Das unzufriedene Volk
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Das unzufriedene Volk

Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute

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Das unzufriedene Volk

Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute

Über dieses Buch

Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen. So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung. Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert – unter den Bedingungen einer Diktatur – und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.

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Kapitel 1 — »Wir sind das Volk«
Die Rolle der ostdeutschen Bevölkerung in der friedlichen Revolution

Einleitung

Deutschland ist nicht reich an Revolutionen, schon gar nicht an gelungenen – so wird gesagt und damit der Bedarf angemeldet, doch wenigstens eine deutsche Revolution als geglückt ansehen zu können. Als naheliegende Kandidatin bietet sich hier die »friedliche Revolution« von 1989/90 an. Die Geschichtswissenschaft allerdings belehrt uns eines anderen. Auch wenn Deutschland in mancherlei Hinsicht als ein Sonderfall unter den Nationen behandelt werden muss, im Hinblick auf seine Revolutionsgeschichte stellt es keine unrühmliche Ausnahme dar. Vielmehr hat Deutschland an den Revolutionen Westeuropas im 19. und 20. Jahrhundert einen Anteil, der es als ein durchschnittliches westeuropäisches Land erscheinen lässt. Auch in anderen Ländern waren Revolutionen oft nur mäßig erfolgreich. Und die große Französische Revolution, die oft als Maßstab herhalten muss, stellte ein einzigartiges Ereignis dar, das sich wie kein Umbruch zuvor mit dem Bewusstsein des radikal Neuen verband und sich in diesem Anspruch von allen bisherigen Revolutionen unterschied. »Solange die Sonne am Firmament steht und die Planeten um sie herumkreisen«, schrieb Hegel zu Anfang des 19. Jahrhunderts, »war das nicht gesehen worden, dass der Mensch sich auf den Kopf, d.i. auf den Gedanken stellt und die Wirklichkeit nach diesem erbaut.«1 Das Bedürfnis nach nationalem Stolz mag angesichts der schuldbeladenen Geschichte Deutschlands groß sein, aber es kann nicht den Versuch rechtfertigen, die Herbstereignisse von 1989 zur Revolution zu erklären.
Es verwundert daher nicht, dass nicht wenige dem Umbruch in der DDR diesen Ehrentitel verweigern. Statt von Revolution sprechen sie von Implosion, Zusammenbruch oder Kollaps.2 Henryk M. Broder spottet gar, die friedliche Revolution sei eine Stasi-Inszenierung gewesen, eine von oben geförderte sozialpolitische Maßnahme zur Liquidation der DDR.3 Selbst wo der Revolutionsbegriff Verwendung findet, wird sein Bedeutungsgehalt oft eingeschränkt. Jürgen Habermas bezeichnet den Umbruch in der DDR als »nachholende Revolution«, Claus Offe als »exit-Revolution«. »Nicht siegreicher kollektiver Kampf um eine neue politische Ordnung führte zum Ende des Staates der DDR, sondern die massenhafte und plötzlich nicht mehr aufhaltbare individuelle Abwanderung zerstörte seine ökonomische Basis.«4
Gleichwohl soll hier die Auffassung vertreten werden, dass es sich bei den Umbruchsereignissen von 1989/90 in der DDR tatsächlich um eine Revolution gehandelt hat. Die friedliche Revolution in der DDR hat die Verhältnisse auf den Kopf gestellt, ein altes Staatswesen aufgelöst und in ihrem Ergebnis eine vollkommen neue politische, rechtliche, ökonomische und soziale Ordnung hervorgebracht. Die Frage, wie sie zustande kam, steht im Mittelpunkt des ersten Kapitels dieses schmalen Bandes. War für den revolutionären Umbruch in der DDR die Reformpolitik Gorbatschows und sein Verzicht auf eine gewaltsame Intervention im Falle von Unruhen ausschlaggebend oder der marode Zustand der DDR-Wirtschaft, die Demonstration der Massen auf der Straße, der mutige Protest der Bürgerrechtler oder die Tausende erfassende Ausreisewelle – oder alles zusammen? Die Bestimmung der sozialen Kräfte des Umbruchs, seiner Trägergruppen, der inneren und äußeren Einflussfaktoren und ihres jeweiligen Gewichts, der miteinander verknüpften Handlungsketten und der den Umbruch antreibenden kausalen Logik stellt für seine historiographisch-sozialwissenschaftliche Rekonstruktion und Explanation eine Herausforderung dar. Um die adäquate Analyse seiner treibenden Kräfte wird bis heute gestritten. Doch was ist überhaupt eine politische Revolution?
Die Sozialwissenschaften verstehen darunter in der Regel eine grundlegende und abrupte Umwälzung der politischen, ökonomischen und rechtlichen Verhältnisse.5 Sie unterscheiden politische Revolutionen von anderen Formen des gesellschaftlichen Wandels durch den Verweis auf den Tiefgang und die Rapidität der gesellschaftlichen Veränderungen. Im Unterschied zu Rebellionen oder Revolten sind Revolutionen dadurch gekennzeichnet, dass sie Gesellschaften fundamental und dauerhaft verändern. Anders als bei Reformen erfolgen die Veränderungen in hohem Tempo. Darüber hinaus gehört zur Revolution stets auch ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit, geringer Steuerbarkeit und Kontingenz. Darin liegt ihr Unterschied zur Transformation, die auf ein bestimmbares Ziel des Wandels zuläuft. Das Moment der Unberechenbarkeit ist nicht ganz unbedeutend, denn wenn den Akteuren des revolutionären Wandels von Anfang an bewusst gewesen wäre, was an seinem Ende steht, hätten sie es vielleicht nie gewagt, ihn in Angriff zu nehmen. Vor allem aber sind Revolutionen im Unterschied zu einem Putsch oder einem Staatsstreich dadurch charakterisiert, dass sich an ihnen große Anteile der Bevölkerung beteiligen. Auch wenn man wie Charles Tilly in der Revolution eine eskalierte Form des Ringens gesellschaftlicher Gruppen um die Verteilung von Macht und andere gesellschaftliche Ressourcen sieht, so ist doch – und Tilly akzeptiert das – für den jeweiligen Erfolg dieser Gruppen ihre Fähigkeit zur Mobilisierung beachtlicher Teile der Bevölkerung ausschlaggebend.6
