Lebenszeichen
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Für eine Wiederentdeckung der Sakramente

  1. 144 Seiten
  2. German
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Lebenszeichen

Für eine Wiederentdeckung der Sakramente

Über dieses Buch

Die Sakramente haben bis vor wenigen Jahrzehnten die bedeutsamen Lebenswenden geprägt. Heute sind sie - wenn sie überhaupt gefeiert werden - oft nur noch schöne Dekoration. Auf der Suche nach Gründen wird schnell die These der Entchristlichung angeführt. Aber ist damit wirklich schon alles erklärt? Für Stefan Knobloch ist der entscheidende Punkt nicht das Desinteresse der Menschen, sondern die Art und Weise, wie die Sakramente vermittelt werden. Er plädiert für ein neues Verständnis der Sakramente, das von den Bedürfnissen, Erfahrungen und Sehnsüchten der Menschen ausgeht und diese ernst nimmt. Denn nur so können Sakramente wieder zu Lebenszeichen werden - Zeichen der Gegenwart Gottes in der Welt.

Häufig gestellte Fragen

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Anmerkungen

1 Vgl. Konzil im Konflikt. 50 Jahre Zweites Vatikanum. Herder Korrespondenz Spezial, Oktober 2012.
2 Vgl. Routhier, G., Die Hermeneutik der Reform als Aufgabe für die Theologie (Teil 1), in: Theologie der Gegenwart 55 (2012) Heft 4, 253–268.
3 Vgl. Routhier, G., Die Hermeneutik der Reform, 254–257.
4 Routhier, G., Die Hermeneutik der Reform, 267.
5 Routhier, G., ebd.
6 Vgl. Garhammer , E., Woher der Bruch? Joseph Ratzinger und das Zweite Vatikanische Konzil, in: Herder Korrespondenz Spezial. Konzil im Konflikt. 50 Jahre Zweites Vatikanum, 2012, 39–43; hier 43; vgl. O’Malley, J. W., Ressourcement und Reform im II. Vatikanum, in: concilium 48 (2012) Heft 3, 270–278.
7 O’Malley, J. W., Ressourcement und Reform, 277.
8 Für Pius XI. war es das charakteristische Merkmal des Thomismus, »objektiv zu sein […], es sind geistige Konstruktionen, die der Wirklichkeit der Dinge entsprechen«; zitiert nach Brighenti, A., Kirche, Theologie und Lehramt in Lateinamerika. Unnötige Konfrontationen und unvermeidliche Spannungen, in: concilium 48 (2012) Heft 2, 145–156; hier 153.
9 Vgl. Gabriel, K., Das 19. Jahrhundert: Zeitalter der Säkularisierung oder widersprüchlicher Entwicklungen?, in: Gabriel, K., Gärtner, C., Pollack, D. (Hg.), Umstrittene Säkularisierung. Soziologische und historische Analysen zur Differenzierung von Religion und Politik, Berlin 2012, 431.
10 Vgl. Bucher, R., Nur ein Pastoralkonzil? Zum Eigenwert des Zweiten Vatikanischen Konzils, in: Konzil im Konflikt, 9–13; Siebenrock, R. A., Diakonia, Leiturgia, Martyria, Koinonia: Grunddimensionen christlicher und kirchlicher Existenz als Ausdruck der Kirche als universalem Sakrament des Heils, in: Först, J., Schöttler, H-G. (Hg.), Einführung in die Theologie der Pastoral. Ein Lehrbuch für Studierende, Lehrer und kirchliche Mitarbeiter, Berlin 2012, 47–65.
11 Nach Gaudium et spes Art. 43 irren jene, die meinen, »so im irdischen Tun und Treiben aufgehen zu können, als hätte das darum gar nichts mit dem religiösen Leben zu tun, weil dieses nach ihrer Meinung in bloßen Kultakten und in der Erfüllung gewisser moralischer Pflichten besteht. Diese Spaltung bei vielen zwischen dem Glauben, den man bekennt, und dem täglichen Leben gehört zu den schweren Verirrungen unserer Zeit.«
12 Vgl. Knobloch, S., Gottesleere? Wider die Rede vom Verlust des Göttlichen, Ostfildern 2013.
13 Vgl. Knobloch, S., Laien – das tragende Prinzip der Kirche. Eine Skizze, in: Felder, M., Schwaratzki, J. (Hg.), Glaubwürdigkeit der Kirche – Würde der Glaubenden, Freiburg 2012, 81–94.
14 Vgl. Hünermann, P., Sprachlosigkeit angesichts des Zweiten Vatikanischen Konzils?, in: concilium 48 (2012) Heft 3, 245.
15 Vgl. Klinger, E., Der Glaube des Konzils. Ein dogmatischer Fortschritt, in: Klinger, E., Wittstadt, K. (Hg.), Glaube im Prozess. Christsein nach dem II. Vatikanum, Freiburg 1984, 615–626.
16 Borgman, E., Murray, P. D., Torres Queiruga, A., Die menschliche Geschichte als Sakrament. Edward Schillebeeckx (1914–2009) zu Ehren, in: concilium 48 (2012) Heft 1, 3.
17 Vgl. Gärtner, C., Gabriel, K., Pollack, D., Einführung in das Thema, in: Diess., Umstrittene Säkularisierung, 24.
18 Die dabei keineswegs zwingend von der Religion wegführen müssen.
19 Gebhardt, W., Volksfrömmigkeit und populäre Religiosität, in: Först, J., Schöttler, H-G. (Hg), Einführung in die Theologie der Pastoral, 124.
20 Vgl. Joas, H., Glaube als Option. Zukunftsmöglichkeiten des Christentums, Freiburg, 2012, 80–85.
21 Luhmann, N., Die Religion der Gesellschaft, Frankfurt 2000, 301; zitiert nach Stollberg-Rilinger, B., Kommentar, in: Umstrittene Säkularisierung, 286.
22 Vgl. Kaufmann, Fr.-X., »Wir erleben derzeit einen Gärungsprozess«. Ein Gespräch mit dem Soziologen Franz-Xaver Kaufmann, in: Herder Korrespondenz 66 (2012) Heft 9, 449.
23 Vgl. Wilfred, F., Interreligiös Christ werden, in: concilium 47 (2011) Heft 2, 154.
24 Borgman, E. u. a., Die menschliche Geschichte als Sakrament, 13.
25 Daneben arbeitet man am »Zusammenwirken von Priestern und Laien« als zweitem Projekt.
26 Der Sinus-Milieustudie von 2005 folgte 2008 die Milieustudie »U27« zu de...

Inhaltsverzeichnis

  1. NAVIGATION
  2. HAUPTTITEL
  3. INHALT
  4. Vorwort
  5. Ausgangsfrage: Welche Konzilshermeneutik?
  6. Konziliare Aufbruchsmomente
  7. Kirche als Sakrament: Annäherungen
  8. Sakramentalität und CIC
  9. Sakramentalität ohne Anschlusschancen? Soziologische Kategorien zur Gegenwart
  10. Volk Gottes als Sakrament: Gelebte Lebensnähe
  11. Sakramente als Rituale
  12. Sakramente »von unten her« gesehen
  13. Fazit
  14. Anmerkungen
  15. ÜBER DEN AUTOR
  16. ÜBER DAS BUCH
  17. IMPRESSUM
  18. HINWEISE DES VERLAGS