich und königlich sächsische Infanterie (II)

Die Fahnen der Linien-Infanterie-Regimenter 1802 - 1810

Jörg Titze

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Die kurfürstlich und königlich sächsische Infanterie (II)

Die Fahnen der Linien-Infanterie-Regimenter 1802 - 1810

Jörg Titze

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Beiträge zur sächsischen Militärgeschichte zwischen 1793 und 1815Heft 33Dieses Heft gibt an Hand einer vom Autoren vermessenen Originalfahne und Fotos von Originalfahnen aus dem Bestand des MHM Dresden einen Überblick über Aussehen und Maße der Fahnen M1802.Auf den aktenseitigen Wissensstand (Hottenroth, Akten des Hauptstaatsarchives Dresden) und die Originalentwürfe des Premierleutnants Malherbe wird genauso eingegangen wie auf die feststellbaren Unterschiede bei den einzelnen Fahnen. Aus dem Feldzug 1806 werden die die Fahnen betreffenden Passagen aus den Gefechtsberichten der einzelnen Regimenter wiedergegeben. Die Stellung der Fahne im Bataillon sowie die Zeremonien bei der Fahnenverleihung werden ebenfalls beschrieben.Die im Text enthaltenen 37 Abbildungen (davon 25 in Farbe und darunter alle Bordürenmuster) verschaffen zu den behandelten Fahnen einen sehr guten visuellen Überblick.

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Informazioni

Anno
2015
ISBN
9783739251783
Edizione
1
Argomento
Geschichte

1. Einleitung

Eine eingehendere Beschäftigung mit den sächsischen Infanterie-Fahnen M 1802 außerhalb des Hottenroth’schen Werkes ist ohne die Unterstützung und Mithilfe der entsprechenden Mitarbeiter des Militärhistorischen Museums Dresden nicht möglich.
Deshalb war es mir eine ausgesprochene Freude in den Herren Dr. Gerhard Bauer und Norbert Lasse – durch die dankenswerte Vermittlung von Herrn Dr. Gunter Janoschke – genau Diejenigen gefunden zu haben, die diese Unterstützung und Hilfe gewähren konnten und bereitwilligst gewährt haben.
Neben der Möglichkeit, eine Fahne im Original in Augenschein zu nehmen, zu fotografieren und zu vermessen wurden mir die Bilder der im Depot befindlichen weiteren Fahnen überlassen.
Ohne diese Unterstützung, Mithilfe und Vermittlung wäre die nachfolgende Arbeit nicht im vorliegenden Maße möglich gewesen. Hierfür meinen herzlichsten Dank.
Die Quellenlage zu den sächsischen Infanterie-Fahnen M 1802 ist noch dünner als die zu den Fahnen M 1807/11.
Unstreitig ist das Hottenroth’sche Werk das Ergiebigste und Wichtigste, aber auch das Einzige, welches sich mit diesen Fahnen befasst. Es enthält einige nicht fundiert auflösbare Widersprüche, wie den Verbleib der Bataillonsfahne des Regiments Niesemeuschel.
Ein Gegenwerk – wie das Hekkel’sche zur russischen Fahnenbeute von 1812/13 – gibt es von französische Seite für die Fahnenbeute von 1806 nicht, was wohl dem Mangel an Originalstücken geschuldet ist1.
Sollte es jedoch solche, mir entgangene, Quellen geben, bin ich für jede Information zutiefst dankbar.
Das Hauptstaatsarchiv Dresden hat für die Fahnen M 1802 eine Reihe von interessanten Akten im Bestand. Hierfür wieder meinen herzlichsten Dank für die gewohnt problemlose Bereitstellung von Akten und Kopien.
Nicht geklärt werden konnte die Frage, welche Ersatzfahnen die Regimenter, die 1806 ihre Fahnen verloren hatten, in den Jahren 1807 und 1808 erhielten. Auf die möglichen Fahnenmodelle wird aber eingegangen.
Ergänzt wird die Arbeit durch Ausführungen zu den mit einer Fahnenverleihung einher gehenden Zeremonien und Verwaltungsakten.
Auch die Stellung der Fahne im Bataillon und die Handgriffe mit der Fahne werden erläutert.
Die Noten zu dem in Anlage 7 wiedergegebenen Gesang der Kursächsischen Armee hat dankenswerter Weise mein Sohn, Thoralf Titze, in heutige Notenschrift übertragen.
Sprotta-Siedlung im April 2015
Abb. 03 Leibfahne Regiment Prinz Anton (Foto MHM Dresden)

1 Bei Annäherung der Alliierten an Paris sollen 1814 die Beutefahnen entweder verbrannt oder in der Seine versenkt worden sein.

2. Die Quellenlage

2.1 Originalstücke

Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr befinden sich gem. Verzeichnis im Fundus folgende Linien-Infanterie-Fahnen2:
Regiment Fahne
Churfürst Leibfahne
Sänger Leibfahne
Maximilian Leibfahne und Ordinärfahne
Friedrich Leibfahne
Anton Leibfahne und Ordinärfahne
Clemens Ordinärfahne
Xaver Ordinärfahne
Die Ordinärfahne des Regiments Prinz Clemens konnte ich physisch in Augenschein nehmen.

2.2 Die Akten im HStA Dresden

Im Bestand des Hauptstaatsarchivs befinden sich an Akten, die sich direkt mit den Fahnen M 1802 beschäftigen, folgende:
Bestand 11326 Kriegsgerichte der Infanterie-Formationen
No. 1328 Protokoll über die Verpflichtung des Regiments Xaver zu den in Tolkewitz erhaltenen Fahnen 1802
No. 0476 Protokoll über die Verpflichtung des Regiments v.Low zu den im Jahre 1807 erhaltenen Fahnen
Diese Akten geben Details über die Verpflichtung zu den Fahnen nebst detaillierter Namenslisten der Verpflichteten. Einzelheiten zu den Fahnen geben diese Akten nicht.
Bestand 12884 Karten und Risse
Schr 7 F090 Nr. 003 Entwürfe zu den Fahnen der Infanterie 1802
Diese Akte enthält die Entwürfe des Premierleutnants Malherbe zu den Infanteriefahnen M 18023.
Die Bestände 11269 Hauptzeughaus und 11340 Infanterieformationen geben keine Akten, die sich mit den Fahnen beschäftigen.
Bestand 10026 Geheimes Kabinett
Loc 01056/01 Campements der Armee
Die Akten beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Versorgung. Es befindet sich darin aber auch der Gesang der Armee bei Verleihung der neuen Fahnen.
Bestand 11248 sächsisches Kriegsministerium
No. 4443 Beschaffung und Verbleib von Fahnen … 1752 – 1828
Diese, 1896 angefertigte Akte, enthält die Zusammenfassung relevanter Befehle und ist zum Großteil im Hottenroth verarbeitet worden.

2.3 Bildliche Darstellungen

2.3.1 Militärhistorisches Museum Dresden

Von den im MHM Dresden befindlichen Originalen (sh. Punkt 2.1) sind mir die angefertigten Fotos4 zugänglich gemacht worden.

2.3.2 Hottenroth

Hottenroth zeigt in Tafelteil seines Werkes die Zeichnung der Ordinärfahne des Regiment Prinz Maximilian im Maßstab 1:10. Die Zeichnung entspricht nicht vollkommen dem Original.

2.4 Literatur5

2.4.1 Hottenroth

Das Standardwerk zu den sächsischen Feldzeichen. Ohne Herrn Hottenroth wären wir heute nicht so umfassend über die sächsischen Fahnen in dieser Epoche informiert.
Wie bei jedem multiperiodalen Standardwerk sind in...

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