Denkfreiheit
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Libertas philosophandi in der deutschen Aufklärung

  1. 608 Seiten
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Libertas philosophandi in der deutschen Aufklärung

Über dieses Buch

Spinoza und später die englischen 'free thinkers' forderten bekanntlich ein umfassendes Maß an individueller Denkfreiheit (libertas philosophandi), und zwar auch in theologischen Fragen. Diese Forderung scheint mit den Zielen der Aufklärungsbewegung in Einklang zu stehen. Aber Spinozismus und Freidenkerei galten als Atheismus. Wer sich für umfassende Denkfreiheit aussprach, musste mit heftigen Reaktionen rechnen – von philosophischer ebenso wie von theologischer Seite. Dennoch gilt die Denkfreiheit als zentrale Kampf­idee der Aufklärung – und als eine ihrer wichtigsten Errungenschaften. Wie ist das zu erklären? Um diese Frage zu beantworten, rekonstruiert der Autor in seiner Studie zunächst die Ursprünge der deutschen Debatte über die 'libertas philosophandi' im 16. und 17. Jhdt., bevor er die Diskussion über Denkfreiheit in der deutschen Aufklärung ausführlich untersucht. Er geht der Frage nach, aus welchen Perspektiven und mit welchen Argumenten die Denkfreiheit verfochten oder sogar bekämpft wurde, und analysiert dazu zahl­reiche Schriften bekannter und vergessener Autoren. Es zeigt sich, dass die Debatte über Denkfreiheit von einem Changieren zwischen religiöser Selbstvergewisserung, theologischem Dogma, absolutistischer Staatsräson und dem Streben nach philosophischer Emanzipation geprägt war.

Information

Jahr
2013
ISBN drucken
9783787341979
eBook-ISBN:
9783787322824

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Vorwort
  4. Einleitung
  5. Erster Teil: Vorgeschichte(n)
  6. Zweiter Teil: Denkfreiheit in der deutschen Frühaufklärung
  7. Dritter Teil: Denkfreiheit in der mittleren deutschen Aufklärung
  8. Vierter Teil: Denkfreiheit in der deutschen Spätaufklärung
  9. Fazit
  10. Literaturverzeichnis
  11. Personenverzeichnis

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