
- 334 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Eckard Rolf zeigt in diesem Buch in welchen Theoriekontexten der Symbolbegriff in Anspruch genommen wird. Um größte Genauigkeit zu gewährleisten, wird Wert darauf gelegt, die einzelnen Symboltheoretiker soweit wie möglich selbst zu Wort kommen zu lassen. Es werden 38 Symboltheorien erfasst, die sechs Gruppen zugeordnet sind: dem sprachtheoretischen, dem erkenntnistheoretischen, dem kunsttheoretischen, dem zeichentheoretischen, dem bewusstseinstheoretischen und dem gesellschaftstheoretischen Kontext. Die wenigen vergleichbaren Veröffentlichungen zum Thema sind entweder literaturwissenschaftlich, soziologisch oder theologisch-philosophisch ausgerichtet. Eine in Umfang und interdisziplinärer Ausrichtung vergleichbare Veröffentlichung zu Symboltheorien gibt es bisher nicht.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- 0 Einleitung
- A Der Symbolbegriff im sprachtheoretischen Kontext
- 1 Das Symbol des Symbols: ARISTOTELES
- 2 Das unvollständige Symbol: Bertrand RUSSELL
- 3 Das ,nicht wahrnehmbare‘ Symbol: Ludwig WITTGENSTEIN
- B Der Symbolbegriff im erkenntnistheoretischen Kontext
- 4 Die Blindheit symbolischer Erkenntnis: Gottfried Wilhelm LEIBNIZ; Gotthold Ephraim LESSING; Immanuel KANT; Salomon MAIMON; Edmund HUSSERL; Henri BERGSON
- 5 Symbolische Formen: Ernst CASSIRER
- 6 Symbolische Referenz: Alfred North WHITEHEAD
- 7 Die symbolische Strukturierung des Wahrnehmungsfeldes: Arnold GEHLEN
- 8 Die Entwicklung der Symbolfunktion beim Kinde: Jean PIAGET, Hans G. FURTH
- 9 Die Symbolerfassung als Seins,erkenntnis‘: Karl JASPERS
- 10 Das manipulierte Symbol der Künstlichen Intelligenz: Drew V. McDERMOTT
- C Der Symbolbegriff im kunsttheoretischen Kontext
- 11 Das Symbolische als Synthese von Schematismus und Allegorie: Friedrich Wilhelm Joseph von SCHELLING
- 12 Die symbolische Kunstform: Georg Wilhelm Friedrich HEGEL
- 13 Die Depotenzierung des Scheins zum Symbol: Friedrich NIETZSCHE
- 14 Diskursiver und präsentativer Symbolismus: Susanne K. LANGER
- 15 Das ,reine Vertreten‘ des Symbols: Hans-Georg GADAMER
- 16 Denotation und Exemplifikation als Modi der Symbolisierung: Nelson GOODMAN
- D Der Symbolbegriff im zeichentheoretischen Kontext
- 17 Das Symbol neben Ikon und Index: Charles Sanders PEIRCE
- 18 Symbolische Gebärden: Wilhelm WUNDT
- 19 Das Symbol als Zeichenkomplex: Richard GÄTSCHENBERGER
- 20 Die Wissenschaft des Symbolismus: Charles K. OGDEN/ Ivor A. RICHARDS
- 21 Das signifikante Symbol: George Herbert MEAD
- 22 Das Symbol als stellvertretender Reiz: Charles William MORRIS
- 23 Das Symbol neben Signal und Symptom: Karl BÜHLER
- 24 Die symbolische Gattung: Terrence DEACON
- E Der Symbolbegriff im bewußtseinstheoretischen Kontext
- 25 Die mißglückte Verdrängung des Symbols: Sigmund FREUD
- 26 ,Apperzeptive Insuffizienz‘: Herbert SILBERER
- 27 Eine Bestandsaufnahme der psychoanalytischen Symbolauffassung: Ernest JONES
- 28 Das Symbolische in seiner Verzahnung mit dem Imaginären und dem Realen: Jacques LACAN
- 29 Verdrängung als Desymbolisierung: Alfred LORENZER
- 30 Das ,Semiotische‘ - das Andere des Symbolischen: Julia KRISTEVA
- 31 Von der Bewußtseinsimmanenz des Symbols zu seiner Lebenswelttranszendenz: Alfred SCHÜTZ
- 32 Die Symbolisierung der Erfahrung: Eric VOEGELIN
- 33 Das Symbol als Sinnverdopplung: Paul RlCOEUR
- F Der Symbolbegriff im gesellschaftstheoretischen Kontext
- 34 Die Wirksamkeit der Symbole und der Primat des Symbolischen: Claude LÉVI-STRAUSS
- 35 Die Veruneigentlichung der Symbolik: Dan SPERBER
- 36 Die Symbolemanzipation: Norbert ELIAS
- 37 Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien und symbiotische Symbole: Niklas LUHMANN
- 38 Der Symbolisierungsschritt zur institutionellen Tatsache: John R. SEARLE
- Literaturverzeichnis
- Namenregister