Wie bedeutsam Massenproteste auch für den Umbruch in der DDR waren, ist leicht zu erkennen. Der wirtschaftliche Niedergang hätte sich noch über Jahre fortsetzen können, ohne dass deshalb die DDR hätte untergehen müssen. Auch die Unzufriedenheit hätte weiter ansteigen, die Repression sich verstärken, die Abwanderung andauern können, und ebenso hätten die kleinen Oppositionsgruppierungen den Sicherheitsapparat weiterhin herausfordern können. Diese Gefahren hätte die DDR vielleicht überstehen können. Nicht zu überstehen vermochte die DDR, dass die Menschen eines Tages zu Tausenden auf die Straßen gingen und von der SED-Führung nicht unter Kontrolle zu bringen waren. Wie es so weit kommen konnte, das ist das Unerhörte, das Unbegreifliche, das Unvorhersehbare, das der Erklärung bedarf. Warum erhoben sich die Menschen, nachdem sie sich 25 Jahre im mehrheitlichen Schweigen geübt hatten? Und warum konnte der Repressionsapparat diesen Aufstand der Massen nicht unterdrücken? Im Aufkommen der Massenproteste liegt der entscheidende Unterschied zwischen Revolutionen und anderen, etwa ausgehandelten oder von oben gelenkten Formen des Systemwechsels, aber auch der Unterschied zum bloßen Kollaps, der des Aufstands der Massen nicht bedarf.
Allerdings enthält der revolutionäre Umbruch in der DDR auch eine Vielzahl von Elementen des Zusammenbruchs. Man braucht hier nur an den desaströsen Zustand der Wirtschaft in der DDR zu erinnern oder an die prinzipielle Unreformierbarkeit des Regimes, das eingesperrt in den unlösbaren Widerspruch zwischen dem kompromisslosen Anspruch auf die politische Kontrolle aller Bereiche der Gesellschaft und der daraus resultierenden Niederhaltung aller sozialen Kräfte evolutionär blockiert war.7 Ebenso kann man an das Versagen des Sicherheitssystems in den heiklen Wochen der Formierung des Massenprotestes denken oder daran, wie die SED-Spitze durch ihr ungeschicktes Agieren in der Flüchtlingskrise selbst zum Untergang der DDR beigetragen hat. Doch wäre es falsch anzunehmen, dass die DDR ohne das aktive Engagement der Menschen zugrunde gegangen wäre.
Warum ist es relevant, nach den Ursachen des Endes der DDR zu fragen? Zum einen, weil die friedliche Revolution als einer der markanten Endpunkte des Ost-West-Konflikts von weltpolitischer Bedeutung ist. Zum andern, weil sich im öffentlichen Diskurs inzwischen eine Legende etabliert hat, die den Umbruch auf das mutige Voranschreiten einer kleinen Gruppe von Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtlern zurückführt und den Einsatz großer Teile der Bevölkerung demgegenüber abwertet.8 Die Geringschätzung der ostdeutschen Bevölkerung ist ein stehendes Motiv, das die Debatten seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung permanent begleitet. Ob es um die Konsumwünsche der ostdeutschen Bevölkerung geht oder ihr Drängen auf den schnellstmöglichen Beitritt zur Bundesrepublik, um ihren »DM-Nationalismus« oder ihr Gefühl der Zurücksetzung im wiedervereinigten Deutschland, um ihre Fürsorgementalität und Obrigkeitshörigkeit oder neuerdings auch um ihren Rechtspopulismus – die Ostdeutschen sind ein beliebtes Objekt abwertender Kritik und herablassender Belehrung. Die Bestreitung ihres politischen Engagements im Prozess des Umbruchs, wie sie von Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtlern der DDR und einer ihnen nahestehenden Forschung betrieben wird, fällt hier nicht aus dem Rahmen.
Es ist ein Anliegen dieses Kapitels herauszuarbeiten, welches Gewicht den oppositionellen Gruppierungen im Akt des revolutionären Umbruchs der DDR tatsächlich zukam, welchen Beitrag sie für die Entstehung der zum Sturz des SED-Regimes führenden Massenproteste geleistet haben und durch welche anderen Kräfte und Faktoren die Entstehung dieser Proteste beeinflusst wurde. An die Stelle der Heldengeschichte, die die Opposition zum Träger der Massendemonstrationen macht, soll nicht ein neuer Mythos gesetzt werden, der den Umbruch zur »Selbstbefreiung des Volkes« verklärt. Auch die Konstitution des ›Volkes‹ zum handelnden Subjekt ist an Bedingungen im Innern der DDR und außerhalb von ihr, an langfristig wirkende Unterdrückungs- und Verweigerungsstrukturen, die in der DDR entstanden sind, und an die Veränderung internationaler Kräfteverhältnisse und Handlungsintentionen sowie an günstige Umstände und Akteurskonstellationen gebunden. Wenn es hier darum geht, dem Handeln der Bevölkerungsmehrheit mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen als in vielen anderen Darstellungen des Umbruchs in der DDR, dann soll doch zugleich jeder Heroisierung des ›Volks‹, das es als soziologische Kategorie ohnehin nicht gibt, gewehrt werden. Das ›Volk‹ ist stets eine soziale Konstruktion, ein Legitimations- und Differenzbegriff, gedacht zur Abgrenzung von anderen, die nicht zum Volk gezählt werden, oder zur Beschwörung einer nicht existierenden sozialen Einheit. Gerade in Deutschland sollten wir vor seiner Mythisierung gefeit sein. Die zurückhaltende Distanz gegenüber dem Volksbegriff schließt es allerdings nicht aus, danach zu fragen, auf welche Weise sich die ostdeutsche Bevölkerung zum Volk konstituierte, welche Typik ihr politisches Handeln prägte, wie sich die demonstrierenden Volksmassen sozialstrukturell zusammensetzten und welches Bild sie von sich selbst entwarfen. Die Behandlung dieser Fragen ist ebenfalls ein Anliegen dieses Kapitels.

Der Heldenmythos

Wem gehört die friedliche Herbstrevolution? Der Anspruch auf ihren Besitz wird von vielen erhoben. Egon Krenz behauptet, die SED habe die ›Wende‹ eingeleitet. Die SPD sieht in der Öffnung der Berliner Mauer die Krönung des Lebenswerks von Willy Brandt. Helmut Kohl stellte gegenüber den internationalen Partnern heraus, die Voraussetzung für den Wandel in Osteuropa habe in der westeuropäischen Integration gelegen. Und die Robert-Havemann-Gesellschaft behandelt die friedliche Revolution als »ein beeindruckendes Beispiel demokratischer Selbstorganisation der handelnden Menschen, des Reichtums ihrer Phantasie, ihres Mutes«.9 Möglicherweise gehört die Revolution auch jedem einzelnen, der den politischen Umbruch als eine persönliche Befreiung und »den Wiedergewinn der eigenen Würde« erlebte.10 Aber gehört sie nicht vor allem Günter Schabowski, der auf der berühmt gewordenen Pressekonferenz am 9. November 1989 mit seiner beiläufigen Bemerkung über die Grenzöffnung – »sofort, unverzüglich« – den Ansturm der Massen auf die Grenzübergangsstellen auslöste? Oder gehört sie vielleicht noch mehr den westlichen Medien, die zwei Stunden später das Ende der Mauer verkündeten, obwohl sie da noch geschlossen war? Oder eigentlich den Künstlern der East Side Galery, die die Mauer in ein Objekt der Popart verwandelten? Oder den Filmemachern mit ihren eindrücklichen Bildern über »Das Wunder von Berlin« oder »Das Wunder von Leipzig«? Doch hören wir auch die Stimme unserer östlichen Nachbarn, etwa die von Lech Walesa, der in seinem rauen Ton poltert, die Ostdeutschen sollten »sich nicht lächerlich machen mit dieser Mauer«; sie hätten nicht mehr getan, als in den Westen abzuhauen, »während Polen kämpfte«.11 Es begann nicht in Berlin, sondern in Gdańsk, und nach Danzig sei Warschau gekommen, während Berlin nur in eine Reihe mit Prag, Budapest, Tallinn, Vilnius, Riga, Sofia und Kiew zu stellen sei – eine Reihe, die wiederum Moskau auslässt.12 ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhalt
  5. Einführung
  6. Kapitel 1 — »Wir sind das Volk« Die Rolle der ostdeutschen Bevölkerung in der friedlichen Revolution
  7. Kapitel 2 — »Wir sind ein Volk« Die Ostdeutschen im Prozess der Wiedervereinigung
  8. Kapitel 3 — »Wir war’n das Volk« Die schwierige Ankunft der Ostdeutschen in Deutschland
  9. Fazit
  10. Danksagung